Merheimer Straße

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Merheimer Straße, Blickrichtung Süden

Die Merheimer Straße geht von der Inneren Kanalstraße im Süden über den Merheimer Platz nach Norden bis über den Mauenheimer Gürtel hinaus. Sie schneidet folgende Straßen (von Süden nach Norden):

Außerdem hat sie folgende Querstraßen:

Im Osten die Cranachstraße, die Wilhelmstraße und die Weseler Straße;

im Westen die Hartwichstraße und die Werkstattstraße.

Parallel zur Merheimer Straße (östlich) verläuft die Siebachstraße.


Angelegt wurde die Straße vor 1870 als Longericher Straße, 1874 wurde ihr nördlicher Teil umbenannt in Klosterstraße. 1891 erhielt die gesamte Straße den Namen Merheimer Straße, und zwar nach dem Stadtteil "Merheim linksrheinisch", der heute Weidenpesch heißt. Zwischen der Merheimer Straße und der Siebachstraße liegt die Lutherkirche.

Besonderheiten

Haus Nr. 203, Giebelseite
An der Merheimer Straße (Nr. 203) findet sich noch ein Haus des "ländlichen" Typus ("Tagelöhnerhaus"), wie er vor der "städtischen" Bebauung (s. Dreifensterhaus) im Kölner Umland verbreitet war: ein niedriges, langgestrecktes, giebelständiges Gebäude mit seitlichem Durchgang. Bemerkenswert ist, dass die Haustür (an der Längsseite) deutlich tiefer liegt als die Fahrbahn. Offensichtlich ist das Niveau der Straßendecke im Laufe der Jahrzehnte immer mehr angehoben worden.

Vor mehreren Hauseingängen an der Merheimer Straße sind Schuhabstreifer angebracht.

An der Merheimer Straße liegt das Radlager (Ecke Sechzigstraße; Anschrift: Sechzigstraße 6), wo sich bis 1962 eins der Nippeser Kinos befand. Außerdem gibt es noch folgende Läden und Einrichtungen: Die Galerie Arbeiterfotografie (Nr. 107), Räumlichkeiten des Nippes Museums (Nr. 151) und die "kleine fabrik" (Nr. 202-204). Weiter nördlich liegt an dieser Straße der Gebäudekomplex des St. Vinzenz-Hospitals mit der Klosterkirche (Nr. 221-223). Noch weiter nördlich liegen: die Bezirkssportanlage Nippes (Nr. 265), der "Königreichssaal" der Zeugen Jehovas (Nr. 227a), ein Gebäude der "Islamischen Gemeinschaft" Milli Göruş (Nr. 229), das Schützenheim der St. Sebastianus Schützenbruderschaft (Nr. 292) sowie der Ambulante Kinderhospizdienst Köln (Nr. 312).

An der Merheimer Straße 318 hat es in der Zeit des 2. Weltkriegs ein Zwangsarbeiterlager gegeben.


Lokale: