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	<title>NippesWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2020-09-24T10:33:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: entfernt: &amp;quot;Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer&amp;quot; (&amp;gt;&amp;gt; eigene Seite)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelmpl09.jpg|150px|thumb|right|Marktszene: Nippeser [[Wilhelmplatz]]]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersichtsseiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Verband_Preu%C3%9Fisch-Hessischer_Lokomotivf%C3%BChrer&amp;diff=5091</id>
		<title>Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer</title>
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		<updated>2020-09-24T10:29:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Köln-[[Nippes]] war als Interessenvertretung des Lokomotivführerstandes der „Verein Kölner Lokomotivführer und Heizer“ ansässig. &lt;br /&gt;
Als Vorstands-Vorsitzender wurde im Frühjahr 1906 der Lokomotivführer Gerhard Berens, wohnhaft Köln-Nippes, [[Kleine Hartwichstraße]] 16, gewählt. Er richtete nach seiner Wahl einen Aufruf  „an alle Kgl. Preußische Lokomotivbeamten-Vereine Rheinlands u. Westfalens“ sich zu einer Versammlung in Köln einzufinden, dem über 500 Delegierte Folge leisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurde eine Resolution aufgestellt und einstimmig angenommen, dass Kollege Berens gebeten werden sollte, Schritte zu veranlassen, die zur Gründung eines &#039;&#039;&#039;Preußisch-Hessischen Lokomotivführer (Gesamt)Verbandes&#039;&#039;&#039; erforderlich sind. Der Sitz des Verbands-Vorstands sollte Köln sein.&lt;br /&gt;
Auf der folgenden Delegierten-Konferenz am 14.April 1907 wurde dieser Verband dann gegründet.&lt;br /&gt;
Berens wurde der 1. Vorstands-Vorsitzende. Die Lokomotivführer Joseph Farber (Köln-Nippes, [[Hartwichstraße]] 56) und Anton Bingener (Köln-Nippes [[Krüthstraße]] 35) wurden Kassenkontrolleur und Beisitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Konkurrent des neuen Verbandes war der Berliner „Verein Preußischer Lokomotivführer und Anwärter“. Berens und sein Berater Theodor Bornewasser, Lehrer am Real-Gymnasium in Köln.-Nippes, handelten mit den Berlinern aus, dass es zu einer Urabstimmung über die Zukunft der beiden Institutionen kommen sollte. &lt;br /&gt;
Am 20./21. 1908 wurde auf einer Delegierten-Versammlung in Hannoversch-Münden für einen  Zusammenschluss gestimmt. Köln wurde als Sitz des neuen Verbandes bestätigt. Der 1. Vorsitzende wurde Gerhard Berens, 2. Schriftführer Joseph Farber und Beisitzer Anton Bingener.&lt;br /&gt;
Theodor Bornewasser hatte währenddessen eine Geschäftsstelle für den Verband eingerichtet. Er wurde quasi Geschäftsführer und leitete die organisationstechnischen Arbeiten.&lt;br /&gt;
Der Verband begann Versammlungen abzuhalten um seine Ansichten zu verbreiten. Als Redner trat meist Geschäftsführer Bornewasser auf, vielfach begleitet von Berens, später traten Farber und Bingener hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Generalversammlung 1911 in Berlin wurde Joseph Farber zum 2. Vorsitzenden und Anton Bingener an seine Stelle zum 2. Schriftführer gewählt.&lt;br /&gt;
Es wird bezeugt, dass in Farbers Wohnung, die kurz danach in  in der Neußer Str. 182 gebaut worden ist, viele Vorstandssitzungen stattgefunden haben. &lt;br /&gt;
Theodor Bornewasser wurde 1914 zum Militär eingezogen und war nicht mehr verfügbar. Daraufhin wurde Joseph Farber als Verbandssekretär angestellt und schied 1917 nach  der Delegierten-Versammlung in Frankfurt aus dem Vorstand aus.&lt;br /&gt;
Als die Verhältnisse die Anwesenheit eines Vertreters des Verbandes in Berlin erforderten, ging er dorthin, während seine Familie noch in Nippes blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhart Berens trat 1918 in einer außerordentlichen General-Versammlung in Stettin zurück. Die Versammlung ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden.  Anton Bingener wurde sein Nachfolger und war der letzte Vorstands-Vorsitzende. Er blieb es bis zum Übergang in die neue Gewerkschaft am 1.Januar1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An besagtem 1.Januar 1920 ist der Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer in der heute noch bestehenden Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit Sitz in Berlin aufgegangen. Joseph Farber wurde ihr erster Generalsekretär. Seine Familie zog daraufhin ebenfalls nach Berlin. Er starb 1935.&lt;br /&gt;
Damit war die Geschichte der Interessenvertretung der preußischen und hessischen Lokomotivführer in Köln-Nippes beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen/Vereine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Verband_Preu%C3%9Fisch-Hessischer_Lokomotivf%C3%BChrer&amp;diff=5090</id>
		<title>Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer</title>
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		<updated>2020-09-24T10:28:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Köln-[[Nippes]] war als Interessenvertretung des Lokomotivführerstandes der „Verein Kölner Lokomotivführer und Heizer“ ansässig. &lt;br /&gt;
Als Vorstands-Vorsitzender wurde im Frühjahr 1906 der Lokomotivführer Gerhard Berens, wohnhaft Köln-Nippes, Kleine Hartwichstr. 16, gewählt. Er richtete nach seiner Wahl einen Aufruf  „an alle Kgl. Preußische Lokomotivbeamten-Vereine Rheinlands u. Westfalens“ sich zu einer Versammlung in Köln einzufinden, dem über 500 Delegierte Folge leisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurde eine Resolution aufgestellt und einstimmig angenommen, dass Kollege Berens gebeten werden sollte, Schritte zu veranlassen, die zur Gründung eines &#039;&#039;&#039;Preußisch-Hessischen Lokomotivführer (Gesamt)Verbandes&#039;&#039;&#039; erforderlich sind. Der Sitz des Verbands-Vorstands sollte Köln sein.&lt;br /&gt;
Auf der folgenden Delegierten-Konferenz am 14.April 1907 wurde dieser Verband dann gegründet.&lt;br /&gt;
Berens wurde der 1. Vorstands-Vorsitzende. Die Lokomotivführer Joseph Farber (Köln-Nippes, [[Hartwichstraße]] 56) und Anton Bingener (Köln-Nippes [[Krüthstraße]] 35) wurden Kassenkontrolleur und Beisitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Konkurrent des neuen Verbandes war der Berliner „Verein Preußischer Lokomotivführer und Anwärter“. Berens und sein Berater Theodor Bornewasser, Lehrer am Real-Gymnasium in Köln.-Nippes, handelten mit den Berlinern aus, dass es zu einer Urabstimmung über die Zukunft der beiden Institutionen kommen sollte. &lt;br /&gt;
Am 20./21. 1908 wurde auf einer Delegierten-Versammlung in Hannoversch-Münden für einen  Zusammenschluss gestimmt. Köln wurde als Sitz des neuen Verbandes bestätigt. Der 1. Vorsitzende wurde Gerhard Berens, 2. Schriftführer Joseph Farber und Beisitzer Anton Bingener.&lt;br /&gt;
Theodor Bornewasser hatte währenddessen eine Geschäftsstelle für den Verband eingerichtet. Er wurde quasi Geschäftsführer und leitete die organisationstechnischen Arbeiten.&lt;br /&gt;
Der Verband begann Versammlungen abzuhalten um seine Ansichten zu verbreiten. Als Redner trat meist Geschäftsführer Bornewasser auf, vielfach begleitet von Berens, später traten Farber und Bingener hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Generalversammlung 1911 in Berlin wurde Joseph Farber zum 2. Vorsitzenden und Anton Bingener an seine Stelle zum 2. Schriftführer gewählt.&lt;br /&gt;
Es wird bezeugt, dass in Farbers Wohnung, die kurz danach in  in der Neußer Str. 182 gebaut worden ist, viele Vorstandssitzungen stattgefunden haben. &lt;br /&gt;
Theodor Bornewasser wurde 1914 zum Militär eingezogen und war nicht mehr verfügbar. Daraufhin wurde Joseph Farber als Verbandssekretär angestellt und schied 1917 nach  der Delegierten-Versammlung in Frankfurt aus dem Vorstand aus.&lt;br /&gt;
Als die Verhältnisse die Anwesenheit eines Vertreters des Verbandes in Berlin erforderten, ging er dorthin, während seine Familie noch in Nippes blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhart Berens trat 1918 in einer außerordentlichen General-Versammlung in Stettin zurück. Die Versammlung ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden.  Anton Bingener wurde sein Nachfolger und war der letzte Vorstands-Vorsitzende. Er blieb es bis zum Übergang in die neue Gewerkschaft am 1.Januar1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An besagtem 1.Januar 1920 ist der Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer in der heute noch bestehenden Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit Sitz in Berlin aufgegangen. Joseph Farber wurde ihr erster Generalsekretär. Seine Familie zog daraufhin ebenfalls nach Berlin. Er starb 1935.&lt;br /&gt;
Damit war die Geschichte der Interessenvertretung der preußischen und hessischen Lokomotivführer in Köln-Nippes beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen/Vereine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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		<title>Nippes</title>
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		<updated>2020-09-24T10:05:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Neuss-Mauen05.jpg|300px|thumb|right|Nippes, [[Neusser Straße]] / Ecke [[Mauenheimer Straße]], vom &amp;quot;[[Nippes Tower]]&amp;quot; herab]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; ist ein linksrheinischer Stadtteil innerhalb des gleichnamigen [[Köln|Kölner]] [http://www.koelnwiki.de/index.php?title=Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirks 5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil grenzt im Süden an die Innenstadt ([http://www.stadt-koeln.de/1/stadtbezirke/innenstadt/neustadt-nord/ Neustadt Nord]), im Osten an [[Riehl]], im Norden an [[Niehl]], [[Weidenpesch]] und [[Mauenheim]] und im Westen an [[Bilderstöckchen]] und Neuehrenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen sind: Im Norden die [[Gürtel]]trasse mit der [[Hochbahn]], im Osten die [[Amsterdamer Straße]] (wobei die Häuser auf der Westseite der &#039;&#039;Amsterdamer Straße&#039;&#039; nicht mehr zu Nippes gehören), im Süden die [[Innere Kanalstraße]] und im Westen die [[Bahnlinien|Bahntrasse]] der DB. Der äußerste Südwestzipfel wird durch ein [[Gleisdreieck]] gebildet, das nur von Neuehrenfeld aus zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche Deutungen des Namens &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, der ursprünglich in der Form &#039;&#039;am Nippes&#039;&#039; (&#039;&#039;am Nipp-Haus&#039;&#039;, vergleiche &#039;&#039;Backes=Backhaus&#039;&#039;) verwendet wurde. Der Wortbestandteil &#039;&#039;Nipp&#039;&#039; wird meist abgeleitet von &#039;&#039;nepp = kleine Anhöhe&#039;&#039; oder von &#039;&#039;niep = feuchte Senke&#039;&#039;. Der von Riehl über Nippes nach Niehl verlaufende alte Rheinarm, der bis in das 19. Jhd. noch als Weiher erkennbar war und dessen Reste heute das &#039;&#039;[[Nippeser Tälchen]]&#039;&#039; bilden, könnte für diese letztgenannte Ableitung sprechen; andererseits liegen sehr viele der Orte, Ortsteile oder Fluren, die anderswo &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; heißen, auf Anhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zum Ende der Steinzeit gab es im heutigen Stadtgebiet, in Nippes und in der Innenstadt sowie in Merheim und Brück, Ackerbau-Siedlungen. Reste einer römischen &#039;&#039;Villa&#039;&#039; (d.h. eines Gehöftes) hat man im Bereich des heutigen &amp;quot;[[Altenberger Hof]]s&amp;quot; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1199 ist zum ersten Mal von der „Herrlichkeit [[Mauenheim]]“ die Rede, in deren Mitte die &amp;quot;[[Mauenheimer Höfe]]&amp;quot; lagen: der heutige [[Altenberger Hof]] und zwei weitere größere Höfe. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass das erste Gehöft dort wesentlich früher erbaut wurde. - Die „Herrlichkeit Mauenheim“ gehörte zum weltlichen Herrschaftsbereich der [[Köln]]er Erzbischöfe ([http://de.wikipedia.org/wiki/Kurk%C3%B6ln Kurköln]) und unterstand dem [[Stift St. Kunibert]]. Sie umfasste mehr oder weniger das Gebiet des heutigen Stadtteils &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; - das heutige [[Mauenheim]] entstand erst in den 1920er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Ni.jpg|250px|thumb|right|Mauenheim (&amp;quot;Maulem&amp;quot;) und Nippes auf der Tranchot-Karte von Köln; 1807/08 (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
1549 wird &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt („Johann van Wermißkirchen am Nippis“ wird in einem Pachtvertrag genannt). Der Ort entwickelt sich im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts immer mehr und wird bedeutender als Mauenheim. Die Ansiedlung &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; lag, wie Landkarten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zeigen, im Bereich [[Neusser Straße]] / [[Kappesgasse]]. Nachdem die „Herrlichkeit Mauenheim“ 1794 von den Franzosen aufgelöst worden war, ging der Name &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; allmählich auf die ganze Ansiedlung über. Die Franzosen fassten mehrere Dörfer im Norden von Köln, darunter auch &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, zur &#039;&#039;Mairie de [[Longerich]]&#039;&#039; zusammen. 1815, nach dem &#039;&#039;Wiener Kongress&#039;&#039;, fällt das Rheinland an Preußen. Die Verwaltungsstruktur wird weitgehend übernommen, &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; gehört nun zur &#039;&#039;Bürgermeisterei Longerich&#039;&#039; (im Landkreis &#039;&#039;Köln&#039;&#039;). Eine eigene Pfarrkirche (&amp;quot;St. Mariä Himmelfahrt&amp;quot;, heute: &amp;quot;[[St. Heinrich und Kunigund]]&amp;quot;) erhielt Nippes erst 1859 (vorher hatte &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; bzw. [[Mauenheim]] zur Pfarre von &amp;quot;St Katharina&amp;quot; in [[Niehl]] gehört; der Straßenname &amp;quot;[[Niehler Kirchweg]]&amp;quot; erinnert noch an diesen Zustand). 1881 wird in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; eine [[evangelische Kirchengemeinde]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nippes&#039;&#039; orientiert sich seit Anfang des 19. Jahrhundert immer mehr auf Köln hin. Viele, teils wohlhabende Kölner bauen hier Häuser; repräsentative Häuser aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnderzeit Gründerzeit] sind noch an viele Stellen zu sehen, z.B. am [[Leipziger Platz]] und an der [[Schwerinstraße]]. Aber auch die vielen [[Dreifensterhaus|Dreifensterhäuser]], etwa in der [[Lohsestraße]] und in der [[Holbeinstraße]], belegen ein zunehmend städtisches Milieu; die kleinen ländlichen Bauten vom Typ [[Tagelöhnerhaus]] müssen größtenteils weichen. Das Ungleichgewicht zwischen dem immer städtischeren &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; und dem ländlichen Norden der Bürgermeisterei [[Longerich]] nimmt immer mehr zu. 1886 wird daher zunächst innerhalb der Bürgermeisterei [[Longerich]] die Sondergemeinde &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ([[Riehl]] gehörte auch dazu) gebildet. [[Wilhelm Eich]], der letzte Bürgermeister der nun eigenständigen Kommune Nippes, stellt 1886 bei der preußischen Regierung einen Antrag auf „Erhebung der Gemeinde Nippes in den Kreis der Städte“. Diesem Antrag wird jedoch &#039;&#039;nicht&#039;&#039; stattgegeben, vielmehr werden am 1. April 1888 Nippes und Riehl zusammen mit der gesamten ehemaligen &#039;&#039;Bürgermeisterei Longerich&#039;&#039; nach [[Köln]] eingemeindet. Kurze Zeit später erhielt unser Stadtteil einen Eisenbahnanschluss, auch wurde eine Pferdebahnlinie zum Stadtzentrum Kölns eingerichtet.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Da in der Kölner Innenstadt durch die preußischen Rayonbestimmungen keine Industrieansiedlung erlaubt war, siedelten sich zahlreiche Unternehmen in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; an. Bekannteste Beispiele sind die Gummiwarenfabrik [[Clouth]] und die [[Auer-Mühle]]. Außerdem entstanden eine zentrale [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Eisenbahnwerkstatt]] und ein Rangierbahnhof (beide heute stillgelegt). 1906 wurde in Nippes der [[Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer]] gegründet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der noch bis ins 19. Jhd. im [[Nippeser Tälchen]] existierende Weiher war ein beliebter Naherholungsort mit Rudergelegenheit. Heute befindet sich dort eine Grünanlage und Schrebergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von [[Nippes in der NS-Zeit]] unterscheidet sich nicht sehr von der anderer [[Köln]]er Vororte. Im [[Nippes im 2. Weltkrieg|2. Weltkrieg]] wurden viele Gebäude von Bomben getroffen oder zerstört, am meisten sicherlich das [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]] und die [[Clouth-Werke]]. Beide Firmen wurden aber nach Kriegsende sehr schnell wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NippesPlan1.gif|300px|thumb|right|Stadtteilplan von Nippes]]Heute ist &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ein lebendiges &amp;quot;Veedel&amp;quot;, in dessen Zentrum sich die [[Neusser Straße]] mit vielen Geschäften befindet. Nippes ist gut an den [[öffentlichen Nahverkehr]] angeschlossen. Einen Stadtteil im Stadtteil stellt das &amp;quot;[[Sechzig-Viertel]]&amp;quot; dar, das seinen Ursprung in einer Werkssiedlung des [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]]s hat. Ein ganz neues Viertel, oft [[Stellwerkviertel]] genannt, ist im Nordwesten von Nippes, auf dem ehemaligen [[EAW-Gelände]], entstanden. Dort wurde auch eine [[autofreies Wohnen|autofreie Siedlung]] gebaut. Auf dem [[Clouth-Gelände]] entsteht seit 2014 ein weiteres neues Wohn- und Gewerbeviertel, das [[Clouth Quartier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat 11 [[Schulen in Nippes|Schulen]], darunter das [[Leonardo-da-Vinci-Gymnasium]] und zwei &#039;&#039;Realschulen&#039;&#039;, außerdem 22 [[Kindertagesstätten]]. Das Angebot an [[Sport- und Fitnesseinrichtungen]] ist vielfältig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat eine eigene [[Post]]filiale, und zwar am [[Wilhelmplatz]], ein [[Bürgerzentrum Nippes|Bürgerzentrum]] sowie ein [[St. Vinzenz-Hospital|Krankenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nippeser [[Bezirksrathaus]] hat die Anschrift &#039;&#039;[[Neusser Straße]] 450&#039;&#039;. Es liegt somit ganz knapp jenseits der Nordgrenze des Stadtteils &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, nämlich in &#039;&#039;[[Weidenpesch]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nippeser Straßennamen == &lt;br /&gt;
s. linke Spalte, oben (Navigation) unter [[NippesWiki:Straßen/Plätze|Straßen/Plätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parks in und um Nippes ==&lt;br /&gt;
Es gibt reizvolle &#039;&#039;Grünflächen&#039;&#039; an der Rändern des Stadtteils: Das [[Nippeser Tälchen]] im Norden, die „[[Nippeser Schweiz]]“ im Südwesten, den &#039;&#039;[[Lis-Böhle-Park]]&#039;&#039; im Südosten, den &#039;&#039;[[Toni-Steingass-Park]]&#039;&#039; und den &#039;&#039;[[Nordpark]]&#039;&#039; im Nordosten sowie den &#039;&#039;[[Johannes-Giesberts-Park]]&#039;&#039; im Osten. Nordwestlich von &#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; liegt der &#039;&#039;[[Blücherpark]]&#039;&#039; (im Stadtteil [[Bilderstöckchen]], also immerhin im [http://www.koelnwiki.de/wiki/Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirk Nippes]). Am 6. Juli 2013 wurde sein 100jähriges Bestehen festlich begangen. Erwähnenswert ist auch der &#039;&#039;[[Geldernpark]]&#039;&#039; (Stadtteil [[Bilderstöckchen]]) - dort befand sich bis etwa 1918 der &#039;&#039;Nippeser&#039;&#039; [[Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkenswertes ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist &#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; unter anderem für seinen täglich (außer sonntags) stattfindenden [[Märkte|Markt]] auf dem [[Wilhelmplatz]]. Er wurde im Jahre 1900 ins Leben gerufen. Ebenfalls auf dem &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039; gibt es einmal pro Monat einen großen [[Flohmarkt]]. Außerdem wird der [[Karneval in Nippes|Straßenkarneval]] im Viertel dort traditionell an Weiberfastnacht um 9:11 Uhr von der [[Nippeser Bürgerwehr]] eröffnet. Natürlich gibt es viele [[:Kategorie:Organisationen/Vereine|Vereine]] in Nippes; besonders zu nennen ist der Bürgerverein [[Für Nippes e.V.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; präsentieren ganze Straßenzüge Hausfassaden aus &#039;&#039;Gründerzeit&#039;&#039; und &#039;&#039;Jugendstil&#039;&#039;, z.B. die [[Schwerinstraße]], der [[Leipziger Platz]] und die [[Eisenachstraße]]. Sehenswert sind auch der &amp;quot;[[Altenberger Hof]]&amp;quot;, der jetzt das [[Bürgerzentrum Nippes]] beherbergt, und die Nippeser [[:Kategorie:Kirchen|Kirchen]]. Die älteste unter ihnen ist die katholische Kirche &amp;quot;[[St. Heinrich und Kunigund]]&amp;quot; (1850-52 nach Plänen des Baumeisters [http://de.wikipedia.org/wiki/Vincenz_Statz Vincenz Statz] errichtet) an der [[Mauenheimer Straße]]. Ihr Innenraum wird seit etwa 2011 unter dem Namen &amp;quot;[[klangraum kunigunde]]&amp;quot; auch für Konzerte und Lesungen genutzt. &lt;br /&gt;
Die evangelische [[Lutherkirche]] gilt als die einzige neogotische Kirche Kölns mit nahezu vollständig erhaltener Originalausstattung, darunter ein kompletter Fensterzyklus. Sie wird auch regelmäßig als [http://www.kulturkirche-koeln.de/ Kulturkirche] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gymnasium]] Köln-Nippes (inoffiziell auch „Blüchergymnasium“ genannt, seit Anfang 2011 offiziell &amp;quot;[[Leonardo-da-Vinci-Gymnasium]] Köln-Nippes&amp;quot;), mitten in Nippes gelegen, hat eine jüngst sanierte ansehnliche Fassade aus rotem, weiß gebändertem Miltenberger Sandstein und beherbergt ein Planetarium und zwei Sternwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat auch ein [[Nippes Museum|Museum]]. Im Sommer wird seit 2001 regelmäßig eine [[NippesNacht]] organisiert, und im Dezember werden einige spezielle Märkte eröffnet: Der [[Nikolausmarkt]] sowie kleinere [[Märkte|Weihnachtsmärkte]] bei der [[Lutherkirche]] und bei [[Aida]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat sogar eine [http://nippes-uni.de eigene Universität], die von einer Hand voll Enthusiasten betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes ist der Geburtsort des ehemaligen Oberbürgermeisters von Köln, [http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schramma Fritz Schramma].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An verschiedenen Straßen von Nippes sind [[Stolpersteine]] in die Gehwege eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist schließlich auch das [[NippesWiki]], das 2011 begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, die mit Nippes zu tun haben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Sonnenschein Carl Sonnenschein] (*1876; †1929), katholischer Geistlicher und Sozialreformer, wirkte 1903-1904 in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Julio Goslar]] (*1883; †1976), Kirchenmusiker an der [[Lutherkirche]]; Träger des Bundesverdienstkreuzes&lt;br /&gt;
* Rudolf [[Safarowsky]] (*1903; †1943), Politiker und Opfer des [[Nippes in der NS-Zeit|Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
* Rosa [[Safarowsky]] (*1914; †1945), Widerständlerin und Opfer des [[Nippes in der NS-Zeit|Nationalsozialismus]] &lt;br /&gt;
* [[Willy Schetzka]] (*1914; †1984), Begründer von [[Radio Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Trude Herr]] (*1927; †1991), Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Pachl]] (*1943; †2012), Kabarettist, Schauspieler, Filmemacher &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fatih_%C3%87evikkollu Fatih Çevikkollu] (* 1972), Kabarettist, Comedy-Star und erster Büttenredner im Kölner Karneval mit türkischen Wurzeln&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schramma Fritz Schramma] (* 1947), Oberbürgermeister der Stadt [[Köln]] von 2000 bis 2009&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gaby_K%C3%B6ster Gaby Köster] (* 1961), deutsche Schauspielerin und Kabarettistin&lt;br /&gt;
* [[Konstantin von Eckardt]] (*1935; †2016), der &#039;&#039;&amp;quot;Zeichner von Nippes&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Pfankuche-Klemenz]] (*1947; †2015), Mitgründer des [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.|Archivs für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes]], ausgezeichnet mit dem &amp;quot;Rheinlandtaler&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franz Irsfeld (Hrsg.): &#039;&#039;Nippes gestern und heute.&#039;&#039; Eine Geschichte des Stadtbezirks und seiner Stadtteile. Köln, 1983&lt;br /&gt;
* Ines u. Rolf Vente: &#039;&#039;Nippes in Köln.&#039;&#039; Beschreibung eines deutschen Habitats. Köln, 1986&lt;br /&gt;
* Bürgerverein [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.#Vereinsgeschichte|Stadtteilarchiv]] Köln-Nippes e.V. (Hrsg.): &#039;&#039;Loß mer jet durch Neppes jon.&#039;&#039; Ein Streifzug durch die Geschichte. Köln, 1987&lt;br /&gt;
* [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]]: &#039;&#039;Loss mer jet durch Neppes jon.&#039;&#039; Ein Stadtteilführer. Köln &#039;&#039;(3. überarbeitete Aufl.)&#039;&#039;, 2010 &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Dieser &#039;&#039;Stadtteilführer&#039;&#039; hat auch bei zahlreichen weiteren Seiten des &#039;&#039;NippesWiki&#039;&#039; als Quelle gedient. Er ist auf den übrigen Seiten unter &amp;quot;Literatur&amp;quot; nicht jedes Mal erneut aufgeführt. &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Reinhold Kruse: Buchreihe &amp;quot;Nippes - Bemerkenswertes und Unterhaltsames aus einem Kölner Stadtteil in 6 Bänden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.openstreetmap.org/?lat=50.9611988067627&amp;amp;lon=6.96078300476074&amp;amp;zoom=14 Nippes u. Umgebung auf OpenStreetMap]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln-Nippes Wikipedia: Seite &amp;quot;Köln-Nippes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://wiki-de.genealogy.net/Nippes Köln-Nippes im &#039;&#039;genealogy-net&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.stadtteilbuero-nippes.de/wer_was_wo.html &amp;quot;Wer? Was? Wo?&amp;quot; in Nippes]&lt;br /&gt;
*[http://nippes-en-bloc.de/ nippes-en-bloc.de]&lt;br /&gt;
*http://www.kiezatlas.de/map/nippes&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=EJDaFU1ibSM youtube: Nippes-Film von Johann König]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wilhelmpl09.jpg|Markt auf dem [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Yorkstr07-1.jpg|&#039;&#039;Venus&#039;&#039; von der [[Yorckstraße]] (seit 2012 verschwunden)&lt;br /&gt;
Datei:Escher06-02.jpg|Gaststätte [[Kriescher]], [[Escher Straße]]&lt;br /&gt;
Datei:FloraKreuz.jpg|[[Wegekreuz]] an der [[Florastraße]] / Ecke [[Niehler Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Verband_der_Preu%C3%9Fisch-Hessischen_Lokomotivf%C3%BChrer&amp;diff=5086</id>
		<title>Verband der Preußisch-Hessischen Lokomotivführer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Verband_der_Preu%C3%9Fisch-Hessischen_Lokomotivf%C3%BChrer&amp;diff=5086"/>
		<updated>2020-09-24T10:03:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: hat „Verband der Preußisch-Hessischen Lokomotivführer“ nach „Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer“ verschoben: Versehen!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Verband_Preu%C3%9Fisch-Hessischer_Lokomotivf%C3%BChrer&amp;diff=5085</id>
		<title>Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Verband_Preu%C3%9Fisch-Hessischer_Lokomotivf%C3%BChrer&amp;diff=5085"/>
		<updated>2020-09-24T10:03:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: hat „Verband der Preußisch-Hessischen Lokomotivführer“ nach „Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer“ verschoben: Versehen!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer == &lt;br /&gt;
In Köln-Nippes  war als Interessenvertretung des Lokomotivführerstandes der „Verein Kölner Lokomotivführer und Heizer“ ansässig. &lt;br /&gt;
Als Vorstands-Vorsitzender wurde im Frühjahr 1906 der Lokomotivführer Gerhard Berens, wohnhaft Köln-Nippes, Kleine Hartwichstr. 16, gewählt. Er richtete nach seiner Wahl einen Aufruf  „an alle Kgl. Preußische Lokomotivbeamten-Vereine Rheinlands u. Westfalens“ sich zu einer Versammlung in Köln einzufinden, dem über 500 Delegierte Folge leisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurde eine Resolution aufgestellt und einstimmig angenommen, dass Kollege Berens gebeten werden sollte, Schritte zu veranlassen, die zur Gründung eines Preußisch-Hessischen Lokomotivführer (Gesamt)Verbandes erforderlich sind. Der Sitz des Verbands-Vorstands sollte Köln sein.&lt;br /&gt;
Auf der folgenden Delegierten-Konferenz am 14.April 1907 wurde dieser Verband dann gegründet.&lt;br /&gt;
Berens wurde der 1. Vorstands-Vorsitzende. Die Lokomotivführer Joseph Farber (Köln-Nippes, [[Hartwichstraße]] 56) und Anton Bingener (Köln-Nippes [[Krüthstraße]] 35) wurden Kassenkontrolleur und Beisitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Konkurrent des neuen Verbandes war der Berliner „Verein Preußischer Lokomotivführer und Anwärter“. Berens und sein Berater Theodor Bornewasser, Lehrer am Real-Gymnasium in Köln.-Nippes, handelten mit den Berlinern aus, dass es zu einer Urabstimmung über die Zukunft der beiden Institutionen kommen sollte. &lt;br /&gt;
Am 20./21. 1908 wurde auf einer Delegierten-Versammlung in Hannoversch-Münden für einen  Zusammenschluss gestimmt. Köln wurde als Sitz des neuen Verbandes bestätigt. Der 1. Vorsitzende wurde Gerhard Berens, 2. Schriftführer Joseph Farber und Beisitzer Anton Bingener.&lt;br /&gt;
Theodor Bornewasser hatte währenddessen eine Geschäftsstelle für den Verband eingerichtet. Er wurde quasi Geschäftsführer und leitete die organisationstechnischen Arbeiten.&lt;br /&gt;
Der Verband begann Versammlungen abzuhalten um seine Ansichten zu verbreiten. Als Redner trat meist Geschäftsführer Bornewasser auf, vielfach begleitet von Berens, später traten Farber und Bingener hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Generalversammlung 1911 in Berlin wurde Joseph Farber zum 2. Vorsitzenden und Anton Bingener an seine Stelle zum 2. Schriftführer gewählt.&lt;br /&gt;
Es wird bezeugt, dass in Farbers Wohnung, die kurz danach in  in der Neußer Str. 182 gebaut worden ist, viele Vorstandssitzungen stattgefunden haben. &lt;br /&gt;
Theodor Bornewasser wurde 1914 zum Militär eingezogen und war nicht mehr verfügbar. Daraufhin wurde Joseph Farber als Verbandssekretär angestellt und schied 1917 nach  der Delegierten-Versammlung in Frankfurt aus dem Vorstand aus.&lt;br /&gt;
Als die Verhältnisse die Anwesenheit eines Vertreters des Verbandes in Berlin erforderten, ging er dorthin, während seine Familie noch in Nippes blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhart Berens trat 1918 in einer außerordentlichen General-Versammlung in Stettin zurück. Die Versammlung ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden.  Anton Bingener wurde sein Nachfolger und war der letzte Vorstands-Vorsitzende. Er blieb es bis zum Übergang in die neue Gewerkschaft am 1.Januar1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An besagtem 1.Januar 1920 ist der Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer in der heute noch bestehenden Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit Sitz in Berlin aufgegangen. Joseph Farber wurde ihr erster Generalsekretär. Seine Familie zog daraufhin ebenfalls nach Berlin. Er starb 1935.&lt;br /&gt;
Damit war die Geschichte der Interessenvertretung der preußischen und hessischen Lokomotivführer in Köln-Nippes beendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Verband_Preu%C3%9Fisch-Hessischer_Lokomotivf%C3%BChrer&amp;diff=5084</id>
		<title>Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Verband_Preu%C3%9Fisch-Hessischer_Lokomotivf%C3%BChrer&amp;diff=5084"/>
		<updated>2020-09-24T10:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: neu!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer == &lt;br /&gt;
In Köln-Nippes  war als Interessenvertretung des Lokomotivführerstandes der „Verein Kölner Lokomotivführer und Heizer“ ansässig. &lt;br /&gt;
Als Vorstands-Vorsitzender wurde im Frühjahr 1906 der Lokomotivführer Gerhard Berens, wohnhaft Köln-Nippes, Kleine Hartwichstr. 16, gewählt. Er richtete nach seiner Wahl einen Aufruf  „an alle Kgl. Preußische Lokomotivbeamten-Vereine Rheinlands u. Westfalens“ sich zu einer Versammlung in Köln einzufinden, dem über 500 Delegierte Folge leisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurde eine Resolution aufgestellt und einstimmig angenommen, dass Kollege Berens gebeten werden sollte, Schritte zu veranlassen, die zur Gründung eines Preußisch-Hessischen Lokomotivführer (Gesamt)Verbandes erforderlich sind. Der Sitz des Verbands-Vorstands sollte Köln sein.&lt;br /&gt;
Auf der folgenden Delegierten-Konferenz am 14.April 1907 wurde dieser Verband dann gegründet.&lt;br /&gt;
Berens wurde der 1. Vorstands-Vorsitzende. Die Lokomotivführer Joseph Farber (Köln-Nippes, [[Hartwichstraße]] 56) und Anton Bingener (Köln-Nippes [[Krüthstraße]] 35) wurden Kassenkontrolleur und Beisitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Konkurrent des neuen Verbandes war der Berliner „Verein Preußischer Lokomotivführer und Anwärter“. Berens und sein Berater Theodor Bornewasser, Lehrer am Real-Gymnasium in Köln.-Nippes, handelten mit den Berlinern aus, dass es zu einer Urabstimmung über die Zukunft der beiden Institutionen kommen sollte. &lt;br /&gt;
Am 20./21. 1908 wurde auf einer Delegierten-Versammlung in Hannoversch-Münden für einen  Zusammenschluss gestimmt. Köln wurde als Sitz des neuen Verbandes bestätigt. Der 1. Vorsitzende wurde Gerhard Berens, 2. Schriftführer Joseph Farber und Beisitzer Anton Bingener.&lt;br /&gt;
Theodor Bornewasser hatte währenddessen eine Geschäftsstelle für den Verband eingerichtet. Er wurde quasi Geschäftsführer und leitete die organisationstechnischen Arbeiten.&lt;br /&gt;
Der Verband begann Versammlungen abzuhalten um seine Ansichten zu verbreiten. Als Redner trat meist Geschäftsführer Bornewasser auf, vielfach begleitet von Berens, später traten Farber und Bingener hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Generalversammlung 1911 in Berlin wurde Joseph Farber zum 2. Vorsitzenden und Anton Bingener an seine Stelle zum 2. Schriftführer gewählt.&lt;br /&gt;
Es wird bezeugt, dass in Farbers Wohnung, die kurz danach in  in der Neußer Str. 182 gebaut worden ist, viele Vorstandssitzungen stattgefunden haben. &lt;br /&gt;
Theodor Bornewasser wurde 1914 zum Militär eingezogen und war nicht mehr verfügbar. Daraufhin wurde Joseph Farber als Verbandssekretär angestellt und schied 1917 nach  der Delegierten-Versammlung in Frankfurt aus dem Vorstand aus.&lt;br /&gt;
Als die Verhältnisse die Anwesenheit eines Vertreters des Verbandes in Berlin erforderten, ging er dorthin, während seine Familie noch in Nippes blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhart Berens trat 1918 in einer außerordentlichen General-Versammlung in Stettin zurück. Die Versammlung ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden.  Anton Bingener wurde sein Nachfolger und war der letzte Vorstands-Vorsitzende. Er blieb es bis zum Übergang in die neue Gewerkschaft am 1.Januar1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An besagtem 1.Januar 1920 ist der Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer in der heute noch bestehenden Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit Sitz in Berlin aufgegangen. Joseph Farber wurde ihr erster Generalsekretär. Seine Familie zog daraufhin ebenfalls nach Berlin. Er starb 1935.&lt;br /&gt;
Damit war die Geschichte der Interessenvertretung der preußischen und hessischen Lokomotivführer in Köln-Nippes beendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Eisenbahn-Ausbesserungswerk&amp;diff=5082</id>
		<title>Eisenbahn-Ausbesserungswerk</title>
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		<updated>2020-09-24T09:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Entwicklung zum Großbetrieb */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:EAW1.jpg|200px|thumb|right|EAW: Kraftzentrale mit Wasserturm, erbaut 1862]]Das &#039;&#039;&#039;Eisenbahn-Ausbesserungswerk&#039;&#039;&#039; (EAW), jahrzehntelang der bedeutendste Arbeitgeber in [[Nippes]], hatte im Laufe seiner Geschichte verschiedene Namen: „Central-Werkstätte bei Köln“, „Reichsbahn-Ausbesserungswerk“ (RAW), „Bundesbahn-Ausbesserungswerk“ (BAW). Zwar sind die Gleise und Fabrikanlagen mittlerweile fast ganz verschwunden, aber auf dem [[EAW-Gelände|Gelände]] des ehemaligen EAW ist ein ganz neuer Ortsteil entstanden, bei dessen Entwicklung sich die Hinterlassenschaft der Werksanlagen immer noch erkennbar auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung und erster Ausbau ==&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden – wie in anderen Ländern auch – zunächst nur einzelne Eisenbahnstrecken gebaut; erst später wurde daraus ein Netz. [[Köln]] wurde schon bald ein Eisenbahn-Knotenpunkt (natürlich einer mit mehreren Kopfbahnhöfen), weil drei wichtige Eisenbahngesellschaften ab 1835 von Köln aus ihre Strecken bauten. Schon 1836 war die [[Rheinische Eisenbahngesellschaft]] entstanden, die zunächst die Strecke Köln – Aachen baute; etwas später bildete sich neben weiteren Gesellschaften auch die [[Cöln-Crefelder Eisenbahn]], die eine Eisenbahnstrecke zunächst nach Neuss und später bis Krefeld erstellte. Ihre anfängliche Betriebs- und Instandsetzungswerkstätte lag im Bereich ihres südlichen Kopfbahnhofs, „Am Thürmchen“ (in der Nähe der heutigen Bastei, nördlich vom „Thürmchenswall“). Als 1860 die „Cöln-Crefelder Eisenbahn“ von der „Rheinischen Eisenbahngesellschaft“ aufgekauft wurde, reichte die Kapazität dieser Werkstatt nicht mehr aus, und man beschloss, eine neue &#039;&#039;Zentralwerkstätte&#039;&#039; zu errichten. Mit Planung, Kostenkalkulation und Bauleitung wurden [[Emil Hermann Hartwich]] und [[Wilhelm Nohl]] beauftragt. Ein bis dahin unbebautes Gelände seitlich der [[Neusser Straße]] bot sich aus verschiedenen Gründen an:&lt;br /&gt;
#das Gelände lag in der Nähe der Eisenbahnstrecke Köln-Neuss (die Bahntrasse lief entlang der heutigen [[Kempener Straße]]);&lt;br /&gt;
#das Gelände vor den Toren der Stadt [[Köln]] war billig zu haben;&lt;br /&gt;
#der Lehmboden des Areals eignete sich gut zur Herstellung von Ziegeln, so dass das Baumaterial nicht von weither transportiert werden musste (es gab damals mehrere Ziegeleien auf Nippeser Gebiet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde ein Kredit von 200 000 Talern bewilligt, die „Rheinische Eisenbahngesellschaft“ kaufte das Gelände auf und baute verschiedene Werksgebäude und auch Wohnhäuser für Maschinen- und Werkmeister, später auch Wohnungen für Arbeiter. Der so entstandene Betrieb führte zunächst den Namen &#039;&#039;„Central-Werkstätte bei Köln“&#039;&#039;. Das damals noch sehr kleine und ländliche Dorf [[Nippes]] lag so weit weg, dass die neue Fabrik zunächst gar nicht als zu Nippes gehörig empfunden wurde. Um das Werk herum entstand eine neue Ansiedlung, teils planvoll, teils durch „Wildwuchs“, die bald den Namen &#039;&#039;„Sechzig“&#039;&#039;, später &amp;quot;[[Sechzigviertel]]&amp;quot; bekam. Diese Benennung soll daher rühren, dass die Bahngesellschaft zunächst vom Besitzer des [[Nippes-Hof]]s &#039;&#039;sechzig Morgen&#039;&#039; Land gekauft haben soll; diese Herleitung ist aber nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung zum Großbetrieb ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EAW2.jpg|150px|thumb|right|EAW: Geleise mit überdachter Rampe; Foto ca. 1955]]Ein Verbindungsweg vom EAW hin zur [[Neusser Straße]] wurde erst mehrere Jahre nach dessen Gründung gebaut, und dann taucht der Name „Zentral-Werkstätte Köln-Nippes“ auf. Das Werk dehnte sich zügig aus; Arbeiter und Handwerker aus der Umgegend wurden eingestellt und siedelten sich vor allem im Sechzigviertel an, wo nach und nach auch Werkswohnungen entstanden. Leitungs- und Verwaltungspersonal wurde jedoch aus den preußischen Industriegebieten angeworben; diese Leute unterschieden sich sehr von den bisherigen Bewohnern der „Bürgermeisterei [[Longerich]]“ – vor allem durch ihre Konfession: Sie waren zum größten Teil evangelisch. Das brachte neue Eliten nach Nippes, erzeugte aber auch gewisse Spannungen, die unter anderem in Arbeitskämpfen und in politischer Überwachung zum Ausdruck kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war das EAW eine Hochburg der „Metallarbeiter-Gewerksgenossenschaft“, eines Vorläufers der „Industriegewerkschaft Metall“. Der erste Metallarbeiterstreik im neu gegründeten Deutschen Kaiserreich wurde im Oktober 1871 im EAW Nippes ausgerufen. Im Mai 1878 hatte die Metallarbeiter-Gewerkschaft (laut Beitragsabrechnung) in Nippes 248 aktive Mitglieder, während für Ehrenfeld (damals ein wichtiger Industrievorort) nur 42 aktive Mitglieder verzeichnet sind. Die Betriebsleitung reagierte mit Härte: Der Beitritt zu „sozialdemokratischen Vereinen“ wurde den Beschäftigten untersagt, es wurde ihnen sogar der Besuch bestimmter Lokale verboten. Spitzelberichte und Denunziationen aus dieser Zeit sind erhalten; bei der Unterdrückung „sozialdemokratischer Bestrebungen“ taten sich unter anderem der Nippeser Bürgermeister [[Wilhelm Eich]] und der Eisenbahndirektor [[Wilhelm Nohl]] hervor. An beide Persönlichkeiten erinnern heute in Nippes Straßennamen: „[[Eichstraße]]“ und „[[Nohlstraße]]“. Nohl war damals ein führender Vertreter der jungen [[evangelischen Kirchengemeinde]], in deren Presbyterium noch andere leitende Eisenbahner saßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Gründerjahre“ nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 bescherten dem EAW einen regelrechten Boom: Die Wirtschaft florierte, und der Eisenbahnbau wurde forciert. 1877, 15 Jahre nach der Gründung, arbeiteten schon 524 Personen in dem Werk. 1880 ging die „Rheinische Eisenbahngesellschaft“ in den Besitz des preußischen Staats über; das EAW bekam den Namen „Königliche Eisenbahn-Hauptwerkstätte Köln-Nippes“. Schrittweise expandierte das Werk, weitere Hallen und Anlagen wurden gebaut, und bis 1916 hatte das Gelände seine größte Ausdehnung erreicht: 196 000 qm zwischen Gürtel und [[Werkstattstraße]]. Die überörtliche Bedeutung des EAW ist auch daran abzulesen, dass 1906 in [[Nippes]] der [[Verband Preußisch-Hessischer Lokomotivführer]] gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EAW3.jpg|200px|thumb|right|&amp;quot;Entwesungsanlage&amp;quot; - hier wurden Waggons zur Ungeziefer-Vernichtung hineingeschoben. Foto ca. 1935]]Während des 1. Weltkriegs herrschte im EAW Hochbetrieb. Die Eisenbahn spielte ja für die Kriegslogistik eine immens wichtige Rolle. Gegen Ende des Krieges war die Zahl der Beschäftigten auf 3000 angestiegen. Weil auch Eisenbahner Kriegsdienst zu leisten hatten, wurden im Betrieb zunehmend Frauen und Kriegsgefangene eingesetzt.&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren der Weimarer Republik war das EAW zunächst noch voll ausgelastet: Für den Wiederaufbau und den Gütertransport war ja die Eisenbahn unentbehrlich. Hinzu kam, dass die Länder-Eisenbahnen 1920 zu einer „Reichsbahn“ zusammengefasst wurden; das Nippeser „Reichsbahn-Ausbesserungswerk“ bekam eine zentrale Stellung im Gesamtsystem. Aber die Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre wirkte sich auch auf die Nippeser Eisenbahnwerkstätten massiv aus: Es kam zu Massenentlassungen und zu „Rationalisierungsmaßnahmen“, die den Arbeitsdruck verschärften. Im Juli 1932 waren mehr als 1.500 Menschen im EAW beschäftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen neuerlichen Aufschwung gab es dann mit dem Beginn des nationalsozialistischen Regimes. In der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des EAW (erschienen 1962) heißt es hierzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Jahre 1933 bis 1939 standen im Zeichen eines Auf- und Ausbaues, der, entsprechend der damaligen Zeit, als politische Maßnahme anzusehen war. – Die ruhigen Zeiten wurden jäh unterbrochen, als im September 1939 der 2. Weltkrieg ausbrach.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekanntlich waren die „ruhigen Zeiten“ charakterisiert durch eine beispiellose Aufrüstung und durch intensive Kriegsvorbereitungen, bei denen das EAW natürlich eine wichtige Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naziherrschaft und [[Nippes im 2. Weltkrieg|2. Weltkrieg]] ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EAW_denkm_2000.jpg|100px|thumb|right|Brunnenplastik vom EAW-Kinderheim, späterer Standort (Aufnahme: 2000)]]Bald nach der „Machtergreifung“ durch Hitler und die [[Nippes in der NS-Zeit|Nationalsozialisten]] setzen die Kriegsvorbereitungen ein. Schon 1936 sind in Nippes 19 „Sammelschutzräume“ (zum Schutz vor erwarteten Bombenangriffen) eingerichtet. Im „Reichsbahn-Ausbesserungswerk“ (RAW), das fast ausschließlich für die Aufrüstung der Wehrmacht arbeitet, besteht ein eigener „Werks-Luftschutz“. – 1937 feiert das „RAW Köln-Nippes“ sein 75-jähriges Bestehen mit beträchtlichem Pomp. Auf dem Werksgelände wird den im 1. Weltkrieg gefallenen „Gefolgschaftsmitgliedern“ ein weithin sichtbares Denkmal gesetzt. In der Festschrift von 1937 heißt es unter anderem: „Der gewaltige Umschwung, der sich 1933 vollzog, ergriff das Innerste unseres Betriebes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk hatte damals seine größte Ausdehnung. Es verfügte nicht nur über einen Sportplatz, eine Turnhalle und einen Schießstand (!), sondern es war auch beteiligt an einem Kinderheim und einem „Eisenbahner-Erholungsheim“ („Gut Nierhof“ im Sauerland). Von dem Kinderheim war noch eine Bronzeplastik erhalten geblieben, die früher den Brunnen im Eingangsbereich zierte; sie stand bis vor einigen Jahren, auf einem später errichteten Sockel, im Vorgarten des Hauses [[Werkstattstraße]] 15 (Ecke [[Nohlstraße]]). Leider wurde die Figur im Jahre 2011 gestohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[2. Weltkrieg]] fielen erwartungsgemäß viele Bomben auf das RAW. Die erste Bombardierung des Werks geschah in der Nacht vom 10. auf den 11. März 1941; zahlreiche weitere Luftangriffe folgten. Zu den Bombenopfern zählen nicht zuletzt viele Kriegsgefangene und [[Zwangsarbeiter]], die in den Kriegsjahren in großer Zahl im RAW arbeiten mussten. Bei Luftangriffen waren diese Personen besonders gefährdet, denn es war ihnen untersagt, die Luftschutzräume aufzusuchen. Sie waren in verschiedenen Lagern untergebracht – dem RAW zugeordnet war vor allem ein [[Zwangsarbeiterlager#Kempener Straße / Ecke Mauenheimer Straße|Lager]] an der [[Kempener Straße]] / Ecke [[Mauenheimer Straße]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Herbst 1944 hatten die Zerstörungen ein solches Ausmaß erreicht, dass einige Teilwerkstätten ausgelagert wurden; außerdem wurden vier mobile „Werkstattzüge“ mit Mannschaften und Maschinen bestückt. Am 5. März 1945 verließ schließlich der letzte Rest der Belegschaft das RAW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EAW6.jpg|200px|thumb|right|Zerstörtes Werksgelände]]Bereits wenige Monate nach der Befreiung von der Nazi-Herrschaft wurde die Arbeit im Werk wieder aufgenommen: Man bemühte sich nach Kräften, wieder einen regelmäßigen Eisenbahnbetrieb möglich zu machen, und das, obwohl die Werksanlagen zum größten Teil zerstört waren. Schon bald zeichnete sich ein „großer Personalmangel“ ab, der aber „aus entlassenen Kriegsteilnehmern und den aus den Ostprovinzen zurückflutenden Flüchtlingen gedeckt“ werde konnte (so die Festschrift von 1962). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 war das „Bundesbahn-Ausbesserungswerk“ (BAW) wieder voll funktionsfähig; es zeichnete sich aber schon ab, dass verschiedene Fertigungsbereiche aufgegeben würden – Stichwort „Entflechtung“. Das Werk begann zu schrumpfen. Auf einem Teil des Werksgeländes, der ursprünglich für eine neue Lokomotivrichthalle vorgesehen war, wurde 1953 eine Wohnsiedlung für Eisenbahner gebaut. Andererseits wurde 1959 eine [[Kantine]] mit Werksküche eröffnet, in der an Werktagen rund 500 warme Mahlzeiten ausgegeben wurden. Das Kantinengebäude, das nach der Stillegung des BAW jahrelang für Tanzveranstaltungen genutzt wurde, dann aber sehr verfiel, steht noch heute an seinem ursprünglichen Platz. Allerdings wurde es ab 2010 umgebaut und erweitert; seit 2012 ist dort eine [[Kantine#Gegenwart|Kindertagesstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stillegung des Werks ==&lt;br /&gt;
Bald nach der Wiedereröffnung des Eisenbahn-Ausbesserungswerks setzte schon ein Abbau der Fertigungsbetriebe ein. Anfang 1972 war die Gesamtbelegschaft noch 1 195 Personen stark, aber der Rückbau ging weiter, und schließlich wurde 1978 das „Bundesbahn-Ausbesserungswerk“ (BAW) ganz aufgegeben. Einige Hallen blieben zunächst stehen; sie wurden von anderen DB-Dienststellen belegt. Die Lehrwerkstatt machte noch weiter, zusätzlich wurde sogar eine Sonderwerkstätte für Behinderte auf dem BAW-Gelände eingerichtet. Als die DB sich Ende der 1980-er Jahre ganz zurückzog, richteten sich in den freigewordenen Gebäuden Künstler und verschiedene Betriebe als „Zwischennutzer“ ein. Der Trägerverein „[[Zug um Zug e.V.]]“ holte das denkmalgeschützte Holzgebäude des [[Worringer Bahnhof]]s nach Nippes; der Bau steht jetzt im Osten des ehemaligen Werksgeländes, an der [[Kempener Straße]]. „Zug um Zug“ baute außerdem in leerstehenden Hallen verschiedene Handwerksbetriebe auf und startete soziale und ökologische Initiativen. Daneben entwickelte sich „Die [[Kantine]]“ zu einer gefragten &#039;&#039;location&#039;&#039; für kulturelle Veranstaltungen (vor allem Tanz- und Disco-Betrieb). Der größte Teil des ehemaligen Betriebsgeländes blieb aber ungenutzt und wurde zur Industriebrache (s. [[EAW-Gelände]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
*Walter Schulz, Vom Motor der Industrialisierung zum „Alten Eisen“. Die Eisenbahnwerkstätte Köln-Nippes: in: Stadtteilarchiv Köln-Nippes e.V. (Hrsg.); Loß mer jet durch Neppes jon. Ein Streifzug durch die Geschichte; Köln 1987, S. 72-84.&lt;br /&gt;
*Reichsbahnausbesserungswerk Köln-Nippes (Hrsg.): 75 Jahre Reichsbahn-Ausbesserungswerk Köln-Nippes; Köln 1937&lt;br /&gt;
*DB (Hrsg.), 100 Jahre Bundesbahn Ausbesserungswerk Köln-Nippes 1862-1962; Essen 1969&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
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		<title>Nippes</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Neuss-Mauen05.jpg|300px|thumb|right|Nippes, [[Neusser Straße]] / Ecke [[Mauenheimer Straße]], vom &amp;quot;[[Nippes Tower]]&amp;quot; herab]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; ist ein linksrheinischer Stadtteil innerhalb des gleichnamigen [[Köln|Kölner]] [http://www.koelnwiki.de/index.php?title=Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirks 5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil grenzt im Süden an die Innenstadt ([http://www.stadt-koeln.de/1/stadtbezirke/innenstadt/neustadt-nord/ Neustadt Nord]), im Osten an [[Riehl]], im Norden an [[Niehl]], [[Weidenpesch]] und [[Mauenheim]] und im Westen an [[Bilderstöckchen]] und Neuehrenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen sind: Im Norden die [[Gürtel]]trasse mit der [[Hochbahn]], im Osten die [[Amsterdamer Straße]] (wobei die Häuser auf der Westseite der &#039;&#039;Amsterdamer Straße&#039;&#039; nicht mehr zu Nippes gehören), im Süden die [[Innere Kanalstraße]] und im Westen die [[Bahnlinien|Bahntrasse]] der DB. Der äußerste Südwestzipfel wird durch ein [[Gleisdreieck]] gebildet, das nur von Neuehrenfeld aus zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche Deutungen des Namens &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, der ursprünglich in der Form &#039;&#039;am Nippes&#039;&#039; (&#039;&#039;am Nipp-Haus&#039;&#039;, vergleiche &#039;&#039;Backes=Backhaus&#039;&#039;) verwendet wurde. Der Wortbestandteil &#039;&#039;Nipp&#039;&#039; wird meist abgeleitet von &#039;&#039;nepp = kleine Anhöhe&#039;&#039; oder von &#039;&#039;niep = feuchte Senke&#039;&#039;. Der von Riehl über Nippes nach Niehl verlaufende alte Rheinarm, der bis in das 19. Jhd. noch als Weiher erkennbar war und dessen Reste heute das &#039;&#039;[[Nippeser Tälchen]]&#039;&#039; bilden, könnte für diese letztgenannte Ableitung sprechen; andererseits liegen sehr viele der Orte, Ortsteile oder Fluren, die anderswo &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; heißen, auf Anhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zum Ende der Steinzeit gab es im heutigen Stadtgebiet, in Nippes und in der Innenstadt sowie in Merheim und Brück, Ackerbau-Siedlungen. Reste einer römischen &#039;&#039;Villa&#039;&#039; (d.h. eines Gehöftes) hat man im Bereich des heutigen &amp;quot;[[Altenberger Hof]]s&amp;quot; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1199 ist zum ersten Mal von der „Herrlichkeit [[Mauenheim]]“ die Rede, in deren Mitte die &amp;quot;[[Mauenheimer Höfe]]&amp;quot; lagen: der heutige [[Altenberger Hof]] und zwei weitere größere Höfe. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass das erste Gehöft dort wesentlich früher erbaut wurde. - Die „Herrlichkeit Mauenheim“ gehörte zum weltlichen Herrschaftsbereich der [[Köln]]er Erzbischöfe ([http://de.wikipedia.org/wiki/Kurk%C3%B6ln Kurköln]) und unterstand dem [[Stift St. Kunibert]]. Sie umfasste mehr oder weniger das Gebiet des heutigen Stadtteils &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; - das heutige [[Mauenheim]] entstand erst in den 1920er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Ni.jpg|250px|thumb|right|Mauenheim (&amp;quot;Maulem&amp;quot;) und Nippes auf der Tranchot-Karte von Köln; 1807/08 (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
1549 wird &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt („Johann van Wermißkirchen am Nippis“ wird in einem Pachtvertrag genannt). Der Ort entwickelt sich im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts immer mehr und wird bedeutender als Mauenheim. Die Ansiedlung &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; lag, wie Landkarten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zeigen, im Bereich [[Neusser Straße]] / [[Kappesgasse]]. Nachdem die „Herrlichkeit Mauenheim“ 1794 von den Franzosen aufgelöst worden war, ging der Name &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; allmählich auf die ganze Ansiedlung über. Die Franzosen fassten mehrere Dörfer im Norden von Köln, darunter auch &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, zur &#039;&#039;Mairie de [[Longerich]]&#039;&#039; zusammen. 1815, nach dem &#039;&#039;Wiener Kongress&#039;&#039;, fällt das Rheinland an Preußen. Die Verwaltungsstruktur wird weitgehend übernommen, &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; gehört nun zur &#039;&#039;Bürgermeisterei Longerich&#039;&#039; (im Landkreis &#039;&#039;Köln&#039;&#039;). Eine eigene Pfarrkirche (&amp;quot;St. Mariä Himmelfahrt&amp;quot;, heute: &amp;quot;[[St. Heinrich und Kunigund]]&amp;quot;) erhielt Nippes erst 1859 (vorher hatte &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; bzw. [[Mauenheim]] zur Pfarre von &amp;quot;St Katharina&amp;quot; in [[Niehl]] gehört; der Straßenname &amp;quot;[[Niehler Kirchweg]]&amp;quot; erinnert noch an diesen Zustand). 1881 wird in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; eine [[evangelische Kirchengemeinde]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nippes&#039;&#039; orientiert sich seit Anfang des 19. Jahrhundert immer mehr auf Köln hin. Viele, teils wohlhabende Kölner bauen hier Häuser; repräsentative Häuser aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnderzeit Gründerzeit] sind noch an viele Stellen zu sehen, z.B. am [[Leipziger Platz]] und an der [[Schwerinstraße]]. Aber auch die vielen [[Dreifensterhaus|Dreifensterhäuser]], etwa in der [[Lohsestraße]] und in der [[Holbeinstraße]], belegen ein zunehmend städtisches Milieu; die kleinen ländlichen Bauten vom Typ [[Tagelöhnerhaus]] müssen größtenteils weichen. Das Ungleichgewicht zwischen dem immer städtischeren &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; und dem ländlichen Norden der Bürgermeisterei [[Longerich]] nimmt immer mehr zu. 1886 wird daher zunächst innerhalb der Bürgermeisterei [[Longerich]] die Sondergemeinde &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ([[Riehl]] gehörte auch dazu) gebildet. [[Wilhelm Eich]], der letzte Bürgermeister der nun eigenständigen Kommune Nippes, stellt 1886 bei der preußischen Regierung einen Antrag auf „Erhebung der Gemeinde Nippes in den Kreis der Städte“. Diesem Antrag wird jedoch &#039;&#039;nicht&#039;&#039; stattgegeben, vielmehr werden am 1. April 1888 Nippes und Riehl zusammen mit der gesamten ehemaligen &#039;&#039;Bürgermeisterei Longerich&#039;&#039; nach [[Köln]] eingemeindet. Kurze Zeit später erhielt unser Stadtteil einen Eisenbahnanschluss, auch wurde eine Pferdebahnlinie zum Stadtzentrum Kölns eingerichtet.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Da in der Kölner Innenstadt durch die preußischen Rayonbestimmungen keine Industrieansiedlung erlaubt war, siedelten sich zahlreiche Unternehmen in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; an. Bekannteste Beispiele sind die Gummiwarenfabrik [[Clouth]] und die [[Auer-Mühle]]. Außerdem entstanden eine zentrale [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Eisenbahnwerkstatt]] und ein Rangierbahnhof (beide heute stillgelegt). 1906 wurde in Nippes der [[Verband der Preußisch-Hessischen Lokomotivführer]] gegründet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der noch bis ins 19. Jhd. im [[Nippeser Tälchen]] existierende Weiher war ein beliebter Naherholungsort mit Rudergelegenheit. Heute befindet sich dort eine Grünanlage und Schrebergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von [[Nippes in der NS-Zeit]] unterscheidet sich nicht sehr von der anderer [[Köln]]er Vororte. Im [[Nippes im 2. Weltkrieg|2. Weltkrieg]] wurden viele Gebäude von Bomben getroffen oder zerstört, am meisten sicherlich das [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]] und die [[Clouth-Werke]]. Beide Firmen wurden aber nach Kriegsende sehr schnell wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NippesPlan1.gif|300px|thumb|right|Stadtteilplan von Nippes]]Heute ist &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ein lebendiges &amp;quot;Veedel&amp;quot;, in dessen Zentrum sich die [[Neusser Straße]] mit vielen Geschäften befindet. Nippes ist gut an den [[öffentlichen Nahverkehr]] angeschlossen. Einen Stadtteil im Stadtteil stellt das &amp;quot;[[Sechzig-Viertel]]&amp;quot; dar, das seinen Ursprung in einer Werkssiedlung des [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]]s hat. Ein ganz neues Viertel, oft [[Stellwerkviertel]] genannt, ist im Nordwesten von Nippes, auf dem ehemaligen [[EAW-Gelände]], entstanden. Dort wurde auch eine [[autofreies Wohnen|autofreie Siedlung]] gebaut. Auf dem [[Clouth-Gelände]] entsteht seit 2014 ein weiteres neues Wohn- und Gewerbeviertel, das [[Clouth Quartier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat 11 [[Schulen in Nippes|Schulen]], darunter das [[Leonardo-da-Vinci-Gymnasium]] und zwei &#039;&#039;Realschulen&#039;&#039;, außerdem 22 [[Kindertagesstätten]]. Das Angebot an [[Sport- und Fitnesseinrichtungen]] ist vielfältig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat eine eigene [[Post]]filiale, und zwar am [[Wilhelmplatz]], ein [[Bürgerzentrum Nippes|Bürgerzentrum]] sowie ein [[St. Vinzenz-Hospital|Krankenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nippeser [[Bezirksrathaus]] hat die Anschrift &#039;&#039;[[Neusser Straße]] 450&#039;&#039;. Es liegt somit ganz knapp jenseits der Nordgrenze des Stadtteils &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, nämlich in &#039;&#039;[[Weidenpesch]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nippeser Straßennamen == &lt;br /&gt;
s. linke Spalte, oben (Navigation) unter [[NippesWiki:Straßen/Plätze|Straßen/Plätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parks in und um Nippes ==&lt;br /&gt;
Es gibt reizvolle &#039;&#039;Grünflächen&#039;&#039; an der Rändern des Stadtteils: Das [[Nippeser Tälchen]] im Norden, die „[[Nippeser Schweiz]]“ im Südwesten, den &#039;&#039;[[Lis-Böhle-Park]]&#039;&#039; im Südosten, den &#039;&#039;[[Toni-Steingass-Park]]&#039;&#039; und den &#039;&#039;[[Nordpark]]&#039;&#039; im Nordosten sowie den &#039;&#039;[[Johannes-Giesberts-Park]]&#039;&#039; im Osten. Nordwestlich von &#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; liegt der &#039;&#039;[[Blücherpark]]&#039;&#039; (im Stadtteil [[Bilderstöckchen]], also immerhin im [http://www.koelnwiki.de/wiki/Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirk Nippes]). Am 6. Juli 2013 wurde sein 100jähriges Bestehen festlich begangen. Erwähnenswert ist auch der &#039;&#039;[[Geldernpark]]&#039;&#039; (Stadtteil [[Bilderstöckchen]]) - dort befand sich bis etwa 1918 der &#039;&#039;Nippeser&#039;&#039; [[Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkenswertes ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist &#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; unter anderem für seinen täglich (außer sonntags) stattfindenden [[Märkte|Markt]] auf dem [[Wilhelmplatz]]. Er wurde im Jahre 1900 ins Leben gerufen. Ebenfalls auf dem &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039; gibt es einmal pro Monat einen großen [[Flohmarkt]]. Außerdem wird der [[Karneval in Nippes|Straßenkarneval]] im Viertel dort traditionell an Weiberfastnacht um 9:11 Uhr von der [[Nippeser Bürgerwehr]] eröffnet. Natürlich gibt es viele [[:Kategorie:Organisationen/Vereine|Vereine]] in Nippes; besonders zu nennen ist der Bürgerverein [[Für Nippes e.V.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; präsentieren ganze Straßenzüge Hausfassaden aus &#039;&#039;Gründerzeit&#039;&#039; und &#039;&#039;Jugendstil&#039;&#039;, z.B. die [[Schwerinstraße]], der [[Leipziger Platz]] und die [[Eisenachstraße]]. Sehenswert sind auch der &amp;quot;[[Altenberger Hof]]&amp;quot;, der jetzt das [[Bürgerzentrum Nippes]] beherbergt, und die Nippeser [[:Kategorie:Kirchen|Kirchen]]. Die älteste unter ihnen ist die katholische Kirche &amp;quot;[[St. Heinrich und Kunigund]]&amp;quot; (1850-52 nach Plänen des Baumeisters [http://de.wikipedia.org/wiki/Vincenz_Statz Vincenz Statz] errichtet) an der [[Mauenheimer Straße]]. Ihr Innenraum wird seit etwa 2011 unter dem Namen &amp;quot;[[klangraum kunigunde]]&amp;quot; auch für Konzerte und Lesungen genutzt. &lt;br /&gt;
Die evangelische [[Lutherkirche]] gilt als die einzige neogotische Kirche Kölns mit nahezu vollständig erhaltener Originalausstattung, darunter ein kompletter Fensterzyklus. Sie wird auch regelmäßig als [http://www.kulturkirche-koeln.de/ Kulturkirche] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gymnasium]] Köln-Nippes (inoffiziell auch „Blüchergymnasium“ genannt, seit Anfang 2011 offiziell &amp;quot;[[Leonardo-da-Vinci-Gymnasium]] Köln-Nippes&amp;quot;), mitten in Nippes gelegen, hat eine jüngst sanierte ansehnliche Fassade aus rotem, weiß gebändertem Miltenberger Sandstein und beherbergt ein Planetarium und zwei Sternwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat auch ein [[Nippes Museum|Museum]]. Im Sommer wird seit 2001 regelmäßig eine [[NippesNacht]] organisiert, und im Dezember werden einige spezielle Märkte eröffnet: Der [[Nikolausmarkt]] sowie kleinere [[Märkte|Weihnachtsmärkte]] bei der [[Lutherkirche]] und bei [[Aida]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat sogar eine [http://nippes-uni.de eigene Universität], die von einer Hand voll Enthusiasten betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes ist der Geburtsort des ehemaligen Oberbürgermeisters von Köln, [http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schramma Fritz Schramma].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An verschiedenen Straßen von Nippes sind [[Stolpersteine]] in die Gehwege eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist schließlich auch das [[NippesWiki]], das 2011 begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, die mit Nippes zu tun haben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Sonnenschein Carl Sonnenschein] (*1876; †1929), katholischer Geistlicher und Sozialreformer, wirkte 1903-1904 in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Julio Goslar]] (*1883; †1976), Kirchenmusiker an der [[Lutherkirche]]; Träger des Bundesverdienstkreuzes&lt;br /&gt;
* Rudolf [[Safarowsky]] (*1903; †1943), Politiker und Opfer des [[Nippes in der NS-Zeit|Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
* Rosa [[Safarowsky]] (*1914; †1945), Widerständlerin und Opfer des [[Nippes in der NS-Zeit|Nationalsozialismus]] &lt;br /&gt;
* [[Willy Schetzka]] (*1914; †1984), Begründer von [[Radio Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Trude Herr]] (*1927; †1991), Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Pachl]] (*1943; †2012), Kabarettist, Schauspieler, Filmemacher &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fatih_%C3%87evikkollu Fatih Çevikkollu] (* 1972), Kabarettist, Comedy-Star und erster Büttenredner im Kölner Karneval mit türkischen Wurzeln&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schramma Fritz Schramma] (* 1947), Oberbürgermeister der Stadt [[Köln]] von 2000 bis 2009&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gaby_K%C3%B6ster Gaby Köster] (* 1961), deutsche Schauspielerin und Kabarettistin&lt;br /&gt;
* [[Konstantin von Eckardt]] (*1935; †2016), der &#039;&#039;&amp;quot;Zeichner von Nippes&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Pfankuche-Klemenz]] (*1947; †2015), Mitgründer des [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.|Archivs für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes]], ausgezeichnet mit dem &amp;quot;Rheinlandtaler&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franz Irsfeld (Hrsg.): &#039;&#039;Nippes gestern und heute.&#039;&#039; Eine Geschichte des Stadtbezirks und seiner Stadtteile. Köln, 1983&lt;br /&gt;
* Ines u. Rolf Vente: &#039;&#039;Nippes in Köln.&#039;&#039; Beschreibung eines deutschen Habitats. Köln, 1986&lt;br /&gt;
* Bürgerverein [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.#Vereinsgeschichte|Stadtteilarchiv]] Köln-Nippes e.V. (Hrsg.): &#039;&#039;Loß mer jet durch Neppes jon.&#039;&#039; Ein Streifzug durch die Geschichte. Köln, 1987&lt;br /&gt;
* [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]]: &#039;&#039;Loss mer jet durch Neppes jon.&#039;&#039; Ein Stadtteilführer. Köln &#039;&#039;(3. überarbeitete Aufl.)&#039;&#039;, 2010 &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Dieser &#039;&#039;Stadtteilführer&#039;&#039; hat auch bei zahlreichen weiteren Seiten des &#039;&#039;NippesWiki&#039;&#039; als Quelle gedient. Er ist auf den übrigen Seiten unter &amp;quot;Literatur&amp;quot; nicht jedes Mal erneut aufgeführt. &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Reinhold Kruse: Buchreihe &amp;quot;Nippes - Bemerkenswertes und Unterhaltsames aus einem Kölner Stadtteil in 6 Bänden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.openstreetmap.org/?lat=50.9611988067627&amp;amp;lon=6.96078300476074&amp;amp;zoom=14 Nippes u. Umgebung auf OpenStreetMap]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln-Nippes Wikipedia: Seite &amp;quot;Köln-Nippes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://wiki-de.genealogy.net/Nippes Köln-Nippes im &#039;&#039;genealogy-net&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.stadtteilbuero-nippes.de/wer_was_wo.html &amp;quot;Wer? Was? Wo?&amp;quot; in Nippes]&lt;br /&gt;
*[http://nippes-en-bloc.de/ nippes-en-bloc.de]&lt;br /&gt;
*http://www.kiezatlas.de/map/nippes&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=EJDaFU1ibSM youtube: Nippes-Film von Johann König]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wilhelmpl09.jpg|Markt auf dem [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Yorkstr07-1.jpg|&#039;&#039;Venus&#039;&#039; von der [[Yorckstraße]] (seit 2012 verschwunden)&lt;br /&gt;
Datei:Escher06-02.jpg|Gaststätte [[Kriescher]], [[Escher Straße]]&lt;br /&gt;
Datei:FloraKreuz.jpg|[[Wegekreuz]] an der [[Florastraße]] / Ecke [[Niehler Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=4846</id>
		<title>NippesWiki:Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=4846"/>
		<updated>2017-01-25T09:57:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &amp;quot;Fortuna Desperata&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Renaissance-Musik&#039;&#039;&#039; mit [http://www.exquisitenoyse.com/ Exquisite Noyse];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. 01., 17:00 Uhr im [[Klangraum Kunigunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Veedelszog&#039;&#039; durch [[Weidenpesch]] und [[Nippes]] ==&lt;br /&gt;
am &#039;&#039;&#039;Dienstag, 28. 02&#039;&#039;&#039;. - Start: 13:00 Uhr, Rennbahnstraße ([[Weidenpesch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::::::::::-[[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 12:01, 13. Dez. 2016 (MET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flohmärkte == &lt;br /&gt;
in  [[Nippes]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;2017:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; So 15.Jan., So 19.Mrz., So 23.Apr., So 25.Mai, So 18.Jun., So 16.Jul., So 27.Aug., So 17.Sep., So 15.Okt., So 12.Nov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstalter:===&lt;br /&gt;
http://www.coelln-konzept.de/markt/nippes.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: - [[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 11:39, 12. Dez. 2016 (MET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder aus [[Nippes]]:==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wilhelmpl09.jpg|Markt auf dem [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Gleisdr05.jpg|Sportanlagen des [[ESV Olympia]]&lt;br /&gt;
Datei:Engeln13.JPG|Eiscafé [[Engeln]] &lt;br /&gt;
Datei:Eierpl13-1.jpg|&amp;quot;[[Eierplätzchen]]&amp;quot; in der [[Steinbergerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Post13-2.JPG|Nippeser Post am [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Siebach13-01.JPG|[[Siebachstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:NiMa12-2.jpg|Szene vom [[Nikolausmarkt]]&lt;br /&gt;
Datei:Yorkstr07-1.jpg|Venus von der [[Yorckstraße]] (†)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::--[[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 11:13, 23. Sep. 2013 (MEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=%22Dreieckspark%22&amp;diff=4837</id>
		<title>&quot;Dreieckspark&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=%22Dreieckspark%22&amp;diff=4837"/>
		<updated>2016-11-28T10:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Die Seite wurde neu angelegt: „Zwischen Kempener Straße, Christinastraße und Steinbergerstraße befindet sich eine unbebaute, dreieckförmige Fläche, die in der Art eines kleinen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zwischen [[Kempener Straße]], [[Christinastraße]] und [[Steinbergerstraße]] befindet sich eine unbebaute, dreieckförmige Fläche, die in der Art eines kleinen &#039;&#039;&#039;Parks&#039;&#039;&#039; angelegt ist (Bänke, Abfallkorb). Ein Fußweg führt hindurch; die Anlage wirkt nicht sehr gepflegt. Einen offiziellen Namen hat das Plätzchen nicht; hier wird es, etwas willkürlich, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dreieckspark&amp;quot;&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parks]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Christinastra%C3%9Fe&amp;diff=4836</id>
		<title>Christinastraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Christinastra%C3%9Fe&amp;diff=4836"/>
		<updated>2016-11-28T10:03:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Lage */ link &amp;quot;Dreieckspark&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Christina11-03.jpg|200px|thumb|right|Christinastraße Richtung Süden, von der [[Wilhelmstraße]] her]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;&#039; verläuft in Nord-Süd-Richtung, parallel zur [[Neusser Straße]], westlich von dieser. Sie reicht von der [[Einheitstraße]] im Norden bis zur [[Lohsestraße]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte, Benennung===&lt;br /&gt;
Angelegt wurde die Christinastraße im Jahre 1873; benannt ist sie nach &#039;&#039;Christina Neven-DuMont&#039;&#039;, Gattin des Verlegers und Fabrikanten &#039;&#039;August Neven&#039;&#039; (siehe [[Auguststraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lage===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;&#039; wird durch die [[Kempener Straße]] so geschnitten, dass sie in ein südliches Teilstück (etwa ein Drittel) und ein nördliches Teilstück zerfällt (die Kempener Straße kann an dieser Stelle nicht mit Fahrzeugen überquert werden). Die Christinastraße schließt zusammen mit der [[Steinbergerstraße]] und der Kempener Straße ein nicht bebautes Dreieck ein, das wie ein kleiner, leider etwas unansehnlicher [[&amp;quot;Dreieckspark&amp;quot;|Park]] angelegt ist. Weiter in Richtung Norden bildet sie die östliche Begrenzung des [[Wilhelmplatz]]es; dort (Ecke [[Wilhelmstraße]]) befindet sich die Nippeser [[Post]]. Noch weiter nördlich begrenzt die Christinastraße nach Osten hin den [[Baudriplatz]] mit der Kirche [[St. Marien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039; hat folgende &#039;&#039;Querstraßen&#039;&#039; (von Nord nach Süd):&lt;br /&gt;
*[[Baudriplatz]], [[Baudristraße]]&lt;br /&gt;
*[[Viersener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Wilhelmstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Steinbergerstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Kempener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Cranachstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Holbeinstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokale:===&lt;br /&gt;
*[[Öz Bir Tat]], [[Wilhelmstraße]] 51 / Ecke &#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Café Eichhörnchen]], [[Baudriplatz]] 2 / Ecke &#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Einheit15]], [[Einheitstraße]] 15 (Ecke &#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;; bis 2005: [[Tafelspitz]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Steinbergerstra%C3%9Fe&amp;diff=4835</id>
		<title>Steinbergerstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Steinbergerstra%C3%9Fe&amp;diff=4835"/>
		<updated>2016-11-28T10:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: fußnote eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Steinberger-strasse.jpg|200px|thumb|right|&#039;&#039;Steinbergerstraße&#039;&#039;, Blick von der [[Kempener Straße]], Richtung Westen; im Hintergrund die [[Lutherkirche]] ]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Steinbergerstraße&#039;&#039;&#039; beginnt bei der [[Neusser Straße]] und verläuft Richtung Westen. Sie kreuzt die [[Christinastraße]] und die [[Kempener Straße]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zwischen Steinbergerstraße, Christinastraße und Kempener Straße befindet sich ein unbebautes, dreieckiges Areal, das wie ein kleiner, etwas ungepflegter [[&amp;quot;Dreieckspark&amp;quot;|Park]] angelegt ist. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; und führt weiter an der [[Gemeinschaftsgrundschule Steinbergerstraße]] vorbei bis zur [[Siebachstraße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinberger-straßenschild.JPG|250px|thumb|left|Straßenschild Ecke [[Kempener Straße]]]]&lt;br /&gt;
Angelegt wurde die Straße im Jahre 1891; benannt ist sie nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Adolph_Steinberger Adolf Steinberger] (Kölner Oberbürgermeister von 1823-1848).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Südseite der &#039;&#039;Steinbergerstraße&#039;&#039; liegt das &amp;quot;[[Eierplätzchen]]&amp;quot;; am Westende (Ecke [[Siebachstraße]]) liegt ein [[Schulen in Nippes#Siebachstraße / Steinbergerstraße / Gymnasium|Schulgebäude]], ihm gegenüber ([[Siebachstraße]] 66) befindet sich das [[Nyingma-Zentrum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokale:===&lt;br /&gt;
*[[ÖM]], [[Siebachstraße]] 66 (Ecke &#039;&#039;Steinbergerstraße&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=An_der_Alten_Kantine&amp;diff=4834</id>
		<title>An der Alten Kantine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=An_der_Alten_Kantine&amp;diff=4834"/>
		<updated>2016-11-28T09:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;An der Alten Kantine&#039;&#039;&#039; heißt eine kurze Straße im [[Stellwerkviertel]] (ehemaliges [[EAW-Gelände]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Straße verläuft in Ost-West-Richtung; sie verbindet die Straßen [[Am Alten Stellwerk]] im Osten und [[Am Ausbesserungswerk]] im Westen. An dieser Straße liegt das Gebäude der ehemaligen [[Kantine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Am 8.9.2006 gibt das Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster der Stadt Köln die offizielle Benennung der Straßen auf dem Gelände des ehemaligen [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]]s Köln-[[Nippes]] bekannt. Die Namen orientieren sich an den alten Betriebseinrichtungen und Orten des Geländes.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Bl%C3%BCcherpark&amp;diff=4830</id>
		<title>Blücherpark</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Bl%C3%BCcherpark&amp;diff=4830"/>
		<updated>2016-11-24T10:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Vorgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Blücherpark&#039;&#039;&#039; feierte im Jahre 2013 sein 100-jähriges Jubiläum. Das [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] erarbeitete auf Wunsch der [http://www.koelnwiki.de/index.php?title=Stadtbezirk_Nippes Bezirksvertretung] [[Nippes]] eine Broschüre und eine Ausstellung. Der Inhalt dieser Broschüre wird hier in leicht veränderter Form wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa zur Mitte des 19.Jahrhunderts war das Gebíet des heutigen [http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln-Ehrenfeld Ehrenfeld] dünn besiedelt und landwirtschaftlich genutzt. Belegt ist, dass noch im Jahre 1840 rund um eine Ziegelbrennerei nur drei Häuser standen, in denen insgesamt 32 Menschen wohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Industrialisierung und den Bevölkerungszuwachs entstand in [[Köln]] ein Platzbedarf für Gewerbeflächen und preiswerten Wohnraum.&lt;br /&gt;
Da Köln aber innerhalb der Stadtmauern aus allen Nähten platzte, hatten überzeugte Politiker und Investoren die Idee des Ausbaus eines Vorortes. Im Jahre 1845 wurde die Anlage einesr neuen Ortschaft mit dem Namen &#039;&#039;Ehrenfeld&#039;&#039; beschlossen. Der Name erklärt sich aus der geographischen Lages des Areals zu Köln: Man verließ die Stadtmauer durch das &#039;&#039;&#039;Ehrentor (Ihrepootz)&#039;&#039; und ging nach Westen über die &#039;&#039;Ehrenstraße&#039;&#039;, um zum &#039;&#039;Ehrenstraßener&#039;&#039; Feld zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren siedelten sich in Ehrenfeld zahlreiche Betriebe an, darunter Firmen wie &#039;&#039;Herbrand (Waggonfabrik)&#039;&#039; oder die Parfümeriefabrik &#039;&#039;Ferdinand Mühlens (4711)&#039;&#039;. Im Jahr 1886 gab es hier schon 52 Fabriken. 1886 bekundete der Ehrenfelder Stadtrat: &#039;&#039;&amp;quot;Aus geringen Anfängen ist in der kurzen Zeit von noch nicht 30 Jahren eine schöne, blühende Stadt von 15.000 Einwohnern entstanden, deren Bewohner durch Fleiß, Tüchtigkeit und Gemeinsinn sich auszeichnen, deren Industrie weit über die Grenzen unseres Vaterlandes berühmt sind.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich sah es in [[Nippes]] aus. Bis zur Ansiedlung der [[EAW|Eisenbahnwerkstätte Köln Nippes]] (1862) und der [[Clouth-Werke|Franz Clouth - Rheinische Gummiwarenfabrik]] (1886) war &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ein ländlicher Vorort mit mal gerade 496 Einwohnern gewesen. Im Jahre 1886 war die Bevölkerung auf 13.071 angewachsen. 1910 waren es schon 41.126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen zogen ihren Arbeitsplätzen hinterher. Folglich entstand eine rege Bautätigekeit, um die Wohnungsnot zu bewältigen. Jede freie Fläche wurde mit mehrstöckigen Häusern in engen Straßenfluchten bebaut. An &amp;quot;sozialem Grün&amp;quot; fehlte es schon bald gänzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünbereiche in den Neubaugebieten Ehrenfeld und Nippes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts entschloss sich die Stadt, in den neugewonnenen Stadtbezirken Grünbreiche anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden in &#039;&#039;Ehrenfeld&#039;&#039; der &#039;&#039;Helmholtzplatz&#039;&#039; (1910) und der &#039;&#039;Brandtsplatz&#039;&#039; (1910/14), in Nippes 1905 der &#039;&#039;[[Leipziger Platz]]&#039;&#039; und 1907 der &#039;&#039;[[Königin-Luise-Platz]]&#039;&#039; nach Entwürfen des Gartenbaudirektor [http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Encke Fritz (Friedrich August Ernst) Encke] (*5.4.1861, †12.3.1931).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Leipziger Platz&#039;&#039; wurde 1905 als aufwendige Parkanlage gestaltet. Sein Niveau lag tiefer als heute. Sechs Wege fühten in den Park. Den &#039;&#039;[[Königin-Luise-Platz]]&#039;&#039; (heute: &#039;&#039;Erzbergerplatz&#039;&#039;) gestaltete Encke auf dem freien Feld als einen dreigeteilten Jugendstilplatz. Außer einem Schmuckbereich und einer Ruhezone wurde ein Kinderspielplatz integriert. Ein großes Rosenbeet bildete den Blickfang der Anlage, zahlreiche Rosenstöcke umsäumten den Weg. Als eine Besonderheit gelten die zwei Laubengänge mit der steinernen Pergola in der Mitte des Platzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den kleinen Parkanlagen schreibt Encke: &#039;&#039;&amp;quot;Neben den größeren Parkanlagen entstanden gleichzeitg zahlreiche Grünplätze in den verschiedenen Stadtteilen. Sie sind weite Spielplätzte für die Jugend und intime Plätze für kleine Kinder und deren Begleitung, oder Erholungsanlagen für Ruhebedürftige...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Volkspark-Idee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee des &#039;&#039;&#039;Volksparks&#039;&#039;&#039; entstand Ende des 19.Jahrhundert. Neu an dem Gedanken war, dass besonders die Bedürfniss der städtischen Bevölkerung nach Spiel- und Bewegungsraum berücksichtigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für Volksparks sind &#039;&#039;&#039;frei zugängliche&#039;&#039;&#039;, zentrale, große und zusammenhängende, betretbare Spiel- und Sportflächen.&lt;br /&gt;
Volksparks sollten aber nicht nur Erholungsmöglichkeiten bieten, sondern auch die Freude an Kunst vermitteln. Daher wurden die Parks häufig mit Statuen geschmückt.&lt;br /&gt;
Ein integriertes Volkshaus als Kultur-, Begegnungs- und Veranstaltungszentrum sollte dem geselligen Beisammensein dienen. Hier konnten Feste gefeiert werden, kulturelle Veranstaltungen stattfinden, und in einer Bibliothek Bücher gelesen oder ausgeliehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Encke verfolgte schon früh den Gedanken des &amp;quot;sozialen Grüns&amp;quot; in den Großstädten. Seine grünen Oasen sollten multifunktional sein. Sowohl Spielplätze auch auch Schmuckgärten sollten den Bewohnern der Mietshäuser den häuslichen Garten ersetzen.&lt;br /&gt;
Encke schreibt: &#039;&#039;&amp;quot;Um die Wende des Jahrhunderts wurden hie und da in Deutschland Volksparks geschaffen, die eine straffe architektonische Gliederung besitzen, wie sie die großen Hofgärten des Barock auszeichnet... Eine rechtwinkelige, von Alleen begleitete, 2 ½ ha große Wiese, ein zum Kahnfahren und Schlittschuhlaufen bestimmtes steinumfaßtes Wasserbecken mit Springbrunnen, waldartige Pflanzung und breite, gradlinige Blumenrabatten kennzeichnen die Eigenart des Volksparks...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von der Idee zur Realisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 begann die Stadt nach einem Grundstück für einen Volkspark als &#039;&#039;Naherholungsgebiet&#039;&#039; für die Bürger der Stadtteile [[Nippes]] und [http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln-Ehrenfeld Ehrenfeld] zu suchen. Sie wollte nicht nur ein geeignetes Terrain für den Park finden, sondern spekulierte damit, dass die städtischen Grundstückspreise in der Nähe des zukünftigen Parks an Wert gewinnen würden. Man plante, durch den Verkauf dieser Parzellen die Kosten für die Parkanlage zu erwirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grundstücksspekulationen gingen jedoch durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914-1918) nicht auf, und die &amp;quot;Landhausbebauung&amp;quot; an der &#039;&#039;Südwestseite&#039;&#039; des Parks musste aufgegeben werden. Die 40 Hektar wurden stattdessen in den Jahren nach dem Krieg für Grundstücke zum Teil weniger wohlhabender Bürger freigegeben.&lt;br /&gt;
1910 war ein geeignetes Grundstück gefunden und am 19. Oktober 1910 stellte der Beigeordnete Matzerath in der Ratssitzung einen ersten Fluchtlinienplan vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bl_Encke1911.jpg|200px|thumb|right|Plan der Parkanlage von Fritz Encke von 1911]]&lt;br /&gt;
Mit der Planung und Durchführung wurde &#039;&#039;Fritz Encke&#039;&#039; beauftragt, der bei der inhaltlichen Gestaltung des Blücherparks freie Hand hatte unter der Bedingung, dass er den Wunsch der Stadtverordneten respektierte, &#039;&#039;&amp;quot;dem Park eine solche Form zu geben, dass er auf den, der ihn durchwandert, einen möglichst großen, lang ausgedehnten Eindruck macht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Encke&#039;&#039; entwarf eine streng symmetrisch gegliederte Anlage, die zu Beginn des 20.Jahrhunderts, das künstlerisch vom Jugendstil geprägt war, auf den ersten Blick etwas unzeitgemäß erschien. Er selbst schrieb über den &#039;&#039;Blücherpark&#039;&#039;, dass &#039;&#039;&amp;quot;nicht etwa die Sucht der Nachahmung jener Kunstrichtung&#039;&#039; (gemeint war der Barock) &#039;&#039;die Ursache der Gestaltung war&amp;quot;&#039;&#039;, sondern der Entwurf sich aus dem Bestreben ergebe, den neuzeitlichen Anforderungen gerecht zu werden, die &#039;&#039;&amp;quot;man an den Volkspark einer Großstadt wohl stellen muß&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadt Köln war dieser exklusive Gastaltungsansatz offenbar sehr willkommen, denn in der Ratssitzung vom 9. Dezembeer 1910 hieß es: Der Blücherpark wird &#039;&#039;&amp;quot;alle praktischen Bedürfnisse der Bevölkerung in der prägnantesten Form befriedigen, so dass man tatsächlich kaum in einer anderen Stadt in der Nähe eine Anlage von ähnlicher Großzügigkeit finden wird&amp;quot;.&#039;&#039; Mit der Ausführung wurde 1911 begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erholungsstätte nicht nur für die Bürger von &#039;&#039;Ehrenfeld&#039;&#039; und [[Nippes]], sondern auch für die Bewoner der Alt- und Neustadt war der Park dann tatsächliche Jahrzehnte lang eine beliebte und leicht erreichbare Erholungsstätte. Die Straßenbahnlinie 20 (Südbahnhof - Schlachthof), die sogenannte &#039;&#039;Schlachthofbahn&#039;&#039;, bog - aus der Innenstadt kommend - an der &#039;&#039;Subbelrather Straße&#039;&#039; rechts in die &#039;&#039;Liebigstraße&#039;&#039; ab und fuhr somit fast bis zum Eingang des Parks. Damit war diese Bahn ein attraktives Transportmittel für Parkbesucher aus der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Eröffnung am 1. Juli 1913 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Kölnische Zeitung&#039;&#039; vom 1. Juli 1913 schreibt in der Rubrik &#039;&#039;Städtische Nachrichten&#039;&#039;: &#039;&#039;&amp;quot;Heute wurde der zwischen Ehrenfeld und [[Nippes]] gelegene Blücherpark der Bevölkerung [[Köln]]s zur Benutzung übergeben...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der katholischen Volksschule &#039;&#039;Ossendorfer Straße&#039;&#039; (heute: &#039;&#039;Osterather Straße&#039;&#039;) von 1954 heißt es: &#039;&#039;&amp;quot;Die Parkanlage an der Ossendorfer Straße, die im Jahre 1910 in Angriff genommen wurde, wurde am 1. Juli 1913 dem Publikum zur Benutzung freigegeben. Sie umfasst ein Gebiet von 17 ha, das &#039;&#039;zwischen&#039;&#039; Nippes und Ehrenfeld gelegen war. Die &#039;&#039;Ossendorfer Straße&#039;&#039; führte durch den Park, die Herkulesstraße sollte bis zu dem selben weitergeführt werden. Das Stadtverordnetenkollegium gab nach mehrmaliger Beratung der Parkanlage den Namen &#039;&#039;Blücherpark&#039;&#039; (Volksmund: &#039;&#039;Herkulespark&#039;&#039;) zur Erinnerung an die denkwürdige Zeit vor 100 Jahren, wo Marschall Blücher der gefeierste Held des Krieges war. In der Schulchronik heißt es damals (1913): Der Park ist wohl eine der eigenartigsten Anlagen der Stadt Köln. Stilgemäß sind die Wege, Blumenbete und der Teich von graden Linien begrenzt. Grüne Rasen und mannigfaltige Blumen bieten dem Auge eine wohltätige Abwechslung. Frische junge Bäume und Sträucher sind eine Zierde an den Wegen und werden im Laufe der Zeit den nötigen Schutz vor den heißen Sonnenstrahlen geben. Ein provisorisches Restaurantshäuschen spendet Groß und Klein die verschiedensten Erfrischungen. Eine Spielwiese ist der Tummelplatz der Jugend.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die geplanten Erweiterungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Plänen des Architekten und Stadtplaners &#039;&#039;Fritz Schumacher&#039;&#039; (*4.11.1869, †5.11.1947) sollte der &#039;&#039;Blücherpark&#039;&#039; in den 1920er Jahren - um Sportanlagen und Kleingärten erweitert - eine der sogenannten radialen Speichen werden, die den Äußeren mit dem [[Innerer Grüngürtel|Inneren Grüngürtel]] verbinden sollten, um für eine noch bessere Durchgrünung der Stadt zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1964 für den Bau der A 47 der Park um einen schmalen Streifen an der Südwestseite verkleinert wurde, griff man den Gedanken Schumachers wieder auf.&lt;br /&gt;
Zum Ausgleich plante man eine nördliche Erweiterung bis zur &#039;&#039;Militärringstraße&#039;&#039;. Doch die Verwirklichung des Projektes gestaltete sich sehr schwierig. Bei der Auskiesung und Wiederauffüllung des Geländes wurden erhebliche Altlasten gefunden. Allein auf dem Teilstück zwischen &#039;&#039;Robert-Perthel-Straße&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Escher Straße]]&#039;&#039; fand man 1969 120.000 m3 Unrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heinz-Detlev Dunkel&#039;&#039; schreibt folgendes dazu: &#039;&#039;&amp;quot;Die mit der Ausführung der Arbeiten beauftragten Gärtner fanden bei Grabungen auch Krankenhausabfälle... Drei Jahre nach der Fertigstellung des ersten Teilabschnitts sahen bereits viele Rasenflächen verbrannt aus. Rund 40 Bäume waren abgestorben... Dies veranlaßte im Oktober 1990 ein WDR-Fernsehteam nach Gründen zu suchen. In einem anliegenden Gewässer einer Kiesgrube wurden sie fündig. Hohe Dosen von krebserregenden chlorierten Kohlenwasserstoffen (CKW), die vermutlich aus dem Untergrund der Parkanlage stammten. Ferner stellte das WDR-Team fest, daß an den gebleichten Rasenstellen Methangas entwich. Dies sorgte in der Nippeser Bezirksvertretung für einigen Wirbel. Rund 130 Bohrungen bis zu einer Tiefe von drei Metern bestätigten zwar das Vorhandensein von Methangas, Kohlendioxyd und chlorierten Kohlenwasserstoffen, führten jedoch nicht zur Schließung der Anlage, da die gemessenen Werte den normalen Konzentrationen einer Hausmülldeponie entsprachen. Eine Gefährdung für Menschen schien somit nicht gegeben. Das ungewöhnliche Baumsterben war und ist damit weiterhin unklar.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert nur die Fußgängerbrücke über die &#039;&#039;Äußere Kanalstraße&#039;&#039; an die geplanten Erweiterungen des &#039;&#039;Blücherparks&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Blücherpark heute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Blücherpark&#039;&#039;&#039;, der volkstümlich auch &#039;&#039;&amp;quot;Blömeling&amp;quot;&#039;&#039; genannt wird, ist von allen Seiten zugänglich und an den Außenseiten waldartig umsäumt. Weiter innen befinden sich Rasen- und Wasserflächen. Von Neu-Ehrenfeld aus führen zwei Fußgängerbrücken über die A 57.&lt;br /&gt;
Die Gestaltung folgt einem Rechtseckschema und ist symmetrisch um eine gedachte Mittelachse angeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blücher13-1.JPG|150px|thumb|right|Blick über den Kahnweiher zum Bootshaus]]&lt;br /&gt;
Die seitlichen Alleen und der Mittelteich erinnern zusammen mit den steinernen Dekorelementen an einen barocken Schlossgarten.&lt;br /&gt;
Am Südost-Ende des Teiches war zwar kein Schloss, aber doch ein dreiflügeliges Volkshaus mit Gartenterrasse geplant. Es war für Familienfeste und Bildungsveranstaltungen gedacht, wurde aber nie realisiert.&lt;br /&gt;
Die 700 x 200 m große Parkfläche wird durch eine Querachse geteilt, die eine Verlängerung der &#039;&#039;Heidemannstraße&#039;&#039; darstellt und durch eine Fußgängerbrücke mit Neu-Ehrenfeld verbunden ist.&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Nordteil&#039;&#039; besteht aus einer großen Rasenfläche, während der &#039;&#039;Südteil&#039;&#039; verschiedene Gestaltungselemente aufweist: Ruhebänke, ein Blumenbeet, eine Spielwiese und Tischtennisplatten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die beste Raumwirkung hat man von einem kleinen Wasserbecken am südöstlichen Rand des Parks aus. Hier kann das Auge entlang der Symmetrieachse über das gesamte Parkgelände schweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig sind an den Wegekreuzungen die massiven Kugeln auf Postamenten oder die Halbkugeln, direkt auf dem Boden liegend.&lt;br /&gt;
In der Mitte des Parks liegt der große &#039;&#039;Weiher&#039;&#039;, zu dem Treppenstufen hinabführen. Das Wasser des Teichs spiegelt den Himmel und intensiviert den Raumeindruck.&lt;br /&gt;
In der Winterzeit, wenn der Weiher zugefroren ist, kann man Schlittschuhläufer antreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;Südseite&#039;&#039; lädt eine &#039;&#039;Restauration&#039;&#039; in einem &#039;&#039;Bootshaus&#039;&#039; zu Verweilen und Kahnfahren ein.&lt;br /&gt;
Die Längsseiten des Teichs sind von einer Lindenallee umsäumt. Treppen führen beidseitig über ummauerte Platzanlagen zur großen Querachse. Dort befindet sich ein symmetrisch angelegter Blumengarten. Hier wird die Anlehnung an barocke Gartengestaltung deutlich: verwinkelte Anlagen mit gebrochener Wegeführung, Abstufungen und Mauerelementen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Blücher13-2.JPG|150px|thumb|right|Löwenfiguren am Nordrand des Parks]]&lt;br /&gt;
Löwenskulpturen mit der Assoziation von Wächterfiguren unterstreichen diese Wirkung.&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Nordteil&#039;&#039; liegt um etwa 70 cm erhöht; über eine breite Steintreppe erreicht man eine Aussichtsbastion. Bäume säumen die riesige Rasenfläche, die als Volkswiese angelegt wurde und gerne für sportliche Aktivitäten genutzt wird.&lt;br /&gt;
An der gesamten &#039;&#039;Ostseite&#039;&#039; schließen sich an den Park weitere Freizeitflächen an, insbesondfere ein tief liegender Fußballplatz und ein Naturgarten. Ein Spielplatz und ein Ruhebereich mit Sitzplätzen runden hier das Bild ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohin gehört der Blücherpark? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Eine der ersten Schöpfungen dieser Art&#039;&#039; (gemeint ist der Typ &amp;quot;Volkspark&amp;quot;) &#039;&#039;ist der zwischen den Stadtteilen&#039;&#039; (gemeint: &#039;&#039;Ehrenfeld&#039;&#039; und &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;) &#039;&#039;gelegene, im Jahr 1913 fertiggestellte Blücherpark in Köln&amp;quot; &#039;&#039;, schreibt Encke 1925. - &#039;&#039;&amp;quot;Dass die Bewohner von [[Bilderstöckchen]] den Blücherpark nicht so recht als ihren Park ansehen, ist nicht weiter verwunderlich. Denn bis zum Bau der Autobahn war dieser nicht nur von &#039;&#039;Neu-Ehrenfeld&#039;&#039; beansprucht, sondern auch Karten und Stadtpläne trugen dieser Meinung bis in die sechziger Jahre hinein Rechnung. Beschäftigt man sich mit der Geschichte des Parks, ist dies keineswegs logisch. Denn danach hätte [[Nippes]] ebenfalls Anspruch auf den Park gehabt. Ein echter Grenzfall also, der erst bei der Gebietsneuordnung 1975 geklärt wurde. Seitdem gehört der Park eindeutig zu [[Bilderstöckchen]]. Er ist somit nicht nur optisch, sondern auch durch die Bezirksgrenze von Ehrenfeld abgeschnitten&amp;quot;&#039;&#039;, stellt &#039;&#039;Heinz-Detlev Dunkel&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz-Detlef Dunkel: Bilderstöckchen…auch ein Stadtteil. Sb-Verlag, Köln 1993, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt; fest - und Recht hat er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Statistisches Jahrbuch der Stadt Köln, Jg. 1912&lt;br /&gt;
* Fritz Encke: Die Entwicklung des öffentlichen Grüns in den Städten mit besonderer Berücksichtigung der Kölner Anlage. 1925&lt;br /&gt;
* Historische Straßenbahn Köln e.V.&lt;br /&gt;
* Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der katholischen Volksschule Ossendorfer Straße. 1954&lt;br /&gt;
* Stadt-Anzeiger, Morgen-Ausgabe, Sonntag, 24. Mai 1913&lt;br /&gt;
* Stadt-Anzeiger, Abend-Ausgabe, Montag, 30. Juni 1913&lt;br /&gt;
* Stadt-Anzeiger, Morgen-Ausgabe, Sonntag, 6. Juli 1913&lt;br /&gt;
* René Zey: Parks in Köln. Greven Verlag Köln, 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blücher13-5.JPG|200px|thumb|center|Stand des [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.|Archivs für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] auf der 100-Jahr-Feier am 6. 7. 2013 (mit einer Ausstellung zur Geschichte des Blücherparks)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiete]] [[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Parks]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Neppeserjung49&amp;diff=4829</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Neppeserjung49</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Neppeserjung49&amp;diff=4829"/>
		<updated>2016-11-24T10:26:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Neppeserjung49!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen im NippesWiki ! Ich habe Dir eine (ganz knappe) [[Benutzer:Neppeserjung49|Benutzerseite]] eingerichtet und hoffe, dass Du noch etwas mehr hineinschreibst und auch sonst weiterhin bei uns mitmachst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es grüßt &lt;br /&gt;
::[[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 11:24, 30. Jan. 2016 (MET)&lt;br /&gt;
Danke für das Angebot am einen alt-neppeser.&lt;br /&gt;
Bin heute durch die Mauenheimerstraße gegangen und bin entsetzt über den Zustand des Rosenplätzchen.(Ecke Mauenheimer/Gocherstraße)&lt;br /&gt;
Dieser Spielplatz, wo wir als Kinder in den 50er Jahren gespielt haben, ist zu einer ökonomischen Kloake verkümmert. Es tut nicht nur mir in der Seele weh.&lt;br /&gt;
Vor Jahren wurde dort das Klettergerüßt abgebaut.(habe noch ein Foto davon, wo ich meine Freundin und spätere Ehefrau fotografiert hatte). So ein ungepflegtes Jugenddenkmal und das im von &amp;quot;Grünen&amp;quot;mitregierten Nippes läßt mich erschaudern.&lt;br /&gt;
Früher hatten wir den Nippeser OB Matthias Nießen, der hätte sich für mehr Sauberkeit in Nippes eingesetzt.(ich bin mit dem Sohn Josef Nießen in der Schule Steinbergerstr. gegangen in der gleichen Klasse)&lt;br /&gt;
Frage : wer duldet, daß mein geliebtes Nippes so verkommt? Wehrt sich keiner dagegen? &lt;br /&gt;
Nippes braucht keine Jasager- sondern Bürger- die gegen die Unsauberkeit vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut euch mal bei einer Stadtführung auch diesen von mir beschriebenen ehemaligen Spielplatz an.&lt;br /&gt;
Nicht nur die Schokoladenseiten von Nippes.&lt;br /&gt;
Sie können sich ja auch unter meiner Emailadresse massing2@freenet.de melden.&lt;br /&gt;
MFG neppeserjung49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hallo Neppeserjung49!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vielen Dank für Deinen Hinweis - es gibt aber inzwischen hier im NippesWiki die Seite [[Veedelgarten]]; schau sie Dir doch mal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und noch einen Tipp für das Schreiben im NippesWiki: Bitte setze doch unter jeden Text Deine [[Hilfe1#Signatur|Signatur]]! Das geht ganz einfach: vier Mal die &amp;quot;Tilde&amp;quot; (&amp;lt;nowiki&amp;gt;~~~~&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) - und schon steht Dein Benutzername samt Datum da! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Alles Gute! &lt;br /&gt;
::::::::- [[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 16:30, 17. Nov. 2016 (MET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=4814</id>
		<title>NippesWiki:Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=4814"/>
		<updated>2016-08-01T10:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Flohmärkte == &lt;br /&gt;
in  [[Nippes]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;2016:&amp;lt;/u&amp;gt; So 20.Mrz., So 10.Apr., So 22.Mai, So 26.Jun., So 24.Jul.,So 28.Aug., So 25.Sep., So 23.Okt., So 27.Nov.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstalter:===&lt;br /&gt;
http://www.coelln-konzept.de/markt/nippes.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: - [[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 11:39, 30. Jan. 2016 (MET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder aus [[Nippes]]:==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wilhelmpl09.jpg|Markt auf dem [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Gleisdr05.jpg|Sportanlagen des [[ESV Olympia]]&lt;br /&gt;
Datei:Engeln13.JPG|Eiscafé [[Engeln]] &lt;br /&gt;
Datei:Eierpl13-1.jpg|&amp;quot;[[Eierplätzchen]]&amp;quot; in der [[Steinbergerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Post13-2.JPG|Nippeser Post am [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Siebach13-01.JPG|[[Siebachstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:NiMa12-2.jpg|Szene vom [[Nikolausmarkt]]&lt;br /&gt;
Datei:Yorkstr07-1.jpg|Venus von der [[Yorckstraße]] (†)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::--[[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 11:13, 23. Sep. 2013 (MEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Merheimer_Stra%C3%9Fe&amp;diff=4783</id>
		<title>Merheimer Straße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Merheimer_Stra%C3%9Fe&amp;diff=4783"/>
		<updated>2016-06-16T10:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: link &amp;quot;Kino&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Merh11-11.jpg|150px|thumb|right|Merheimer Straße, Blickrichtung Süden]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Merheimer Straße&#039;&#039;&#039; geht von der [[Inneren Kanalstraße]] im Süden über den [[Merheimer Platz]] nach Norden bis über den [[Mauenheimer Gürtel]] hinaus. Sie schneidet folgende Straßen (von Süden nach Norden):&lt;br /&gt;
*[[Sechzigstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Wartburgstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Kempener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Simon-Meister-Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Mauenheimer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hat sie folgende &#039;&#039;Querstraßen&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten die [[Cranachstraße]], die [[Wilhelmstraße]] und die [[Weseler Straße]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Westen die [[Hartwichstraße]] und die [[Werkstattstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur &#039;&#039;Merheimer Straße&#039;&#039; (östlich) verläuft die [[Siebachstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angelegt wurde die Straße vor 1870 als &#039;&#039;Longericher Straße&#039;&#039;, 1874 wurde ihr nördlicher Teil umbenannt in &#039;&#039;Klosterstraße&#039;&#039;. 1891 erhielt die gesamte Straße den Namen &#039;&#039;Merheimer Straße&#039;&#039;, und zwar nach dem Stadtteil &#039;&#039;&amp;quot;[[Merheim linksrheinisch]]&amp;quot;&#039;&#039;, der heute [[Weidenpesch]] heißt. Zwischen der &#039;&#039;Merheimer Straße&#039;&#039; und der [[Siebachstraße]] liegt die [[Lutherkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MerStr203.13-1.jpg|150px|thumb|right|Haus Nr. 203, Giebelseite]]An der &#039;&#039;Merheimer Straße&#039;&#039; (Nr. 203) findet sich noch ein Haus des &amp;quot;ländlichen&amp;quot; Typus (&amp;quot;[[Tagelöhnerhaus]]&amp;quot;), wie er &#039;&#039;vor&#039;&#039; der &amp;quot;städtischen&amp;quot; Bebauung (s. [[Dreifensterhaus]]) im Kölner Umland verbreitet war: ein niedriges, langgestrecktes, giebelständiges Gebäude mit seitlichem Durchgang. Bemerkenswert ist, dass die Haustür (an der Längsseite) deutlich &#039;&#039;tiefer&#039;&#039; liegt als die Fahrbahn. Offensichtlich ist das Niveau der Straßendecke im Laufe der Jahrzehnte immer mehr angehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mehreren Hauseingängen an der &#039;&#039;Merheimer Straße&#039;&#039; sind [[Schuhabstreifer]] angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;Merheimer Straße&#039;&#039; liegt das [[Radlager]] (Ecke &#039;&#039;Sechzigstraße&#039;&#039;; Anschrift: [[Sechzigstraße]] 6), wo sich bis 1962 eins der [[Nippes]]er [[Kino in Nippes|Kinos]] befand. Außerdem gibt es noch folgende Läden und Einrichtungen: Die [[Galerie Arbeiterfotografie]] (Nr. 107), Räumlichkeiten des [[Nippes Museum]]s (Nr. 151) und die &amp;quot;[[kleine fabrik]]&amp;quot; (Nr. 202-204). Weiter nördlich liegt an dieser Straße der Gebäudekomplex des [[St. Vinzenz-Hospital]]s mit der [[Klosterkirche]] (Nr. 221-223). Noch weiter nördlich  liegen: die [[Bezirkssportanlage Nippes]] (Nr. 265), der &amp;quot;Königreichssaal&amp;quot; der [[Zeugen Jehovas]] (Nr. 227a), ein Gebäude der &amp;quot;Islamischen Gemeinschaft&amp;quot; [[Milli Göruş]] (Nr. 229), das Schützenheim der [[St. Sebastianus Schützenbruderschaft]] (Nr. 292) sowie der [[Kinderhospiz|Ambulante Kinderhospizdienst Köln]] (Nr. 312).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;Merheimer Straße&#039;&#039; 318 hat es in der Zeit des 2. Weltkriegs ein [[Zwangsarbeiterlager]] gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokale:===&lt;br /&gt;
*[[Aida]], Nr. 195&lt;br /&gt;
*[[Kommödchen]], Nr.53; &lt;br /&gt;
*[[Fünkchen&#039;s Häuschen]] ([[Bürgerstüffge]]), Nr. 73&lt;br /&gt;
*[[Nippeser Hochhaus]], Nr. 215&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Neusser_Stra%C3%9Fe&amp;diff=4782</id>
		<title>Neusser Straße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Neusser_Stra%C3%9Fe&amp;diff=4782"/>
		<updated>2016-06-16T09:49:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Geschichte */ Link &amp;quot;Kinos&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Neusser11-01.jpg|200px|thumb|right|Neusser Straße Richtung Süden; im Vordergrund rechts der „[[Em Golde Kappes|Golde Kappes]]“]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;&#039; verbindet die [[Köln]]er Innenstadt (Beginn: &#039;&#039;Ebertplatz&#039;&#039;) mit nördlichen Stadtteilen wie [[Nippes]], [[Weidenpesch]] und [[Longerich]].  In &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; reicht sie von der [[Inneren Kanalstraße]] bis zur Hochbahn ([[U-Bahn]]-Haltestelle „Neusser Straße/[[Gürtel]]“). Sie verläuft in Richtung Norden weiter bis zur &#039;&#039;Militärringstraße&#039;&#039; und findet dann als &#039;&#039;Neusser Landstraße&#039;&#039; ihre Fortsetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;&#039; ist eine alte Ausfallstraße. Schon im Mittelalter stellte sie die Verbindung zwischen [[Köln]] und der Stadt [http://www.neuss.de/ Neuss] her. In dem Kölner Stadtplan von &#039;&#039;Mercator&#039;&#039; aus dem Jahre 1571 trägt sie die Bezeichnung „Straiß off Nuyß“. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die &#039;&#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;&#039; eine mit Bäumen gesäumte Landstraße; erst mit dem Anwachsen des Dorfes [[Nippes]] zu einem bevölkerungsreichen Kölner Vorort in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; zu einer bedeutenden Einkaufsstraße. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts lag an der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; das Gelände der [[Auer-Mühle]] (dort, wo heute die [[Auerstraße]] in die &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; mündet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; Nr. 338 hat es in der Zeit des 2. Weltkriegs ein [[Zwangsarbeiterlager]] gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; hat es Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts mehrere [[Kino in Nippes|Kinos]] gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1950er Jahre dominierten auf der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; kleinere Lebensmittel- und Bekleidungsgeschäfte sowie Fachgeschäfte für verschiedene Waren. In den folgenden Jahren siedelten sich verstärkt Supermärkte an, die viele selbständige Kaufleute verdrängten. Als [[Nippes]] 1974 an das Kölner [[U-Bahn]]-Netz angeschlossen war, veränderte sich das Kaufverhalten der Bewohner wiederum: Man kaufte jetzt, zumindest bei größeren Anschaffungen, eher in der Innenstadt ein. Der Umsatzrückgang, der durch andere Faktoren noch verstärkt wurde, zwang wiederum weitere Kaufleute zur Geschäftsaufgabe. In die frei werdenden Räumlichkeiten ziehen oft Billiganbieter ein, die meist auch nicht auf eine längere Verweildauer eingestellt sind. Diese Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;&#039; durchzieht ganz [[Nippes]] in Nord-Süd-Richtung und stellt die wichtigste Verkehrsachse und auch die wichtigste Einkaufstraße des Stadtteils dar. An der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; liegen viele Wohn- und Geschäftshäuser mit teilweise denkmalgeschützten Fassaden, darunter mehrere Banken, Kaufhäuser, Läden und Gaststätten. Insbesondere sind hier zu nennen: die Nippeser Filiale des [[Kaufhof]]s, der „[[Nippes Tower]]“ und der „[[Golde Kappes]]“, die wohl bekannteste Gastwirtschaft von Nippes. Im Haus &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; 257 (Ecke [[Viersener Straße]]) befand sich bis 1997 das Elektro- und Radiogeschäft &amp;quot;[[Radio Nord]]&amp;quot;. An der Ecke &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; / [[Auerstraße]] findet man eine alte &#039;&#039;Kastanie&#039;&#039;, die als Naturdenkmal unter besonderem Schutz steht. Sie erinnert daran, dass die &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; einmal eine baumbestandene Allee war. Auch das Nippeser [[Bezirksrathaus]] liegt an der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; (Nr. 450); allerdings liegt es unmittelbar hinter der [[Hochbahn]]-Trasse und damit bereits in [[Weidenpesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit bietet die Ampelschaltung an der Kreuzung Neusser Straße / [[Wilhelmstraße]]: Hier zeigen alle Fußgängerampeln greichzeitig &amp;quot;Grün&amp;quot;; auch ein diagonales Überqueren der Kreuzung ist vorgesehen. Eine solche Ampelschaltung mit &amp;quot;Diagonalquere&amp;quot; gibt es - laut Angabe der Kölner [http://stadtrevue.de/ &amp;quot;stadtrevue&amp;quot;] &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;quot;stadtrevue&amp;quot; Nr. 11 / 2014, S. 31 &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; - in ganz Deutschland nur drei Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende &#039;&#039;&#039;Straßen&#039;&#039;&#039; gehen von der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; aus bzw. überqueren sie (von Nord nach Süd):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(westlich)&lt;br /&gt;
*[[Niehler Kirchweg]]&lt;br /&gt;
*[[Nettelbeckstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Schillstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Mauenheimer Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Einheitstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Baudristraße]]&lt;br /&gt;
*[[Viersener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Wilhelmstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Steinbergerstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Cranachstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Holbeinstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Lohsestraße]]&lt;br /&gt;
*[[Innere Kanalstraße]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(östlich)&lt;br /&gt;
*[[Niehler Kirchweg]]&lt;br /&gt;
*[[Usambarastraße]]&lt;br /&gt;
*[[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Blücherstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Scharnhorststraße]]&lt;br /&gt;
*[[Florastraße]]&lt;br /&gt;
*[[Nelkenstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Wilhelmstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Gellertstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Kuenstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Schenkendorfstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Auerstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Innere Kanalstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lokale==&lt;br /&gt;
*[[Hong Kong]] (China-Schnellimbiss), Nr. 179&lt;br /&gt;
*[[Eiscafé Sommariva]], Nr. 181&lt;br /&gt;
*[[café-bar]], Nr. 184&lt;br /&gt;
*[[Ristorante Giovanni]], Nr. 182 (Ecke [[Auerstraße]])&lt;br /&gt;
*[[tipico]] (Café - Bar - Restaurant), Nr. 187&lt;br /&gt;
*[[Urfa Tadim Kebap]], Nr. 194&lt;br /&gt;
*[[Crêperie de Nippèse]], Nr. 195&lt;br /&gt;
*[[Arslan&#039;s Kebap]], Nr. 202&lt;br /&gt;
*[[McDonald‘s]], [[Kuenstraße]] Nr. 2 (Ecke &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*[[Musti-Grill]], Nr. 207&lt;br /&gt;
*[[frappant]], Nr. 211&lt;br /&gt;
*[[Sonne]] (Bistro), Nr. 218&lt;br /&gt;
*[[M(iddelberg)]] (Café), Nr. 229&lt;br /&gt;
*[[Kamps]] (Café), Nr. 232&lt;br /&gt;
*[[Merzenich]] (Café), Nr. 250 (Ecke [[Nelkenstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Ünal&#039;s Salat Paradies]], Nr. 254&lt;br /&gt;
*[[Flora Grill-Pizzeria]], Nr. 269&lt;br /&gt;
*[[Gaststätte Brodmühler]], Nr. 271&lt;br /&gt;
*[[Café Vuslat]], Nr. 276&lt;br /&gt;
*[[Ess Paradies]], Nr. 278&lt;br /&gt;
*[[Simitzade]], Nr. 279&lt;br /&gt;
*[[Pause]], Nr. 287&lt;br /&gt;
*[[Simit Dünyasi]], Nr. 289&lt;br /&gt;
*[[Schnackertz Esszimmer]], Nr. 291&lt;br /&gt;
*[[Em Golde Kappes]], Nr. 295&lt;br /&gt;
*[[Alt Neppes]], Nr. 301&lt;br /&gt;
*[[Ҫiğköftem]] (vegetarischer Schnellimbiss), Nr. 303&lt;br /&gt;
*[[HornOchse]] (Burger), Nr. 304 (Ecke [[Scharnhorststraße]])&lt;br /&gt;
*[[Pizza Pazza]] (Lieferservice), Nr. 306&lt;br /&gt;
*[[Nick]] (Stehcafé), Nr. 307&lt;br /&gt;
*[[Eiscafé Capri]], Nr. 309&lt;br /&gt;
*[[Nachtschwärmer]], Nr. 311&lt;br /&gt;
*[[Telecafé/ Internet-Café]], Nr. 311&lt;br /&gt;
*[[Balu]] (Café, Baguetterie), Nr. 312&lt;br /&gt;
*[[Wohnraum]] (Café), Nr. 314 (Ecke [[Blücherstraße]])&lt;br /&gt;
*[[İkram Pastaneleri]], Nr. 316 (Ecke [[Blücherstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Sapori d&#039;Italia]], Nr. 323&lt;br /&gt;
*[[törtchentörtchen]], Nr. 325&lt;br /&gt;
*[[Schill-Eck]], Nr. 325a (Ecke [[Schillstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Shibuya Sushi-Bar]], Nr. 332&lt;br /&gt;
*[[Mimmo &amp;amp; Santo]], Nr. 336-338&lt;br /&gt;
*[[Hansa-Stube]], Nr. 338&lt;br /&gt;
*[[Café Veggie Jeck]], Nr. 339&lt;br /&gt;
*[[Mataim Gourmet Falafel]], Nr. 339&lt;br /&gt;
*[[Restauration Pet. Wirtz]], Nr. 340&lt;br /&gt;
*[[Beefmaker 1]], Nr. 344&lt;br /&gt;
*[[Eigenheim]], Nr. 346 (Ecke [[Nordstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Kornkammer]], Nr. 350 (Ecke [[Nordstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Medine-Imbiss]], Nr. 356&lt;br /&gt;
*[[Café 362]], Nr. 362&lt;br /&gt;
*[[Cafe Istanbul]], Nr. 371&lt;br /&gt;
*[[Haus Robinson]], Nr. 405&lt;br /&gt;
*[[No Name]], Nr. 416&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstrecke Neusser Straße==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neusser05-1.jpg|Neusser Straße Richtung Norden, vom [[Nippes-Tower]] herab&lt;br /&gt;
Datei:Neusser11-03.jpg|Richtung Süden&lt;br /&gt;
Datei:Neusser11-08.jpg|Richtung Norden&lt;br /&gt;
Datei:Neusser11-05.jpg|Richtung Süden&lt;br /&gt;
Datei:Neusser11-12.jpg|Richtung Norden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Sechzigstra%C3%9Fe&amp;diff=4781</id>
		<title>Sechzigstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Sechzigstra%C3%9Fe&amp;diff=4781"/>
		<updated>2016-06-16T09:44:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Bemerkenswertes */ link &amp;quot;Kino&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- {{OSM| &amp;lt;slippymap lat=50.959375361325 lon=6.9458211509978 zoom=16 h=200 w=400 mode=osm-wm /&amp;gt;}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sechzig02.jpg|150px|thumb|right|Blick in die Sechzigstraße, von Osten]] &lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Sechzigstraße&#039;&#039;&#039; ist eine Straße im [[Sechzig-Viertel]] in Köln-[[Nippes]]. Angelegt wurde sie 1871 als &#039;&#039;Eisenbahnstraße&#039;&#039;; umbenannt 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name und Lage==&lt;br /&gt;
Der Name der Straße stammt wie der Name des Veedels vom 60 Morgen großen Grundstück, das die [[Rheinische Eisenbahngesellschaft]] angeblich vom Besitzer des [[Nippes-Hof]]s für die Errichtung des zentralen [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Ausbesserungswerks]] gekauft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sechzigstraße verläuft im Wesentlichen in Ost-West-Richtung. Sie entspringt im Osten aus der [[Siebachstraße]], verläuft nach Westen bis zur [[Bahnlinien|S-Bahn-Trasse]] und mündet dann nach einer fast 90-Grad-Abknickung in die [[Hartwichstraße]], zu der sie ansonsten parallel verläuft. Die &#039;&#039;Sechzigstraße&#039;&#039; kreuzt folgende Querstraßen (von Ost nach West):&lt;br /&gt;
*[[Merheimer Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Zonser Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Dormagener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Knechtstedener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Nohlstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Ürdinger Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Ulrich-Zell-Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße gehört zur Tempo-30-Zone des [[Sechzig-Viertel]]s. Sie ist in Ost-West-Richtung Einbahnstraße. Die Buslinie 127 hat hier eine Haltestelle namens &#039;&#039;&amp;quot;Sechzigstraße&amp;quot;&#039;&#039;. Die korrespondierende Haltestelle in Gegenrichtung liegt in der [[Hartwichstraße]] und heißt ebenfalls &#039;&#039;&amp;quot;Sechzigstraße&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;Sechzigstraße&#039;&#039; Nr. 34 lag früher das &#039;&#039;&#039;Sechzig-Brauhaus&#039;&#039;&#039;. Es wurde 1911 vom Braumeister &#039;&#039;Irlbeck&#039;&#039; aus Dortmund übernommen, bestand also schon vorher. 1912 hieß der Wirt &#039;&#039;Heinrich Brölsch&#039;&#039;, 1935 &#039;&#039;Ferdinand Jonen&#039;&#039;. 1943 wurde das &#039;&#039;Sechzig-Brauhaus&#039;&#039; durch Bomben zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sechzigstraße befindet sich das Ladenlokal des Fahrradladens &#039;&#039;&#039;[[Radlager]]&#039;&#039;&#039; (Nr. 6, Ecke [[Merheimer Straße]]). Diese Räumlichkeit beherbergte seit den 1920er Jahren ein [[Kino in Nippes|Kino]], das seinen Namen mehrfach wechselte. Es bestand noch an diesem Ort bis in die 1960er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=4773</id>
		<title>NippesWiki:Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=4773"/>
		<updated>2016-06-09T08:16:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotos von Helmut Rupsch ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausstellung 07.06. - 24.06.&#039;&#039;&#039; im Eingangsbereich des [[Bezirksrathaus]]es (zu den üblichen Öffnungszeiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tag der offenen Tür mit Straßenfest ==&lt;br /&gt;
...rund um das &#039;&#039;&#039;Jugendzentrum OT [[Werkstattstraße]]&#039;&#039;&#039; am &#039;&#039;&#039;11.06., 14:00 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Bühnenprogramm und Breakdance-Wettbewerb!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Gläserne Redaktion&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
des &#039;&#039;&#039;Stadtteil-Magazins &amp;quot;Für Nippes&amp;quot;: 11.06., 12:00 - 15:00 Uhr&#039;&#039;&#039; auf dem Platz vor dem [[Golde Kappes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Klezmer Tunes ==&lt;br /&gt;
Klezmer-Verwandlungen und Verwandtschaften heute und morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konzert&#039;&#039;&#039; am 12. 06. im [[Klangraum Kunigunde]], [[Schillplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 140 Jahre [[Clouth-Werke|Clouth]] in [[Nippes]] ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Enthüllung einer Gedenkstele&#039;&#039;&#039; am &#039;&#039;&#039;17.06.; 17:00 Uhr.&#039;&#039;&#039; Treffpunkt: Ehemaliges &#039;&#039;Tor 2&#039;&#039; des Werks; [[Niehler Straße]], Nähe [[Xantener Straße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Alles unter Wasser!&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jahreskonzert&#039;&#039;&#039; des Sinfonischen Blasorchesters Köln am &#039;&#039;&#039;18.06., 17:00 Uhr.&#039;&#039;&#039; im [[Bürgerzentrum Nippes]] ([[Altenberger Hof]]). Eintritt frei, Spenden erwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viertes Lohse-Holbein-August-Nachbarschafts-Fest ==&lt;br /&gt;
am &#039;&#039;&#039;Samstag, 18.06., 14-22 Uhr&#039;&#039;&#039; in der [[Auguststraße]], zwischen [[Lohsestraße|Lohse-]] und [[Holbeinstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offene Gartenpforte ==&lt;br /&gt;
im Skulpturengarten des &#039;&#039;&#039;&amp;quot;art souterrain&amp;quot;, [[Erzbergerplatz]] 6.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten: &#039;&#039;&#039;18./19.06 u. 16./17.07,&#039;&#039;&#039; jeweils 13:00 - 18:00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindefest der [[Lutherkirche]] ==&lt;br /&gt;
am &#039;&#039;&#039;19.06., 11:00 Uhr&#039;&#039;&#039; im Kirchgarten an der [[Siebachstraße]] (mit gemeinsamem Gottesdienst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frauen auf der Höhe ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Exklusive Führung&#039;&#039;&#039; des [http://frauengeschichtsverein.de Kölner Frauengeschichtsvereins] am &#039;&#039;&#039;25.06., 15 Uhr.&#039;&#039;&#039; Start: [[Neusser Straße]] / Ecke [[Florastraße]]. Spende von 10 € erwünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte Voranmeldung unter [mailto:nippes@action.de nippes@action.de] oder Tel. 0171-8997318. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: - [[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 18:42, 7. Jun. 2016 (MEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flohmärkte == &lt;br /&gt;
in  [[Nippes]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;2016:&amp;lt;/u&amp;gt; So 20.Mrz., So 10.Apr., So 22.Mai, So 26.Jun., So 24.Jul.,So 28.Aug., So 25.Sep., So 23.Okt., So 27.Nov.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstalter:===&lt;br /&gt;
http://www.coelln-konzept.de/markt/nippes.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: - [[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 11:39, 30. Jan. 2016 (MET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder aus [[Nippes]]:==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wilhelmpl09.jpg|Markt auf dem [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Gleisdr05.jpg|Sportanlagen des [[ESV Olympia]]&lt;br /&gt;
Datei:Engeln13.JPG|Eiscafé [[Engeln]] &lt;br /&gt;
Datei:Eierpl13-1.jpg|&amp;quot;[[Eierplätzchen]]&amp;quot; in der [[Steinbergerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Post13-2.JPG|Nippeser Post am [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Siebach13-01.JPG|[[Siebachstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:NiMa12-2.jpg|Szene vom [[Nikolausmarkt]]&lt;br /&gt;
Datei:Yorkstr07-1.jpg|Venus von der [[Yorckstraße]] (†)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::--[[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 11:13, 23. Sep. 2013 (MEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:F%C3%BChrungen_durch_Nippes&amp;diff=4568</id>
		<title>NippesWiki:Führungen durch Nippes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:F%C3%BChrungen_durch_Nippes&amp;diff=4568"/>
		<updated>2015-06-08T08:55:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Führungen durch Nippes, 2015: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;[[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]]; Stadtteilführungen 2015:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lossmer.jpg‎|Loss mer jet durch Neppes jon!&lt;br /&gt;
Datei:3Kölsch.jpg|3 Kölsch in Nippes&lt;br /&gt;
Datei:NippOst.jpg|Nippes - sein unbekannter Osten&lt;br /&gt;
Datei:Nachkrieg.jpg|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;NEU!&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Nachkriegszeit in Nippes &lt;br /&gt;
Datei:Fahn.jpg|...de Fahn erus!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungen durch [[Nippes]], 2015:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;“Loss mer jet durch Neppes jon...”&#039;&#039;&#039; – bemerkenswerte Gebäude und Plätze von [[Nippes]]. &amp;lt;u&amp;gt;Beginn&amp;lt;/u&amp;gt; an der [[Bahnlinien|U-Bahn]]-Haltestelle “Florastraße”, jeweils 15:00 Uhr. Kostenbeitrag € 9,00 bzw. € 7,00.&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Termine:&#039;&#039;&#039; 22.03.; 31.05.; 30.08.; 25.10. (immer sonntags) / &#039;&#039;&#039;Durchführung:&#039;&#039;&#039; [[Siegfried Pfankuche-Klemenz]] (†; s.u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Drei Kölsch in Nippes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; – eine historische Kneipenführung durch [[Nippes]]. &amp;lt;u&amp;gt;Beginn&amp;lt;/u&amp;gt;: [[Bahnlinien|U-Bahn]]-Haltestelle &amp;quot;Florastraße&amp;quot;, jeweils 19:00 Uhr. Kostenbeitrag € 9,00 bzw. € 7,00 (ggf. &#039;&#039;zusätzlich&#039;&#039; für drei Kölsch € 5,00).&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Termine:&#039;&#039;&#039; 19.06.; 28.08.; 11.09. (immer freitags) / &#039;&#039;&#039;Durchführung:&#039;&#039;&#039; [[Siegfried Pfankuche-Klemenz]] (†; s.u.) und Winfried Schumacher &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;„Nippes – sein unbekannter Osten“&#039;&#039;&#039; – Führung durch Wohngebiete und Parks östlich der [[Neusser Straße]]: [[Leipziger Platz]], [[Niehler Straße]], [[Clouth-Gelände]], [[Johannes-Giesberts-Park]], „[[Clouth-Siedlung|Kleinste Siedlung]]“.   &amp;lt;u&amp;gt;Beginn&amp;lt;/u&amp;gt;: [[Leipziger Platz]], vor dem Haupteingang des [[Gymnasium]]s, jeweils 15:00 Uhr. Kostenbeitrag € 9,00 bzw. € 7,00.&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Termine:&#039;&#039;&#039; 25.04.; 27.06; 22.08.; 19.09. (immer samstags) / &#039;&#039;&#039;Durchführung:&#039;&#039;&#039; Pit Hoff und Harald Niemann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Nachkriegszeit in Nippes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - Diese Führung zeigt auf, wie man in [[Nippes]] den [[Nippes im 2. Weltkrieg|Kriegsfolgen]] begegnete und den Wiederaufbau gestaltete.   &amp;lt;u&amp;gt;Beginn&amp;lt;/u&amp;gt;: &amp;quot;[[Schillplatz]]&amp;quot; ([[Mauenheimer Straße]]/[[Simon-Meister-Straße]]), jeweils 15:00 Uhr. Kostenbeitrag € 9,00 bzw. € 7,00.&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Termine:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;del&amp;gt;14.06. und&amp;lt;/del&amp;gt; 27.09. (sonntags) / &#039;&#039;&#039;Durchführung:&#039;&#039;&#039; [[Siegfried Pfankuche-Klemenz]] (†; s.u.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Außerdem auf Anfrage ([mailto:info@archiv-koeln-nippes.de info@archiv-koeln-nippes.de]): &#039;&#039;&#039;“De Fahn erus!”&#039;&#039;&#039; - [[Nippes]] in der Zeit des [[Nippes in der NS-Zeit|Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Wegen des Todes von [[Siegfried Pfankuche-Klemenz]] (am 3.3.2015) muss die Juni-Führung zum Thema &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Nachkriegszeit in Nippes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; leider &#039;&#039;&#039;ausfallen&#039;&#039;&#039;. Bei den anderen Führungen, an denen Siegfried beteiligt war, wird ein anderes Vereinsmitglied einspringen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=B%C3%BCrgerzentrum_Nippes&amp;diff=4543</id>
		<title>Bürgerzentrum Nippes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=B%C3%BCrgerzentrum_Nippes&amp;diff=4543"/>
		<updated>2015-03-16T09:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Links: Heinrich Pachl; Siegfried Pfankuche-Klemenz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:BüZe11-04.jpg|150px|thumb|right|“Bürgerzentrum Nippes“, Hinweisschild am Standort „[[Altenberger Hof]]“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BüZe11-05.jpg|150px|thumb|right|“Bürgerzentrum Nippes“, [[Schulgebäude Turmstraße]] ]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Bürgerzentrum Nippes&#039;&#039;&#039; ist das Kultur- und Freizeitzentrum von [[Nippes]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zurück auf das Engagement von Initiativen und des &#039;&#039;„Fördervereins Bürger- und Kulturzentrum Nippes e.V.“&#039;&#039; seit 1976. Im Jahre 1989 wurde schließlich das Bürgerzentrum eröffnet – zunächst als städtische Einrichtung im [[Schulgebäude Turmstraße]] (mit einzelnen Räumen im [[Schulen in Nippes#Siebachstraße/Steinbergerstraße/Gymnasium|Schulgebäude Steinbergerstraße]]) und später auch im wieder aufgebauten &amp;quot;[[Altenberger Hof]]&amp;quot; an der [[Mauenheimer Straße]]. Im April 2005 hat der Verein [[Zug um Zug e.V.]] die Trägerschaft übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bürgerzentrum bietet eine breite Palette an Veranstaltungen: Konzerte, Theater, Gesang und Tanz, Diskussionsforen, Kunstausstellungen und vieles mehr - unter anderem auch regelmäßige Auftritte von &#039;&#039;[[Escht Kabarett]]&#039;&#039;. Eltern-Kind-Gruppen, eine Übermittagsbetreuung und Jugendliche nutzen das Bürgerzentrum ebenso wie Senioren. Vereine, Initiativen und Gruppen bieten Beratung, Unterstützung und Kurse zu verschiedensten Themen und Lebenslagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bürgerzentrum Nippes ist auf zwei Standorte verteilt: den &amp;quot;[[Altenberger Hof]]&amp;quot; – dort befinden sich die meisten Räumlichkeiten und auch die Verwaltung – und das [[Schulgebäude Turmstraße|Schulgebäude]] [[Turmstraße]] 3-5. Das Bürgerzentrum hat einen Beirat, der die Interessen der Benutzer und der Bewohner des Stadtbezirks vertritt und die Leitung des Zentrums berät. Den Vorsitz dieses Beirats hatte mehrere Jahre lang [[Heinrich Pachl]] inne; die Vertretung des [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.|Archivs für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] im Beirat nahm (bis zu seinem Tod Anfang 2015) [[Siegfried Pfankuche-Klemenz]] wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nippeser &#039;&#039;Bürgerzentrum&#039;&#039; (Standort [[Altenberger Hof]]) hat auch das [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] sein Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weblink:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.buergerzentrum-nippes.de Bürgerzentrum Nippes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen/Vereine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=St._Vinzenz-Hospital&amp;diff=4542</id>
		<title>St. Vinzenz-Hospital</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=St._Vinzenz-Hospital&amp;diff=4542"/>
		<updated>2015-03-16T09:33:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Vinz12.jpg|200px|thumb|right|St. Vinzenz-Hospital, Hauptportal [[Merheimer Straße]] ]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;St. Vinzenz-Hospital&#039;&#039;&#039; ist das einzige Krankenhaus von [[Nippes]]. Es liegt zwischen der [[Merheimer Straße]] (Adresse: Merheimer Str. 221 - 223) und der [[Kempener Straße]] (dort ist die Einfahrt zur Notaufnahme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 nahmen die &#039;&#039;Vinzentinerinnen&#039;&#039; in Köln ihren Dienst auf. Dieser bestand vornehmlich in der Betreuung von Waisenkindern und Schulunterricht sowie der Betreuung von Kranken.&lt;br /&gt;
Zuvor gab es kaum eine angemessene Gesundheitsfürsorge für die damals etwa 4 600 Einwohner in Nippes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung des Klosters widmeten sich die Schwestern verstärkt der Krankenpflege und der Kinderbetreuung. 1874 erhielten die Ordensschwestern dann offiziell die Erlaubnis stationäre Krankenpflege durchzuführen. Die Bettenzahl im Hospital wuchs kontinuierlich und erreichte 1928 mit über 400 Plätzen den Höchststand. Aktuell sind es noch 267, dies ist aber vor allem auf den gestiegenen medizinischen Standard zurückzuführen, da die Liegezeiten verkürzt und die Bettenzahl je Zimmer verringert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 übergaben die Vinzentinerinnen ihr Hospital an den Krankenhausverbund der &amp;quot;Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria&amp;quot;. Inzwischen verfügt das Krankenhaus sogar über einen Landeplatz für Hubschrauber (auf dem Dach des Hauptgebäudes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gebäudekomplex des Krankenhauses gehört eine eigene [[Klosterkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 2010 erwarb das St. Vinzenz-Hospital das benachbarte [[Schulen_in_Nippes#Simon-Meister-Straße|Schulgebäude]] in der [[Simon-Meister-Straße]] 46-50. Dort ist seit Dezember 2014 die [http://www.krankenpflegeschule-koeln.de/marillac/htm/kontakt.html Louise-von-Marillac-Schule] (eine Krankenpflegeschule) untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von dem Krankenhausgelände liegt eine in sich geschlossene [[Siedlung Mauenheimer Straße|Siedlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.vinzenz-hospital.de/ Website des St. Vinzenz-Hospitals]&lt;br /&gt;
*[http://www.cellitinnenhaeuser.de/ Cellitinnen]&lt;br /&gt;
*[http://www.vinzentinerinnen.de/ Vinzentinerinnen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]][[Kategorie:Betriebe]][[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Afrika-Viertel&amp;diff=4522</id>
		<title>Afrika-Viertel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Afrika-Viertel&amp;diff=4522"/>
		<updated>2015-02-23T10:05:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Afrika12-02.JPG|200px|thumb|right|Kleine Grünanlage zwischen [[Usambarastraße]] und [[Namibiastraße]]]]&lt;br /&gt;
Das sogenannte &#039;&#039;&#039;Afrika-Viertel&#039;&#039;&#039; liegt im (nördlichen) Winkel zwischen [[Neusser Straße]] und [[Nordstraße]]. Nach der Auflösung der [[Firma Kretzer]], die dort ihren Betrieb hatte, wurde für das ca. 33000 qm große Gelände 1934 ein Bebauungsplan erstellt. Im Auftrag privater Bauherren planten Anfang 1935 die Architekten &#039;&#039;Helbig&#039;&#039; und &#039;&#039;Schoeneseiffen&#039;&#039; fünfzig zweigeschossige Ein- und Zweifamilienhäuser, die 1938 fertiggestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßennamen der neu entstandenen Siedlung verwiesen auf die Kolonialisierung Afrikas, die das Deutsche Reich seit den 1890er Jahren verstärkt betrieben hatte. Der Anspruch auf diese Kolonien, die Deutschland nach 1918 aberkannt worden waren, wurde ja nach 1933 von der [[Nippes in der NS-Zeit|NS-Regierung]] mit Nachdruck wieder erhoben; dazu passen die Straßenbenennungen. Daher der Name &#039;&#039;„Afrika-Viertel“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Straßen wurden eingerichtet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Lüderitzstraße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Carl-Peters-Straße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Gustav-Nachtigal-Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Kamerunstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Tangastraße]]&lt;br /&gt;
*[[Togostraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_L%C3%BCderitz Adolf Lüderitz] und insbesondere [http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Peters Carl Peters] hatten jedoch in Afrika eine besonders üble Rolle gespielt; daher gab es in den 1980er Jahren zunehmend Proteste dagegen, dass solche Menschenverächter auch noch durch Straßennamen geehrt wurden. Insbesondere die &#039;&#039;Grünen&#039;&#039; und einige &#039;&#039;Dritte-Welt-Gruppen&#039;&#039; setzen sich hier ein, und zwar letzten Endes mit Erfolg: Im Oktober 1990 beschloss die [[Nippes]]er [[Bezirksvertretung]]  eine Namensänderung, die dann 1991 durchgeführt wurde. Umbenannt wurden &lt;br /&gt;
*die &#039;&#039;Lüderitzstraße&#039;&#039; in [[Usambarastraße]],&lt;br /&gt;
*die &#039;&#039;Carl-Peters-Straße&#039;&#039; in [[Namibiastraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weblink:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.openstreetmap.org/?lat=50.9691099822521&amp;amp;lon=6.95492774248123&amp;amp;zoom=17 Das &amp;quot;Afrika-Viertel&amp;quot; auf OpenStreetMap]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Neusser_Stra%C3%9Fe&amp;diff=4521</id>
		<title>Neusser Straße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Neusser_Stra%C3%9Fe&amp;diff=4521"/>
		<updated>2015-02-23T09:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Neusser11-01.jpg|200px|thumb|right|Neusser Straße Richtung Süden; im Vordergrund rechts der „[[Em Golde Kappes|Golde Kappes]]“]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;&#039; verbindet die [[Köln]]er Innenstadt (Beginn: &#039;&#039;Ebertplatz&#039;&#039;) mit nördlichen Stadtteilen wie [[Nippes]], [[Weidenpesch]] und [[Longerich]].  In &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; reicht sie von der [[Inneren Kanalstraße]] bis zur Hochbahn ([[U-Bahn]]-Haltestelle „Neusser Straße/[[Gürtel]]“). Sie verläuft in Richtung Norden weiter bis zur &#039;&#039;Militärringstraße&#039;&#039; und findet dann als &#039;&#039;Neusser Landstraße&#039;&#039; ihre Fortsetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;&#039; ist eine alte Ausfallstraße. Schon im Mittelalter stellte sie die Verbindung zwischen [[Köln]] und der Stadt [http://www.neuss.de/ Neuss] her. In dem Kölner Stadtplan von &#039;&#039;Mercator&#039;&#039; aus dem Jahre 1571 trägt sie die Bezeichnung „Straiß off Nuyß“. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die &#039;&#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;&#039; eine mit Bäumen gesäumte Landstraße; erst mit dem Anwachsen des Dorfes [[Nippes]] zu einem bevölkerungsreichen Kölner Vorort in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; zu einer bedeutenden Einkaufsstraße. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts lag an der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; das Gelände der [[Auer-Mühle]] (dort, wo heute die [[Auerstraße]] in die &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; mündet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; Nr. 338 hat es in der Zeit des 2. Weltkriegs ein [[Zwangsarbeiterlager]] gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1950er Jahre dominierten auf der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; kleinere Lebensmittel- und Bekleidungsgeschäfte sowie Fachgeschäfte für verschiedene Waren. In den folgenden Jahren siedelten sich verstärkt Supermärkte an, die viele selbständige Kaufleute verdrängten. Als [[Nippes]] 1974 an das Kölner [[U-Bahn]]-Netz angeschlossen war, veränderte sich das Kaufverhalten der Bewohner wiederum: Man kaufte jetzt, zumindest bei größeren Anschaffungen, eher in der Innenstadt ein. Der Umsatzrückgang, der durch andere Faktoren noch verstärkt wurde, zwang wiederum weitere Kaufleute zur Geschäftsaufgabe. In die frei werdenden Räumlichkeiten ziehen oft Billiganbieter ein, die meist auch nicht auf eine längere Verweildauer eingestellt sind. Diese Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039;&#039; durchzieht ganz [[Nippes]] in Nord-Süd-Richtung und stellt die wichtigste Verkehrsachse und auch die wichtigste Einkaufstraße des Stadtteils dar. An der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; liegen viele Wohn- und Geschäftshäuser mit teilweise denkmalgeschützten Fassaden, darunter mehrere Banken, Kaufhäuser, Läden und Gaststätten. Insbesondere sind hier zu nennen: die Nippeser Filiale des [[Kaufhof]]s, der „[[Nippes Tower]]“ und der „[[Golde Kappes]]“, die wohl bekannteste Gastwirtschaft von Nippes. Im Haus &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; 257 (Ecke [[Viersener Straße]]) befand sich bis 1997 das Elektro- und Radiogeschäft &amp;quot;[[Radio Nord]]&amp;quot;. An der Ecke &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; / [[Auerstraße]] findet man eine alte &#039;&#039;Kastanie&#039;&#039;, die als Naturdenkmal unter besonderem Schutz steht. Sie erinnert daran, dass die &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; einmal eine baumbestandene Allee war. Auch das Nippeser [[Bezirksrathaus]] liegt an der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; (Nr. 450); allerdings liegt es unmittelbar hinter der [[Hochbahn]]-Trasse und damit bereits in [[Weidenpesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit bietet die Ampelschaltung an der Kreuzung Neusser Straße / [[Wilhelmstraße]]: Hier zeigen alle Fußgängerampeln greichzeitig &amp;quot;Grün&amp;quot;; auch ein diagonales Überqueren der Kreuzung ist vorgesehen. Eine solche Ampelschaltung mit &amp;quot;Diagonalquere&amp;quot; gibt es - laut Angabe der Kölner [http://stadtrevue.de/ &amp;quot;stadtrevue&amp;quot;] &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;quot;stadtrevue&amp;quot; Nr. 11 / 2014, S. 31 &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; - in ganz Deutschland nur drei Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende &#039;&#039;&#039;Straßen&#039;&#039;&#039; gehen von der &#039;&#039;Neusser Straße&#039;&#039; aus bzw. überqueren sie (von Nord nach Süd):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(westlich)&lt;br /&gt;
*[[Niehler Kirchweg]]&lt;br /&gt;
*[[Nettelbeckstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Schillstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Mauenheimer Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Einheitstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Baudristraße]]&lt;br /&gt;
*[[Viersener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Wilhelmstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Steinbergerstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Cranachstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Holbeinstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Lohsestraße]]&lt;br /&gt;
*[[Innere Kanalstraße]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(östlich)&lt;br /&gt;
*[[Niehler Kirchweg]]&lt;br /&gt;
*[[Usambarastraße]]&lt;br /&gt;
*[[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Blücherstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Scharnhorststraße]]&lt;br /&gt;
*[[Florastraße]]&lt;br /&gt;
*[[Nelkenstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Wilhelmstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Gellertstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Kuenstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Schenkendorfstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Auerstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Innere Kanalstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lokale==&lt;br /&gt;
*[[Zum Kornbrenner]], Nr. 171&lt;br /&gt;
*[[Hong Kong]] (China-Schnellimbiss), Nr. 179&lt;br /&gt;
*[[Eiscafé Sommariva]], Nr. 181&lt;br /&gt;
*[[café-bar]], Nr. 184&lt;br /&gt;
*[[Ristorante Giovanni]], Nr. 182 (Ecke [[Auerstraße]])&lt;br /&gt;
*[[tipico]], Nr. 187&lt;br /&gt;
*[[Urfa Tadim Kebap]], Nr. 194&lt;br /&gt;
*[[Crêperie de Nippèse]], Nr. 195&lt;br /&gt;
*[[Arslan&#039;s Kebap]], Nr. 202&lt;br /&gt;
*[[McDonald‘s]], Nr. 204&lt;br /&gt;
*[[Musti-Grill]], Nr. 207&lt;br /&gt;
*[[frappant]], Nr. 211&lt;br /&gt;
*[[Sonne]] (Bistro), Nr. 218&lt;br /&gt;
*[[M(iddelberg)]] (Café), Nr. 229&lt;br /&gt;
*[[Kamps]] (Café), Nr. 232&lt;br /&gt;
*[[Merzenich]] (Café), Nr. 250 (Ecke [[Nelkenstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Ünal&#039;s Salat Paradies]], Nr. 254&lt;br /&gt;
*[[Flora Grill-Pizzeria]], Nr. 269&lt;br /&gt;
*[[Gaststätte Brodmühler]], Nr. 271&lt;br /&gt;
*[[Café Vuslat]], Nr. 276&lt;br /&gt;
*[[Simitzade]], Nr. 279&lt;br /&gt;
*[[Pause]], Nr. 287&lt;br /&gt;
*[[Café Runkel]], Nr. 289&lt;br /&gt;
*[[Café Celli]], Nr. 291&lt;br /&gt;
*[[Em Golde Kappes]], Nr. 295&lt;br /&gt;
*[[Alt Neppes]], Nr. 301&lt;br /&gt;
*[[Pizza Pazza]] (Lieferservice), Nr. 306&lt;br /&gt;
*[[Nick]] (Stehcafé), Nr. 307&lt;br /&gt;
*[[Eiscafé Capri]], Nr. 309&lt;br /&gt;
*[[Nachtschwärmer]], Nr. 311&lt;br /&gt;
*[[Telecafé/ Internet-Café]], Nr. 311&lt;br /&gt;
*[[Balu]] (Café, Baguetterie), Nr. 312&lt;br /&gt;
*[[Wohnraum]] (Café), Nr. 314 (Ecke [[Blücherstraße]])&lt;br /&gt;
*[[İkram Pastaneleri]], Nr. 316 (Ecke [[Blücherstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Sapori d&#039;Italia]], Nr. 323&lt;br /&gt;
*[[Schill-Eck]], Nr. 325a (Ecke [[Schillstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Shibuya Sushi-Bar]], Nr. 332&lt;br /&gt;
*[[Mimmo &amp;amp; Santo]], Nr. 336-338&lt;br /&gt;
*[[Hansa-Stube]], Nr. 338&lt;br /&gt;
*[[Restauration Pet. Wirtz]], Nr. 340&lt;br /&gt;
*[[Eigenheim]], Nr. 346 (Ecke [[Nordstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Kornkammer]], Nr. 350 (Ecke [[Nordstraße]])&lt;br /&gt;
*[[Medine-Imbiss]], Nr. 356&lt;br /&gt;
*[[Café 362]], Nr. 362&lt;br /&gt;
*[[Cafe Istanbul]], Nr. 371&lt;br /&gt;
*[[Haus Robinson]], Nr. 405&lt;br /&gt;
*[[Treffpunkt Nostalgie]], Nr. 416&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstrecke Neusser Straße==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neusser05-1.jpg|Neusser Straße Richtung Norden, vom [[Nippes-Tower]] herab&lt;br /&gt;
Datei:Neusser11-03.jpg|Richtung Süden&lt;br /&gt;
Datei:Neusser11-08.jpg|Richtung Norden&lt;br /&gt;
Datei:Neusser11-05.jpg|Richtung Süden&lt;br /&gt;
Datei:Neusser11-12.jpg|Richtung Norden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippes&amp;diff=4520</id>
		<title>Nippes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippes&amp;diff=4520"/>
		<updated>2015-02-23T09:51:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Neuss-Mauen05.jpg|300px|thumb|right|Nippes, [[Neusser Straße]] / Ecke [[Mauenheimer Straße]], vom &amp;quot;[[Nippes Tower]]&amp;quot; herab]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; ist ein linksrheinischer Stadtteil innerhalb des gleichnamigen [[Köln|Kölner]] [http://www.koelnwiki.de/index.php?title=Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirks 5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil grenzt im Süden an die Innenstadt ([http://www.stadt-koeln.de/1/stadtbezirke/innenstadt/neustadt-nord/ Neustadt Nord]), im Osten an [[Riehl]], im Norden an [[Niehl]], [[Weidenpesch]] und [[Mauenheim]] und im Westen an [[Bilderstöckchen]] und Neuehrenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen sind: Im Norden die [[Gürtel]]trasse mit der [[Hochbahn]], im Osten die [[Amsterdamer Straße]] (wobei die Häuser auf der Westseite der &#039;&#039;Amsterdamer Straße&#039;&#039; nicht mehr zu Nippes gehören), im Süden die [[Innere Kanalstraße]] und im Westen die [[Bahnlinien|Bahntrasse]] der DB. Der äußerste Südwestzipfel wird durch ein [[Gleisdreieck]] gebildet, das nur von Neuehrenfeld aus zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche Deutungen des Namens &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, der ursprünglich in der Form &#039;&#039;am Nippes&#039;&#039; (&#039;&#039;am Nipp-Haus&#039;&#039;, vergleiche &#039;&#039;Backes=Backhaus&#039;&#039;) verwendet wurde. Der Wortbestandteil &#039;&#039;Nipp&#039;&#039; wird meist abgeleitet von &#039;&#039;nepp = kleine Anhöhe&#039;&#039; oder von &#039;&#039;niep = feuchte Senke&#039;&#039;. Der von Riehl über Nippes nach Niehl verlaufende alte Rheinarm, der bis in das 19. Jhd. noch als Weiher erkennbar war und dessen Reste heute das &#039;&#039;[[Nippeser Tälchen]]&#039;&#039; bilden, könnte für diese letztgenannte Ableitung sprechen; andererseits liegen sehr viele der Orte, Ortsteile oder Fluren, die anderswo &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; heißen, auf Anhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zum Ende der Steinzeit gab es im heutigen Stadtgebiet, in Nippes und in der Innenstadt sowie in Merheim und Brück, Ackerbau-Siedlungen. Reste einer römischen &#039;&#039;Villa&#039;&#039; (d.h. eines Gehöftes) hat man im Bereich des heutigen &amp;quot;[[Altenberger Hof]]s&amp;quot; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1199 ist zum ersten Mal von der „Herrlichkeit [[Mauenheim]]“ die Rede, in deren Mitte die &amp;quot;[[Mauenheimer Höfe]]&amp;quot; lagen: der heutige [[Altenberger Hof]] und zwei weitere größere Höfe. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass das erste Gehöft dort wesentlich früher erbaut wurde. - Die „Herrlichkeit Mauenheim“ gehörte zum weltlichen Herrschaftsbereich der [[Köln]]er Erzbischöfe ([http://de.wikipedia.org/wiki/Kurk%C3%B6ln Kurköln]) und unterstand dem [[Stift St. Kunibert]]. Sie umfasste mehr oder weniger das Gebiet des heutigen Stadtteils &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; - das heutige [[Mauenheim]] entstand erst in den 1920er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Ni.jpg|250px|thumb|right|Mauenheim (&amp;quot;Maulem&amp;quot;) und Nippes auf der Tranchot-Karte von Köln; 1807/08 (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
1549 wird &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt („Johann van Wermißkirchen am Nippis“ wird in einem Pachtvertrag genannt). Der Ort entwickelt sich im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts immer mehr und wird bedeutender als Mauenheim. Die Ansiedlung &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; lag, wie Landkarten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zeigen, im Bereich [[Neusser Straße]] / [[Kappesgasse]]. Nachdem die „Herrlichkeit Mauenheim“ 1794 von den Franzosen aufgelöst worden war, ging der Name &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; allmählich auf die ganze Ansiedlung über. Die Franzosen fassten mehrere Dörfer im Norden von Köln, darunter auch &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, zur &#039;&#039;Mairie de [[Longerich]]&#039;&#039; zusammen. 1815, nach dem &#039;&#039;Wiener Kongress&#039;&#039;, fällt das Rheinland an Preußen. Die Verwaltungsstruktur wird weitgehend übernommen, &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; gehört nun zur &#039;&#039;Bürgermeisterei Longerich&#039;&#039; (im Landkreis &#039;&#039;Köln&#039;&#039;). Eine eigene Pfarrkirche (&amp;quot;St. Mariä Himmelfahrt&amp;quot;, heute: &amp;quot;[[St. Heinrich und Kunigund]]&amp;quot;) erhielt Nippes erst 1859 (vorher hatte &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; bzw. [[Mauenheim]] zur Pfarre von &amp;quot;St Katharina&amp;quot; in [[Niehl]] gehört; der Straßenname &amp;quot;[[Niehler Kirchweg]]&amp;quot; erinnert noch an diesen Zustand). 1881 wird in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; eine [[evangelische Kirchengemeinde]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nippes&#039;&#039; orientiert sich seit Anfang des 19. Jahrhundert immer mehr auf Köln hin. Viele, teils wohlhabende Kölner bauen hier Häuser; repräsentative Häuser aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnderzeit Gründerzeit] sind noch an viele Stellen zu sehen, z.B. am [[Leipziger Platz]] und an der [[Schwerinstraße]]. Aber auch die vielen [[Dreifensterhaus|Dreifensterhäuser]], etwa in der [[Lohsestraße]] und in der [[Holbeinstraße]], belegen ein zunehmend städtisches Milieu; die kleinen ländlichen Bauten vom Typ [[Tagelöhnerhaus]] müssen größtenteils weichen. Das Ungleichgewicht zwischen dem immer städtischeren &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; und dem ländlichen Norden der Bürgermeisterei [[Longerich]] nimmt immer mehr zu. 1886 wird daher zunächst innerhalb der Bürgermeisterei [[Longerich]] die Sondergemeinde &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ([[Riehl]] gehörte auch dazu) gebildet. [[Wilhelm Eich]], der letzte Bürgermeister der nun eigenständigen Kommune Nippes, stellt 1886 bei der preußischen Regierung einen Antrag auf „Erhebung der Gemeinde Nippes in den Kreis der Städte“. Diesem Antrag wird jedoch &#039;&#039;nicht&#039;&#039; stattgegeben, vielmehr werden am 1. April 1888 Nippes und Riehl zusammen mit der gesamten ehemaligen &#039;&#039;Bürgermeisterei Longerich&#039;&#039; nach [[Köln]] eingemeindet. Kurze Zeit später erhielt unser Stadtteil einen Eisenbahnanschluss, auch wurde eine Pferdebahnlinie zum Stadtzentrum Kölns eingerichtet.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Da in der Kölner Innenstadt durch die preußischen Rayonbestimmungen keine Industrieansiedlung erlaubt war, siedelten sich zahlreiche Unternehmen in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; an. Bekannteste Beispiele sind die Gummiwarenfabrik [[Clouth]] und die [[Auer-Mühle]]. Außerdem entstanden eine zentrale [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Eisenbahnwerkstatt]] und ein Rangierbahnhof, die aber heute stillgelegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der noch bis ins 19. Jhd. im [[Nippeser Tälchen]] existierende Weiher war ein beliebter Naherholungsort mit Rudergelegenheit. Heute befindet sich dort eine Grünanlage und Schrebergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von [[Nippes in der NS-Zeit]] unterscheidet sich nicht sehr von der anderer [[Köln]]er Vororte. Im [[Nippes im 2. Weltkrieg|2. Weltkrieg]] wurden viele Gebäude von Bomben getroffen oder zerstört, am meisten sicherlich das [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]] und die [[Clouth-Werke]]. Beide Firmen wurden aber nach Kriegsende sehr schnell wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NippesPlan1.gif|300px|thumb|right|Stadtteilplan von Nippes]]Heute ist &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ein lebendiges &amp;quot;Veedel&amp;quot;, in dessen Zentrum sich die [[Neusser Straße]] mit vielen Geschäften befindet. Nippes ist gut an den [[öffentlichen Nahverkehr]] angeschlossen. Einen Stadtteil im Stadtteil stellt das &amp;quot;[[Sechzig-Viertel]]&amp;quot; dar, das seinen Ursprung in einer Werkssiedlung des [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]]s hat. Ein ganz neues Viertel, oft [[Stellwerkviertel]] genannt, ist im Nordwesten von Nippes, auf dem ehemaligen [[EAW-Gelände]], entstanden. Dort wurde auch eine [[autofreies Wohnen|autofreie Siedlung]] gebaut. Auf dem [[Clouth-Gelände]] entsteht seit 2014 ein weiteres neues Wohn- und Gewerbeviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat 11 [[Schulen in Nippes|Schulen]], darunter das [[Leonardo-da-Vinci-Gymnasium]] und zwei &#039;&#039;Realschulen&#039;&#039;, außerdem 22 [[Kindertagesstätten]]. Das Angebot an [[Sport- und Fitnesseinrichtungen]] ist vielfältig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat eine eigene [[Post]]filiale, und zwar am [[Wilhelmplatz]], ein [[Bürgerzentrum Nippes|Bürgerzentrum]] sowie ein [[St. Vinzenz-Hospital|Krankenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nippeser [[Bezirksrathaus]] hat die Anschrift &#039;&#039;[[Neusser Straße]] 450&#039;&#039;. Es liegt somit ganz knapp jenseits der Nordgrenze des Stadtteils &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, nämlich in &#039;&#039;[[Weidenpesch]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nippeser Straßennamen == &lt;br /&gt;
s. linke Spalte, oben (Navigation) unter [[NippesWiki:Straßen/Plätze|Straßen/Plätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parks in und um Nippes ==&lt;br /&gt;
Es gibt reizvolle &#039;&#039;Grünflächen&#039;&#039; an der Rändern des Stadtteils: Das [[Nippeser Tälchen]] im Norden, die „[[Nippeser Schweiz]]“ im Südwesten, den &#039;&#039;[[Lis-Böhle-Park]]&#039;&#039; im Südosten, den &#039;&#039;[[Toni-Steingass-Park]]&#039;&#039; und den &#039;&#039;[[Nordpark]]&#039;&#039; im Nordosten sowie den &#039;&#039;[[Johannes-Giesberts-Park]]&#039;&#039; im Osten. Nordwestlich von &#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; liegt der &#039;&#039;[[Blücherpark]]&#039;&#039; (im Stadtteil [[Bilderstöckchen]], also immerhin im [http://www.koelnwiki.de/wiki/Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirk Nippes]). Am 6. Juli 2013 wurde sein 100jähriges Bestehen festlich begangen. Erwähnenswert ist auch der &#039;&#039;[[Geldernpark]]&#039;&#039; (Stadtteil [[Bilderstöckchen]]) - dort befand sich bis etwa 1918 der &#039;&#039;Nippeser&#039;&#039; [[Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkenswertes ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist &#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; unter anderem für seinen täglich (außer sonntags) stattfindenden [[Märkte|Markt]] auf dem [[Wilhelmplatz]]. Er wurde im Jahre 1900 ins Leben gerufen. Ebenfalls auf dem &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039; gibt es einmal pro Monat einen großen [[Flohmarkt]]. Außerdem wird der [[Karneval in Nippes|Straßenkarneval]] im Viertel dort traditionell an Weiberfastnacht um 9:11 Uhr von der [[Nippeser Bürgerwehr]] eröffnet. Natürlich gibt es viele [[:Kategorie:Organisationen/Vereine|Vereine]] in Nippes; besonders zu nennen ist der Bürgerverein [[Für Nippes e.V.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; präsentieren ganze Straßenzüge Hausfassaden aus &#039;&#039;Gründerzeit&#039;&#039; und &#039;&#039;Jugendstil&#039;&#039;, z.B. die [[Schwerinstraße]], der [[Leipziger Platz]] und die [[Eisenachstraße]]. Sehenswert sind auch der &amp;quot;[[Altenberger Hof]]&amp;quot;, der jetzt das [[Bürgerzentrum Nippes]] beherbergt, und die Nippeser [[:Kategorie:Kirchen|Kirchen]]. Die älteste unter ihnen ist die katholische Kirche &amp;quot;[[St. Heinrich und Kunigund]]&amp;quot; (1850-52 nach Plänen des Baumeisters [http://de.wikipedia.org/wiki/Vincenz_Statz Vincenz Statz] errichtet) an der [[Mauenheimer Straße]]. Ihr Innenraum wird seit etwa 2011 unter dem Namen &amp;quot;[[klangraum kunigunde]]&amp;quot; auch für Konzerte und Lesungen genutzt. &lt;br /&gt;
Die evangelische [[Lutherkirche]] gilt als die einzige neogotische Kirche Kölns mit nahezu vollständig erhaltener Originalausstattung, darunter ein kompletter Fensterzyklus. Sie wird auch regelmäßig als [http://www.kulturkirche-koeln.de/ Kulturkirche] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gymnasium]] Köln-Nippes (inoffiziell auch „Blüchergymnasium“ genannt, seit Anfang 2011 offiziell &amp;quot;Leonardo-da-Vinci-Gymnasium Köln-Nippes&amp;quot;), mitten in Nippes gelegen, hat eine jüngst sanierte ansehnliche Fassade aus rotem, weiß gebändertem Miltenberger Sandstein und beherbergt ein Planetarium und zwei Sternwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat auch ein [[Nippes Museum|Museum]]. Im Sommer wird seit 2001 regelmäßig eine [[NippesNacht]] organisiert, und im Dezember werden einige spezielle Märkte eröffnet: Der [[Nikolausmarkt]] sowie kleinere [[Märkte|Weihnachtsmärkte]] bei der [[Lutherkirche]] und bei [[Aida]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat sogar eine [http://nippes-uni.de eigene Universität], die von einer Hand voll Enthusiasten betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes ist der Geburtsort des ehemaligen Oberbürgermeisters von Köln, [http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schramma Fritz Schramma].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An verschiedenen Straßen von Nippes sind [[Stolpersteine]] in die Gehwege eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist schließlich auch das [[NippesWiki]], das 2011 begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, die mit Nippes zu tun haben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Sonnenschein Carl Sonnenschein] (*1876; †1929), katholischer Geistlicher und Sozialreformer, wirkte 1903-1904 in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Julio Goslar]] (*1883; †1976), Kirchenmusiker an der [[Lutherkirche]]; Träger des Bundesverdienstkreuzes&lt;br /&gt;
* [[Trude Herr]] (*1927; †1991), Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Pachl]] (*1943; †2012), Kabarettist, Schauspieler, Filmemacher &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fatih_%C3%87evikkollu Fatih Çevikkollu] (* 1972), Kabarettist, Comedy-Star und erster Büttenredner im Kölner Karneval mit türkischen Wurzeln&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schramma Fritz Schramma] (* 1947), Oberbürgermeister der Stadt [[Köln]] von 2000 bis 2009&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gaby_K%C3%B6ster Gaby Köster] (* 1961), deutsche Schauspielerin und Kabarettistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franz Irsfeld (Hrsg.): &#039;&#039;Nippes gestern und heute.&#039;&#039; Eine Geschichte des Stadtbezirks und seiner Stadtteile. Köln, 1983&lt;br /&gt;
* Ines u. Rolf Vente: &#039;&#039;Nippes in Köln.&#039;&#039; Beschreibung eines deutschen Habitats. Köln, 1986&lt;br /&gt;
* Bürgerverein [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.#Vereinsgeschichte|Stadtteilarchiv]] Köln-Nippes e.V. (Hrsg.): &#039;&#039;Loß mer jet durch Neppes jon.&#039;&#039; Ein Streifzug durch die Geschichte. Köln, 1987&lt;br /&gt;
* [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]]: &#039;&#039;Loss mer jet durch Neppes jon.&#039;&#039; Ein Stadtteilführer. Köln &#039;&#039;(3. überarbeitete Aufl.)&#039;&#039;, 2010 &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Dieser &#039;&#039;Stadtteilführer&#039;&#039; hat auch bei zahlreichen weiteren Seiten des &#039;&#039;NippesWiki&#039;&#039; als Quelle gedient. Er ist auf den übrigen Seiten unter &amp;quot;Literatur&amp;quot; nicht jedes Mal erneut aufgeführt. &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Reinhold Kruse: Buchreihe &amp;quot;Nippes - Bemerkenswertes und Unterhaltsames aus einem Kölner Stadtteil in 6 Bänden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.openstreetmap.org/?lat=50.9611988067627&amp;amp;lon=6.96078300476074&amp;amp;zoom=14 Nippes u. Umgebung auf OpenStreetMap]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln-Nippes Wikipedia: Seite &amp;quot;Köln-Nippes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://wiki-de.genealogy.net/Nippes Köln-Nippes im &#039;&#039;genealogy-net&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.stadtteilbuero-nippes.de/wer_was_wo.html &amp;quot;Wer? Was? Wo?&amp;quot; in Nippes]&lt;br /&gt;
*[http://nippes-en-bloc.de/ nippes-en-bloc.de]&lt;br /&gt;
*http://www.kiezatlas.de/map/nippes&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=EJDaFU1ibSM youtube: Nippes-Film von Johann König]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wilhelmpl09.jpg|Markt auf dem [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Yorkstr07-1.jpg|&#039;&#039;Venus&#039;&#039; von der [[Yorckstraße]] (seit 2012 verschwunden)&lt;br /&gt;
Datei:Escher06-02.jpg|Gaststätte [[Kriescher]], [[Escher Straße]]&lt;br /&gt;
Datei:FloraKreuz.jpg|[[Wegekreuz]] an der [[Florastraße]] / Ecke [[Niehler Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippes&amp;diff=4519</id>
		<title>Nippes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippes&amp;diff=4519"/>
		<updated>2015-02-23T09:46:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Neuss-Mauen05.jpg|300px|thumb|right|Nippes, [[Neusser Straße]] / Ecke [[Mauenheimer Straße]], vom &amp;quot;[[Nippes Tower]]&amp;quot; herab]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; ist ein linksrheinischer Stadtteil innerhalb des gleichnamigen [[Köln|Kölner]] [http://www.koelnwiki.de/index.php?title=Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirks 5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil grenzt im Süden an die Innenstadt ([http://www.stadt-koeln.de/1/stadtbezirke/innenstadt/neustadt-nord/ Neustadt Nord]), im Osten an [[Riehl]], im Norden an [[Niehl]], [[Weidenpesch]] und [[Mauenheim]] und im Westen an [[Bilderstöckchen]] und Neuehrenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen sind: Im Norden die [[Gürtel]]trasse mit der [[Hochbahn]], im Osten die [[Amsterdamer Straße]] (wobei die Häuser auf der Westseite der &#039;&#039;Amsterdamer Straße&#039;&#039; nicht mehr zu Nippes gehören), im Süden die [[Innere Kanalstraße]] und im Westen die [[Bahnlinien|Bahntrasse]] der DB. Der äußerste Südwestzipfel wird durch ein [[Gleisdreieck]] gebildet, das nur von Neuehrenfeld aus zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche Deutungen des Namens &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, der ursprünglich in der Form &#039;&#039;am Nippes&#039;&#039; (&#039;&#039;am Nipp-Haus&#039;&#039;, vergleiche &#039;&#039;Backes=Backhaus&#039;&#039;) verwendet wurde. Der Wortbestandteil &#039;&#039;Nipp&#039;&#039; wird meist abgeleitet von &#039;&#039;nepp = kleine Anhöhe&#039;&#039; oder von &#039;&#039;niep = feuchte Senke&#039;&#039;. Der von Riehl über Nippes nach Niehl verlaufende alte Rheinarm, der bis in das 19. Jhd. noch als Weiher erkennbar war und dessen Reste heute das &#039;&#039;[[Nippeser Tälchen]]&#039;&#039; bilden, könnte für diese letztgenannte Ableitung sprechen; andererseits liegen sehr viele der Orte, Ortsteile oder Fluren, die anderswo &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; heißen, auf Anhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zum Ende der Steinzeit gab es im heutigen Stadtgebiet, in Nippes und in der Innenstadt sowie in Merheim und Brück, Ackerbau-Siedlungen. Reste einer römischen &#039;&#039;Villa&#039;&#039; (d.h. eines Gehöftes) hat man im Bereich des heutigen &amp;quot;[[Altenberger Hof]]s&amp;quot; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1199 ist zum ersten Mal von der „Herrlichkeit [[Mauenheim]]“ die Rede, in deren Mitte die &amp;quot;[[Mauenheimer Höfe]]&amp;quot; lagen: der heutige [[Altenberger Hof]] und zwei weitere größere Höfe. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass das erste Gehöft dort wesentlich früher erbaut wurde. - Die „Herrlichkeit Mauenheim“ gehörte zum weltlichen Herrschaftsbereich der [[Köln]]er Erzbischöfe ([http://de.wikipedia.org/wiki/Kurk%C3%B6ln Kurköln]) und unterstand dem [[Stift St. Kunibert]]. Sie umfasste mehr oder weniger das Gebiet des heutigen Stadtteils &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; - das heutige [[Mauenheim]] entstand erst in den 1920er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Ni.jpg|250px|thumb|right|Mauenheim (&amp;quot;Maulem&amp;quot;) und Nippes auf der Tranchot-Karte von Köln; 1807/08 (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
1549 wird &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt („Johann van Wermißkirchen am Nippis“ wird in einem Pachtvertrag genannt). Der Ort entwickelt sich im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts immer mehr und wird bedeutender als Mauenheim. Die Ansiedlung &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; lag, wie Landkarten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zeigen, im Bereich [[Neusser Straße]] / [[Kappesgasse]]. Nachdem die „Herrlichkeit Mauenheim“ 1794 von den Franzosen aufgelöst worden war, ging der Name &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; allmählich auf die ganze Ansiedlung über. Die Franzosen fassten mehrere Dörfer im Norden von Köln, darunter auch &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, zur &#039;&#039;Mairie de [[Longerich]]&#039;&#039; zusammen. 1815, nach dem &#039;&#039;Wiener Kongress&#039;&#039;, fällt das Rheinland an Preußen. Die Verwaltungsstruktur wird weitgehend übernommen, &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; gehört nun zur &#039;&#039;Bürgermeisterei Longerich&#039;&#039; (im Landkreis &#039;&#039;Köln&#039;&#039;). Eine eigene Pfarrkirche (&amp;quot;St. Mariä Himmelfahrt&amp;quot;, heute: &amp;quot;[[St. Heinrich und Kunigund]]&amp;quot;) erhielt Nippes erst 1859 (vorher hatte &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; bzw. [[Mauenheim]] zur Pfarre von &amp;quot;St Katharina&amp;quot; in [[Niehl]] gehört; der Straßenname &amp;quot;[[Niehler Kirchweg]]&amp;quot; erinnert noch an diesen Zustand). 1881 wird in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; eine [[evangelische Kirchengemeinde]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nippes&#039;&#039; orientiert sich seit Anfang des 19. Jahrhundert immer mehr auf Köln hin. Viele, teils wohlhabende Kölner bauen hier Häuser; repräsentative Häuser aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnderzeit Gründerzeit] sind noch an viele Stellen zu sehen, z.B. am [[Leipziger Platz]] und an der [[Schwerinstraße]]. Aber auch die vielen [[Dreifensterhaus|Dreifensterhäuser]], etwa in der [[Lohsestraße]] und in der [[Holbeinstraße]], belegen ein zunehmend städtisches Milieu; die kleinen ländlichen Bauten vom Typ [[Tagelöhnerhaus]] müssen größtenteils weichen. Das Ungleichgewicht zwischen dem immer städtischeren &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; und dem ländlichen Norden der Bürgermeisterei [[Longerich]] nimmt immer mehr zu. 1886 wird daher zunächst innerhalb der Bürgermeisterei [[Longerich]] die Sondergemeinde &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ([[Riehl]] gehörte auch dazu) gebildet. [[Wilhelm Eich]], der letzte Bürgermeister der nun eigenständigen Kommune Nippes, stellt 1886 bei der preußischen Regierung einen Antrag auf „Erhebung der Gemeinde Nippes in den Kreis der Städte“. Diesem Antrag wird jedoch &#039;&#039;nicht&#039;&#039; stattgegeben, vielmehr werden am 1. April 1888 Nippes und Riehl zusammen mit der gesamten ehemaligen &#039;&#039;Bürgermeisterei Longerich&#039;&#039; nach [[Köln]] eingemeindet. Kurze Zeit später erhielt unser Stadtteil einen Eisenbahnanschluss, auch wurde eine Pferdebahnlinie zum Stadtzentrum Kölns eingerichtet.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Da in der Kölner Innenstadt durch die preußischen Rayonbestimmungen keine Industrieansiedlung erlaubt war, siedelten sich zahlreiche Unternehmen in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; an. Bekannteste Beispiele sind die Gummiwarenfabrik [[Clouth]] und die [[Auer-Mühle]]. Außerdem entstanden eine zentrale [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Eisenbahnwerkstatt]] und ein Rangierbahnhof, die aber heute stillgelegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der noch bis ins 19. Jhd. im [[Nippeser Tälchen]] existierende Weiher war ein beliebter Naherholungsort mit Rudergelegenheit. Heute befindet sich dort eine Grünanlage und Schrebergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von [[Nippes in der NS-Zeit]] unterscheidet sich nicht sehr von der anderer [[Köln]]er Vororte. Im [[Nippes im 2. Weltkrieg|2. Weltkrieg]] wurden viele Häuser von Bomben getroffen oder zerstört, am meisten sicherlich das [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]] und die [[Clouth-Werke]]. Beide Firmen wurden aber nach Kriegsende sehr schnell wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NippesPlan1.gif|300px|thumb|right|Stadtteilplan von Nippes]]Heute ist &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; ein lebendiges &amp;quot;Veedel&amp;quot;, in dessen Zentrum sich die [[Neusser Straße]] mit vielen Geschäften befindet. Nippes ist gut an den [[öffentlichen Nahverkehr]] angeschlossen. Einen Stadtteil im Stadtteil stellt das &amp;quot;[[Sechzig-Viertel]]&amp;quot; dar, das seinen Ursprung in einer Werkssiedlung des [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]]s hat. Ein ganz neues Viertel, oft [[Stellwerkviertel]] genannt, ist im Nordwesten von Nippes, auf dem ehemaligen [[EAW-Gelände]], entstanden. Dort wurde auch eine [[autofreies Wohnen|autofreie Siedlung]] gebaut. Auf dem [[Clouth-Gelände]] entsteht seit 2014 ein weiteres neues Wohn- und Gewerbeviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat 11 [[Schulen in Nippes|Schulen]], darunter das [[Leonardo-da-Vinci-Gymnasium]] und zwei &#039;&#039;Realschulen&#039;&#039;, außerdem 22 [[Kindertagesstätten]]. Das Angebot an [[Sport- und Fitnesseinrichtungen]] ist vielfältig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat eine eigene [[Post]]filiale, und zwar am [[Wilhelmplatz]], ein [[Bürgerzentrum Nippes|Bürgerzentrum]] sowie ein [[St. Vinzenz-Hospital|Krankenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nippeser [[Bezirksrathaus]] hat die Anschrift &#039;&#039;[[Neusser Straße]] 450&#039;&#039;. Es liegt somit ganz knapp jenseits der Nordgrenze des Stadtteils &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;, nämlich in &#039;&#039;[[Weidenpesch]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nippeser Straßennamen == &lt;br /&gt;
s. linke Spalte, oben (Navigation) unter [[NippesWiki:Straßen/Plätze|Straßen/Plätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parks in und um Nippes ==&lt;br /&gt;
Es gibt reizvolle &#039;&#039;Grünflächen&#039;&#039; an der Rändern des Stadtteils: Das [[Nippeser Tälchen]] im Norden, die „[[Nippeser Schweiz]]“ im Südwesten, den &#039;&#039;[[Lis-Böhle-Park]]&#039;&#039; im Südosten, den &#039;&#039;[[Toni-Steingass-Park]]&#039;&#039; und den &#039;&#039;[[Nordpark]]&#039;&#039; im Nordosten sowie den &#039;&#039;[[Johannes-Giesberts-Park]]&#039;&#039; im Osten. Nordwestlich von &#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; liegt der &#039;&#039;[[Blücherpark]]&#039;&#039; (im Stadtteil [[Bilderstöckchen]], also immerhin im [http://www.koelnwiki.de/wiki/Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirk Nippes]). Am 6. Juli 2013 wurde sein 100jähriges Bestehen festlich begangen. Erwähnenswert ist auch der &#039;&#039;[[Geldernpark]]&#039;&#039; (Stadtteil [[Bilderstöckchen]]) - dort befand sich bis etwa 1918 der &#039;&#039;Nippeser&#039;&#039; [[Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkenswertes ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist &#039;&#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&#039; unter anderem für seinen täglich (außer sonntags) stattfindenden [[Märkte|Markt]] auf dem [[Wilhelmplatz]]. Er wurde im Jahre 1900 ins Leben gerufen. Ebenfalls auf dem &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039; gibt es einmal pro Monat einen großen [[Flohmarkt]]. Außerdem wird der [[Karneval in Nippes|Straßenkarneval]] im Viertel dort traditionell an Weiberfastnacht um 9:11 Uhr von der [[Nippeser Bürgerwehr]] eröffnet. Natürlich gibt es viele [[:Kategorie:Organisationen/Vereine|Vereine]] in Nippes; besonders zu nennen ist der Bürgerverein [[Für Nippes e.V.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; präsentieren ganze Straßenzüge Hausfassaden aus &#039;&#039;Gründerzeit&#039;&#039; und &#039;&#039;Jugendstil&#039;&#039;, z.B. die [[Schwerinstraße]], der [[Leipziger Platz]] und die [[Eisenachstraße]]. Sehenswert sind auch der &amp;quot;[[Altenberger Hof]]&amp;quot;, der jetzt das [[Bürgerzentrum Nippes]] beherbergt, und die Nippeser [[:Kategorie:Kirchen|Kirchen]]. Die älteste unter ihnen ist die katholische Kirche &amp;quot;[[St. Heinrich und Kunigund]]&amp;quot; (1850-52 nach Plänen des Baumeisters [http://de.wikipedia.org/wiki/Vincenz_Statz Vincenz Statz] errichtet) an der [[Mauenheimer Straße]]. Ihr Innenraum wird seit etwa 2011 unter dem Namen &amp;quot;[[klangraum kunigunde]]&amp;quot; auch für Konzerte und Lesungen genutzt. &lt;br /&gt;
Die evangelische [[Lutherkirche]] gilt als die einzige neogotische Kirche Kölns mit nahezu vollständig erhaltener Originalausstattung, darunter ein kompletter Fensterzyklus. Sie wird auch regelmäßig als [http://www.kulturkirche-koeln.de/ Kulturkirche] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gymnasium]] Köln-Nippes (inoffiziell auch „Blüchergymnasium“ genannt, seit Anfang 2011 offiziell &amp;quot;Leonardo-da-Vinci-Gymnasium Köln-Nippes&amp;quot;), mitten in Nippes gelegen, hat eine jüngst sanierte ansehnliche Fassade aus rotem, weiß gebändertem Miltenberger Sandstein und beherbergt ein Planetarium und zwei Sternwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat auch ein [[Nippes Museum|Museum]]. Im Sommer wird seit 2001 regelmäßig eine [[NippesNacht]] organisiert, und im Dezember werden einige spezielle Märkte eröffnet: Der [[Nikolausmarkt]] sowie kleinere [[Märkte|Weihnachtsmärkte]] bei der [[Lutherkirche]] und bei [[Aida]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes hat sogar eine [http://nippes-uni.de eigene Universität], die von einer Hand voll Enthusiasten betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippes ist der Geburtsort des ehemaligen Oberbürgermeisters von Köln, [http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schramma Fritz Schramma].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An verschiedenen Straßen von Nippes sind [[Stolpersteine]] in die Gehwege eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist schließlich auch das [[NippesWiki]], das 2011 begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, die mit Nippes zu tun haben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Sonnenschein Carl Sonnenschein] (*1876; †1929), katholischer Geistlicher und Sozialreformer, wirkte 1903-1904 in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Julio Goslar]] (*1883; †1976), Kirchenmusiker an der [[Lutherkirche]]; Träger des Bundesverdienstkreuzes&lt;br /&gt;
* [[Trude Herr]] (*1927; †1991), Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Pachl]] (*1943; †2012), Kabarettist, Schauspieler, Filmemacher &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fatih_%C3%87evikkollu Fatih Çevikkollu] (* 1972), Kabarettist, Comedy-Star und erster Büttenredner im Kölner Karneval mit türkischen Wurzeln&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schramma Fritz Schramma] (* 1947), Oberbürgermeister der Stadt [[Köln]] von 2000 bis 2009&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gaby_K%C3%B6ster Gaby Köster] (* 1961), deutsche Schauspielerin und Kabarettistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franz Irsfeld (Hrsg.): &#039;&#039;Nippes gestern und heute.&#039;&#039; Eine Geschichte des Stadtbezirks und seiner Stadtteile. Köln, 1983&lt;br /&gt;
* Ines u. Rolf Vente: &#039;&#039;Nippes in Köln.&#039;&#039; Beschreibung eines deutschen Habitats. Köln, 1986&lt;br /&gt;
* Bürgerverein [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.#Vereinsgeschichte|Stadtteilarchiv]] Köln-Nippes e.V. (Hrsg.): &#039;&#039;Loß mer jet durch Neppes jon.&#039;&#039; Ein Streifzug durch die Geschichte. Köln, 1987&lt;br /&gt;
* [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]]: &#039;&#039;Loss mer jet durch Neppes jon.&#039;&#039; Ein Stadtteilführer. Köln &#039;&#039;(3. überarbeitete Aufl.)&#039;&#039;, 2010 &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Dieser &#039;&#039;Stadtteilführer&#039;&#039; hat auch bei zahlreichen weiteren Seiten des &#039;&#039;NippesWiki&#039;&#039; als Quelle gedient. Er ist auf den übrigen Seiten unter &amp;quot;Literatur&amp;quot; nicht jedes Mal erneut aufgeführt. &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Reinhold Kruse: Buchreihe &amp;quot;Nippes - Bemerkenswertes und Unterhaltsames aus einem Kölner Stadtteil in 6 Bänden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.openstreetmap.org/?lat=50.9611988067627&amp;amp;lon=6.96078300476074&amp;amp;zoom=14 Nippes u. Umgebung auf OpenStreetMap]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln-Nippes Wikipedia: Seite &amp;quot;Köln-Nippes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://wiki-de.genealogy.net/Nippes Köln-Nippes im &#039;&#039;genealogy-net&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.stadtteilbuero-nippes.de/wer_was_wo.html &amp;quot;Wer? Was? Wo?&amp;quot; in Nippes]&lt;br /&gt;
*[http://nippes-en-bloc.de/ nippes-en-bloc.de]&lt;br /&gt;
*http://www.kiezatlas.de/map/nippes&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=EJDaFU1ibSM youtube: Nippes-Film von Johann König]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wilhelmpl09.jpg|Markt auf dem [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Yorkstr07-1.jpg|&#039;&#039;Venus&#039;&#039; von der [[Yorckstraße]] (seit 2012 verschwunden)&lt;br /&gt;
Datei:Escher06-02.jpg|Gaststätte [[Kriescher]], [[Escher Straße]]&lt;br /&gt;
Datei:FloraKreuz.jpg|[[Wegekreuz]] an der [[Florastraße]] / Ecke [[Niehler Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Innere_Kanalstra%C3%9Fe&amp;diff=4518</id>
		<title>Innere Kanalstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Innere_Kanalstra%C3%9Fe&amp;diff=4518"/>
		<updated>2015-02-23T09:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Innere Kanalstraße&#039;&#039;&#039;, eine meist vierspurige Hauptverkehrsstraße, verläuft in Ost-West-Richtung und begrenzt [[Nippes]] im Süden. Angelegt wurde sie 1900 als &#039;&#039;Kanalstraße&#039;&#039;, 1928 umbenannt (weil noch die &#039;&#039;Äußere Kanalstraße&#039;&#039; hinzugekommen war). Der Name bezieht sich auf den Hauptabwasserkanal, der unter der Straße verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 bis 1945 hieß die Straße teilweise &#039;&#039;Ludendorffstraße&#039;&#039;; nach dem Ende des [[Nippes im 2. Weltkrieg|2. Weltkriegs]] bekam sie ihren vorherigen Namen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der &#039;&#039;Inneren Kanalstraße&#039;&#039; und der &#039;&#039;Universitätsstraße&#039;&#039; zieht sich der [[Innerer Grüngürtel|Innere Grüngürtel]] um einen großen Teil des linksrheinischen [[Köln]] herum. In den 1970er Jahren plante die Stadt, einen großen Teil der Fläche dieses &#039;&#039;Grüngürtels&#039;&#039; zum Bau einer &#039;&#039;Stadtautobahn&#039;&#039; zu verwenden. Diese Pläne wurden aber nach energischen Protesten verschiedener Initiativen wieder aufgegeben. Im Kölner Norden waren in diesem Zusammenhang vor allem die [[Nippeser Baggerwehr]] und die &amp;quot;BINA&amp;quot; &#039;&#039;(Bürgerinitiative Nördliche Altstadt)&#039;&#039; aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Schuhabstreifer&amp;diff=4517</id>
		<title>Schuhabstreifer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Schuhabstreifer&amp;diff=4517"/>
		<updated>2015-02-23T09:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Schuhabstreifer&#039;&#039;&#039; werden hier Vorrichtungen bezeichnet, die dazu dienen, dass ein Besucher &#039;&#039;vor&#039;&#039; dem Betreten eines Hauses groben Schmutz oder Schnee von den Schuhsohlen entfernen kann. In der Regel handelt es sich um eiserne Platten oder Bänder, die fest seitlich vor dem Hauseingang angebracht sind, und zwar so, dass eine freie Kante nach oben steht. Manchmal sind sie auch in eine Mauernische eingebaut. Solche &#039;&#039;Schuhabstreifer&#039;&#039; finden sich nur vor älteren Häusern; anscheinend wurden sie in Gebäuden, die nach dem [[Nippes im 2. Weltkrieg|2. Weltkrieg]] errichtet wurden, nicht mehr eingebaut.&lt;br /&gt;
Es ist zu vermuten, dass &#039;&#039;Schuhabstreifer&#039;&#039;, die ursprünglich an älteren Häusern angebracht waren, irgendwann als störend empfungen wurden und nachträglich beseitigt wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nippes finden sich solche Vorrichtungen aber immer noch in einigen Straßen, etwa in der [[Mauenheimer Straße]] und der [[Merheimer Straße]]. In Neubaugebieten kommen sie nicht vor, auch kaum an stark befahrenen Straßen wie der [[Neusser Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl von typischen Formen: ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:S_Christ076.JPG|[[Christinastraße]] 76&lt;br /&gt;
Datei:S_Bülow006.JPG|[[Bülowstraße]] 6&lt;br /&gt;
Datei:S_Merh264.jpg|[[Merheimer Straße]] 264&lt;br /&gt;
Datei:S_Cranach009.JPG|[[Cranachstraße]] 9&lt;br /&gt;
Datei:S_Mauenh050.JPG|[[Mauenheimer Straße]] 50&lt;br /&gt;
Datei:S_Holbein045.JPG|[[Holbeinstraße]] 45&lt;br /&gt;
Datei:S_Mauenh085.JPG|[[Mauenheimer Straße]] 85&lt;br /&gt;
Datei:S_Wilhelm040.JPG|[[Wilhelmstraße]] 40&lt;br /&gt;
Datei:S_Nelken013.JPG|[[Nelkenstraße]] 13&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=D%C3%BCr%C3%BCmc%C3%BC_Ali_Baba_Restaurant&amp;diff=4489</id>
		<title>Dürümcü Ali Baba Restaurant</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=D%C3%BCr%C3%BCmc%C3%BC_Ali_Baba_Restaurant&amp;diff=4489"/>
		<updated>2015-02-05T10:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Öz Bir Tat&#039;&#039;&#039; ([[Wilhelmstraße]] 51; Ecke [[Christinastraße]]) ist ein türkischer Schnellimbiss Vorher hieß das Lokal &amp;quot;&#039;&#039;Has Harran Doy Doy&#039;&#039;&amp;quot;, davor &amp;quot;&#039;&#039;Köz&#039;&#039;&amp;quot;, davor &amp;quot;&#039;&#039;Kale II&#039;&#039;&amp;quot;; es existiert dort seit 1994. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lokale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Christinastra%C3%9Fe&amp;diff=4488</id>
		<title>Christinastraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Christinastra%C3%9Fe&amp;diff=4488"/>
		<updated>2015-02-05T10:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Lokale: */ aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Christina11-03.jpg|200px|thumb|right|Christinastraße Richtung Süden, von der [[Wilhelmstraße]] her]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;&#039; verläuft in Nord-Süd-Richtung, parallel zur [[Neusser Straße]], westlich von dieser. Sie reicht von der [[Einheitstraße]] im Norden bis zur [[Lohsestraße]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte, Benennung===&lt;br /&gt;
Angelegt wurde die Christinastraße im Jahre 1873; benannt ist sie nach &#039;&#039;Christina Neven-DuMont&#039;&#039;, Gattin des Verlegers und Fabrikanten &#039;&#039;August Neven&#039;&#039; (siehe [[Auguststraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lage===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;&#039; wird durch die [[Kempener Straße]] so geschnitten, dass sie in ein südliches Teilstück (etwa ein Drittel) und ein nördliches Teilstück zerfällt (die Kempener Straße kann an dieser Stelle nicht mit Fahrzeugen überquert werden). Die Christinastraße schließt zusammen mit der [[Steinbergerstraße]] und der Kempener Straße ein nicht bebautes Dreieck ein, das wie ein kleiner, leider etwas unansehnlicher Park angelegt ist. Weiter in Richtung Norden bildet sie die östliche Begrenzung des [[Wilhelmplatz]]es; dort (Ecke [[Wilhelmstraße]]) befindet sich die Nippeser [[Post]]. Noch weiter nördlich begrenzt die Christinastraße nach Osten hin den [[Baudriplatz]] mit der Kirche [[St. Marien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039; hat folgende &#039;&#039;Querstraßen&#039;&#039; (von Nord nach Süd):&lt;br /&gt;
*[[Baudriplatz]], [[Baudristraße]]&lt;br /&gt;
*[[Viersener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Wilhelmstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Steinbergerstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Kempener Straße]]&lt;br /&gt;
*[[Cranachstraße]]&lt;br /&gt;
*[[Holbeinstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokale:===&lt;br /&gt;
*[[Öz Bir Tat]], [[Wilhelmstraße]] 51 / Ecke &#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Café Eichhörnchen]], [[Baudriplatz]] 2 / Ecke &#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Einheit15]], [[Einheitstraße]] 15 (Ecke &#039;&#039;Christinastraße&#039;&#039;; bis 2005: [[Tafelspitz]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Stolpersteine&amp;diff=4487</id>
		<title>Stolpersteine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Stolpersteine&amp;diff=4487"/>
		<updated>2015-02-05T10:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Stolp12-1.jpg|250px|thumb|right|&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; vor dem Haus [[Wilhelmstraße]] 55 in [[Nippes]].]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stolpersteine&#039;&#039;&#039; sind ein Projekt des Künstlers &#039;&#039;Gunter Demnig&#039;&#039;. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt läuft seit 2000. Inzwischen gibt es Stolpersteine nicht nur in Deutschland, sondern in weiteren neun Ländern Europas. Finanziert werden die Stolpersteine durch private Spenden. Ein Stein inklusive Verlegung kostet 120 € (Stand: Februar 2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nippes]] liegen mehrere solcher Stolpersteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks:===&lt;br /&gt;
*[http://www.stolpersteine.com/ website &amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; (Gunter Demnig)]&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Wikipedia: Stolpersteine]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institutionen/Ereignisse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstobjekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Th%C3%BCringer_Stra%C3%9Fe&amp;diff=4486</id>
		<title>Thüringer Straße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Th%C3%BCringer_Stra%C3%9Fe&amp;diff=4486"/>
		<updated>2015-02-05T10:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Umbenennung 1896&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Thüringer Straße&#039;&#039;&#039; verbindet den [[Baudriplatz]] mit der [[Kempener Straße]] bzw. der [[Gocher Straße]]. Angelegt wurde sie 1888 als &#039;&#039;Elisabethstraße&#039;&#039;, umbenannt 1892 nach dem Lande Thüringen. Bis 1896 reichte die Straße im Osten noch bis zur [[Neusser Straße]], dann wurden die Abschnitte östlich der [[Turmstraße]] umbenannt in &#039;&#039;Baudriplatz&#039;&#039; und [[Baudristraße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Haus &#039;&#039;Thüringer Straße 3&#039;&#039; wohnten Rudolf und Rosa [[Safarowsky]]. Zwei [[Stolpersteine]] vor diesem Haus erinnern an sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokale:===&lt;br /&gt;
* [[Palais des Sports]], Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Baudristra%C3%9Fe&amp;diff=4485</id>
		<title>Baudristraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Baudristra%C3%9Fe&amp;diff=4485"/>
		<updated>2015-02-05T10:11:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Baudris11-1.jpg|150px|thumb|right|Baudristraße Richtung Westen, mit Blick auf den [[Baudriplatz]] und die Kirche [[St. Marien]] ]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Baudristraße&#039;&#039;&#039;, eine recht kurze Straße, verläuft in Ost-West-Richtung und verbindet die [[Neusser Straße]] mit dem [[Baudriplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Baudriplatz ein Teilstück der 1888 angelegten &#039;&#039;Elisabethstraße&#039;&#039;, die 1892 in [[Thüringer Straße]] umbenannt wurde und seit 1896 den heutigen Namen trägt. Benannt ist die Straße nach den Brüdern Johann Anton Baudri (1804 – 1893) Weihbischof von Köln, der die St.-Marienkirche 1882 einsegnete und Peter Ludwig Friedrich Baudri (1808 – 1874) Maler und Reichstagsmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippeser_Bau-_und_Spargenossenschaft_von_1896&amp;diff=4484</id>
		<title>Nippeser Bau- und Spargenossenschaft von 1896</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippeser_Bau-_und_Spargenossenschaft_von_1896&amp;diff=4484"/>
		<updated>2015-02-05T10:05:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Fehlerkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft e.G.m.b.H.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, gegründet 1896, war eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft, die erste ihrer Art in [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgeschichte==&lt;br /&gt;
Es ist wichtig sich zu erinnern, wie die Wohnverhältnisse insbesondere der Arbeiterklasse im 19. Jahrhundert aussahen. In den durch Industrialisierung rasch gewachsenen Städten hausten die Familien unter den elendesten Verhältnissen: in viel zu kleinen, feuchten, kalten Mietskasernen, oft in Verschlägen und Kellerwohnungen unterhalb des Niveaus der Bürgersteige. Vor allem die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal. Kanalisation existierte so gut wie keine. Die Sickergruben für den menschlichen Abfall hielten nicht dicht und verdreckten das Grundwasser. Hausabfälle landeten auf der Straße oder in Bächen und Flüssen und wurden bei jedem Hochwasser auf die Seitengelände gespült, wo sie verrotteten und die Luft verpesteten. Krätze, Pocken, Cholera, Tuberkulose waren die Volkskrankheiten, an denen jährlich hunderttausende Menschen starben.&lt;br /&gt;
Auf 18-25 qm lebten durchschnittlich 5-10 Personen. Wenn eben möglich suchten die Familien Wohnungen nahe dem Arbeitsplatz, um nicht stundenlange Fußmärsche zur Arbeit auf sich nehmen zu müssen. Lieber zogen sie öfter um, immer der Arbeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Miete zahlen zu können, pferchten sich die Menschen nicht nur mit ihren Familien zusammen. Sie nahmen darüber hinaus noch Kost- und Schlafgänger auf, die gegen geringe Miete eine Schlafgelegenheit in der Wohnung hatten, manchmal auch wie ein Familienmitglied mitlebten und versorgt wurden.&lt;br /&gt;
Die Enge der Innenstadt zu verlassen und in den Vorstädten neue, bessere Wohnungen zu schaffen, bot sich als Alternative an. Besonders Unternehmer, die ein entsprechendes Vermögen anzulegen hatten und sich von einer besseren Unterbringung ihrer Arbeiter auch gesündere und leistungsfähigere Arbeitskräfte versprachen, begannen den Wohnungsbau auf dem freien Felde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Situation in Nippes==&lt;br /&gt;
Mit dem Bau von Häusern für Belegschaftsmitglieder begann in Nippes die Zuckerraffinerie &#039;&#039;J. J. Langen &amp;amp; Söhne&#039;&#039;. Bis Ende 1895 errichtete sie mehrere Häuser für insgesamt 24 Familien (an der [[Mauenheimer Straße]] und an der [[Merheimer Straße]]). Der Zuspruch scheint aber nicht ganz den Erwartungen der Firma entsprochen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wird es im Fall der [[Clouth-Werke|Rheinischen Gummiwarenfabrik Franz Clouth]] gewesen sein, die am 18. Dezember 1895 an den Oberbürgermeister in Köln schrieb, dass das Interesse an den bis 1895 in der Nippeser [[Nordstraße]] erbauten besseren Arbeiter- und Meisterwohnungen nicht groß genug sei und man deshalb gezwungen sei, Bauplätze dort wieder zu verkaufen. Selbst einige Meister und besser gestellte Arbeiter hätten bald wieder die Wohnungen verlassen und seien in engere und primitivere Wohnungen gezogen. Bei den Arbeitern sei ein Gefühl für Häuslichkeit, Behaglichkeit und Wohnkomfort eben doch nicht vorhanden, deshalb seien die engen Wohnungen in der Innenstadt vorgezogen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anzunehmen, dass andere Gründe wichtiger waren: die fehlende Verkehrsverbindung und Infrastruktur (Kaufläden, kleine Handwerksbetriebe), dazu teure Mieten und die Schwierigkeit, so weit weg von der übrigen Industrie Kost- und Schlafgänger zu finden, die die Mieten erträglich gemacht hätten - all das bewog die Familien, zurückzuziehen in die Innenstadt. Die mögliche soziale Kontrolle durch den Unternehmer tat ein Übriges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Eisenbahnwerkstätte]] war die Situation anders. Hier entstand das typische Nebeneinander von Arbeitsstätte und Wohngebiet; es gab eine Verkehrsanbindung und die Möglichkeit, nach den neuen hygienischen und medizinischen Erkenntnissen zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zeiten der Auseinandersetzung um die Eingemeindung von [[Nippes]] nach Köln (bis 1888) hatte es heftige Diskussionen zwischen Gegnern und Befürwortern gegeben. Jetzt, da es in der eingemeindeten Vorstadt Nippes einen raschen Anstieg von Industrieansiedlungen und Wohnbedarf gab, erwies es sich als positiv, dass der Bürgermeister [[Wilhelm Eich]] sehr weitsichtig bei den Eingemeindungsverhandlungen lange Kanalisationswege durchgesetzt hatte. Sie erleichterten den Bau besserer Wohnungen in Nippes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bedarf stieg enorm. Der Bau der [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Zentralwerkstätten]] ab 1860 brachte bis 1877 über 500 Beamte und Angestellte nach Nippes, für die kaum genügend Wohnraum beschafft werden konnte. Die Bevölkerung wuchs von 1871 - 1880 von 4.621 auf 9.930. Die private Bautätigkeit konnte damit nicht Schritt halten, zumal die Unternehmer, die einzigen, die für großen Wohnungsbau ausreichend Kapital hätten aufbringen können, dies in die Neu- und Erweiterungsbauten ihrer Anlagen investierten und nur in begrenztem Maß Werkswohnungen betrieben. Die Lücke zu schließen, bemühten sich vielerorts gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaften und Bauvereine, die vor allem den Bau von Arbeiterwohnungen betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine katholische Initiative gegen die Wohnungsnot in Nippes==&lt;br /&gt;
In [[Nippes]] war dies die &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft e.G.m.b.H.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, die erste [[Köln]]er Genossenschaft dieser Art. Sie wurde eine wegweisende Institution für Gesamt-Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiatoren waren nicht selbst Arbeiter, sondern Angehörige der Mittelschicht: Intellektuelle, Kaufleute, Pfarrer und Unternehmer, die einerseits die ökonomische Notwendigkeit und Realisierbarkeit einer derartigen Genossenschaft einschätzen konnten, deren Kenntnisse und Erfahrungen aus den Lebensumständen der Arbeiter sie andererseits antrieben, bestimmte kulturelle, soziale und medizinische Vorstellungen in die Arbeit einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Gründer der Nippeser Genossenschaft war der Präses des &#039;&#039;&amp;quot;Christlichen Arbeitervereins&amp;quot;&#039;&#039;, Kaplan &#039;&#039;Heinrich Enshoff&#039;&#039; (später Pfarrer von [http://de.wikipedia.org/wiki/St._Paul_%28K%C3%B6ln%29 St. Paul], [[Köln]]), der 1894 auf der &#039;&#039;Kölner Katholikenversammlung&#039;&#039; die Arbeiterwohnungsfrage in den Mittelpunkt des Interesses gerückt hatte. Er suchte sich die Bündnisgenossen für das Projekt in seinem Einflusskreis: den Apotheker &#039;&#039;Michael Frank&#039;&#039;, den Pfarrer &#039;&#039;[[Friedrich Adolf Krüth]]&#039;&#039;, den Bauunternehmer &#039;&#039;Johann Fischer&#039;&#039;, den Verlagsbuchhändler &#039;&#039;[http://www.deutsche-biographie.de/sfz50149301.html Fridolin Bachem]&#039;&#039; aus Köln und den Rechtsanwalt und späteren Notar &#039;&#039;Carl Esser&#039;&#039; aus Bensberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufsichtsrat bildeten 1895: &#039;&#039;Fridolin Bachem&#039;&#039; (Verlagsbuchhändler), &#039;&#039;[[Friedrich Adolf Krüth]]&#039;&#039; (Pfarrer), &#039;&#039;Johann Betz&#039;&#039; (Schulrektor), &#039;&#039;Wilhelm Dünner&#039;&#039; (Kaufmann), &#039;&#039;Johann Fischer&#039;&#039; (Bauunternehmer), &#039;&#039;Joseph Koenen&#039;&#039; (Rentner), &#039;&#039;Dr. Christian Cremer&#039;&#039; (Arzt), &#039;&#039;[[Wilhelm Kretzer]]&#039;&#039; (Fabrikant), &#039;&#039;Reiner Meyenburg&#039;&#039; (Kaufmann), &#039;&#039;Heinrich Krings&#039;&#039; (Regierungsbaumeister).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorstand bildeten 1895: &#039;&#039;Michael Frank&#039;&#039; (Apotheker), &#039;&#039;Paul Bolder&#039;&#039; (Rentner), &#039;&#039;Hermann Pitz&#039;&#039; (Kaufmann), &#039;&#039;Ernst Schullin&#039;&#039; (Werksführer) und &#039;&#039;Heinrich Enshoff&#039;&#039; (Kaplan) als Präses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktivitäten===&lt;br /&gt;
Auf dem Hintergrund der Erfahrungen, die sie aus dem Umgang mit der Arbeiterschaft mitbrachten, formulierten sie die Grundsätze ihrer Wohnungsbautätigkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Genossenschaft sollte eine Eigenhaus-Genossenschaft sein.- Die Arbeiterfamilie sollte ein Eigenheim als Zweifamilienhaus bauen. Die Mieteinnahme für die zweite Wohnung durfte nicht höher als 50% der Gesamtbelastung sein. Verboten war die Vermietung an Kost- und Schlafgänger.&lt;br /&gt;
# Die Genossenschaft sollte minderbemittelten Kaufanwärtern helfen.- Niemand, der mehr als 3.000 Mark Eigenkapital hatte, konnte ein Genossenschaftshaus kaufen.&lt;br /&gt;
# Die Genossenschaftsbauten sollten ästhetisch und medizinisch vorbildlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei in Grundriss und Ansicht ganz verschiedenene Baupläne wurden erstellt. Zur besseren Durchlüftung lag zwischen je zwei Häusern 5 m Platz. Die Häuser lagen 5 m von der Straße entfernt, um einen Vorgarten zu ermöglichen. Zu jedem Haus gehörte ein ca. 300 qm großer Garten. Jede Wohnung erhielt ein Zimmer mit 16-20 qm und zwei von 12-15 qm Bodenfläche. Jedes Haus wurde an Kanal- und Wasserleitung angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 1896 begann die Genossenschaft mit den ersten 12 Häusern auf einem 4½ Morgen großen Grundstück an der [[Niehler Straße]] 277 ff., 15 Minuten entfernt von der Niehler Pfarrkirche. Die ersten Kaufanwärter waren sechs Tagelöhner, je 1 Dreher, Lohnschreiber, Müllerknecht, Schlosser, Schriftsetzer und Zeichner. Einer der Tagelöhner zahlte 3.000 Mark, die übrigen zusammen etwa 3.000 Mark. Das Genossenschaftskapital betrug 30.000 Mark, aufgebracht von 74 Mitgliedern mit 300 Anteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1897 zogen die neuen Anwohner in ihre Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häusergruppe [[Niehler Straße]] 277ff. hatte Vorbildcharakter für [[Nippes]], aber auch für andere Stadtteile, wo ähnliche Bauvereine entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil der Häusergruppe war, dass sie wegen der weiten Wege zur Arbeit, zur Schule und zur Kölner Altstadt, etwas abseits lag, bis die &#039;&#039;Cöln-Niehler Straßenbahn&#039;&#039; das Gelände 1907 in den allgemeinen Verkehr einbezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenach04-02.jpg|200px|thumb|right|Häuserfront in der [[Eisenachstraße]], Westseite]]&lt;br /&gt;
Die nächsten Baugebiete lagen näher am [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]], dem wichtigsten Arbeitgeber im neuen Stadtteil. Im Jahr 1898 erwarb die Genossenschaft ein 4½ Morgen großes Grundstück zwischen &#039;&#039;Geldernstraße&#039;&#039; und &#039;&#039;Escher Straße&#039;&#039;, durch das die &#039;&#039;Nievenheimer Straße&#039;&#039; gelegt wurde. Es entstanden 1898 20 Zweifamilienhäuser, 29 weitere 1899. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Komplexe im Jahr 1903 waren 38 Zweifamilienhäuser an der [[Eisenachstraße]] und weitere 9 am [[Wartburgplatz]] im Jahre 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 hatte die Genossenschaft schon 120 Zweifamilienhäuser mit 240 drei- und vierzimmrigen Wohnungen gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedrig gehaltenen Kosten (die Genossenschaftler arbeiteten alle ehrenamtlich), die geringen Anzahlungen und die Möglichkeit die Zweitwohnung zu vermieten, waren wohl das Erfolgsgeheimnis der Genossenschaft. Nur 14 Mal mussten in den ersten 10 Jahren Kaufanwärter ihr Haus aufgeben, davon 6 aus Umzugsgründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist angesichts der erfolgreichen Arbeit und der Verwurzelung im katholischen Milieu nicht verwunderlich, dass die Genossenschaft von 1895 bis 1936 relativ kontinuierlich arbeiten konnte. 1938 ging sie in dem &#039;&#039;&amp;quot;Genossenschaftlichen Wohnungsverein zu Köln e.G.m.b.H.&amp;quot;&#039;&#039; auf. Dass dabei, wie bei anderen Kölner Baugenossenschaften, politischer Druck seitens der [[Nippes in der NS-Zeit|nationalsozialistischen Verwaltung]] eine Rolle spielte, dem auch die [[Katholische Pfarrgemeinden|katholische Verankerung]] im Stadtteil nicht mehr gewachsen war, ist anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Finanzierung eines Genossenschaftshauses===&lt;br /&gt;
Als Beispiel wird gewählt ein Tagelöhner mit 3,90 Mark Tagesverdienst (ca. 1140 Mark Jahresverdienst) 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6-Zimmer-Zweiwohnungshaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anzahlung: 100 Mark&lt;br /&gt;
*Belastung (jährlich) 5,33% der Kaufsumme = 400,82 Mark&lt;br /&gt;
*Belastung (jährlich) Reparatur, Steuern, Gebühren = 48,00 Mark (mtl. 4,00 Mark)&lt;br /&gt;
*Abzügliche Mieteinnahmen (jährlich) = 228,00 Mark (mtl. 19,00 Mark)&lt;br /&gt;
*Eigenbelastung (jährlich) = 220,82 Mark, davon entfallen auf Tilgung 115,80 Mark, auf Kauf-Miete 105,00 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 105 Mark, d.h. mtl. 8,75 Mark, hätte die Familie keine Wohnung mieten können; auch hätte kein Mieter ihr das Eigentum finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:==&lt;br /&gt;
*Jaspers, Karlbernhard: Der Urbanisierungsprozess dargestellt am Beispiel der Stadt Köln, Köln 1977&lt;br /&gt;
*Jahresbericht der Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft. Geschäftsjahr 1896/97, Köln 1897&lt;br /&gt;
*Bericht über die Entwicklung der ältesten Kölner Baugenossenschaft. Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft e.G.m.b.H. in den ersten 15 Jahren ihres Bestehens, Köln 1910&lt;br /&gt;
*Historisches Archiv der Stadt Köln. Bestand 84/2, Bd. 2, Bl. 27f&lt;br /&gt;
*Statistisches Jahrbuch 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen/Vereine]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippeser_Bau-_und_Spargenossenschaft_von_1896&amp;diff=4483</id>
		<title>Nippeser Bau- und Spargenossenschaft von 1896</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippeser_Bau-_und_Spargenossenschaft_von_1896&amp;diff=4483"/>
		<updated>2015-02-05T10:00:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Vorgeschichte */ satz eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft e.G.m.b.H.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, gegründet 1896, war eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft, die erste ihrer Art in [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgeschichte==&lt;br /&gt;
Es ist wichtig sich zu erinnern, wie die Wohnverhältnisse insbesondere der Arbeiterklasse im 19. Jahrhundert aussahen. In den durch Industrialisierung rasch gewachsenen Städten hausten die Familien unter den elendesten Verhältnissen: in viel zu kleinen, feuchten, kalten Mietskasernen, oft in Verschlägen und Kellerwohnungen unterhalb des Niveaus der Bürgersteige. Vor allem die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal. Kanalisation existierte so gut wie keine. Die Sickergruben für den menschlichen Abfall hielten nicht dicht und verdreckten das Grundwasser. Hausabfälle landeten auf der Straße oder in Bächen und Flüssen und wurden bei jedem Hochwasser auf die Seitengelände gespült, wo sie verrotteten und die Luft verpesteten. Krätze, Pocken, Cholera, Tuberkulose waren die Volkskrankheiten, an denen jährlich hunderttausende Menschen starben.&lt;br /&gt;
Auf 18-25 qm lebten durchschnittlich 5-10 Personen. Wenn eben möglich suchten die Familien Wohnungen nahe dem Arbeitsplatz, um nicht stundenlange Fußmärsche zur Arbeit auf sich nehmen zu müssen. Lieber zogen sie öfter um, immer der Arbeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Miete zahlen zu können, pferchten sich die Menschen nicht nur mit ihren Familien zusammen. Sie nahmen darüber hinaus noch Kost- und Schlafgänger auf, die gegen geringe Miete eine Schlafgelegenheit in der Wohnung hatten, manchmal auch wie ein Familienmitglied mitlebten und versorgt wurden.&lt;br /&gt;
Die Enge der Innenstadt zu verlassen und in den Vorstädten neue, bessere Wohnmöglichkeiten zu bekommen bot sich damit an. Mit dem Bau von Häusern für Belegschaftsmitglieder begann in Nippes die Zuckerraffinerie J. J. Langen &amp;amp; Söhne. Bis Ende 1895 errichtete sie mehrere Häuser für insgesamt 24 Familien (an der Mauenheimer Straße und an der Merheimer Straße). Der Zuspruch scheint aber nicht ganz den Erwartungen der Firma entsprochen zu haben.sere Wohnungen zu schaffen, bot sich als Alternative an. Besonders Unternehmer, die ein entsprechendes Vermögen anzulegen hatten und sich von einer besseren Unterbringung ihrer Arbeiter auch gesündere und leistungsfähigere Arbeitskräfte versprachen, begannen den Wohnungsbau auf dem freien Felde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Situation in Nippes==&lt;br /&gt;
Mit dem Bau von Häusern für Belegschaftsmitglieder begann in Nippes die Zuckerraffinerie &#039;&#039;J. J. Langen &amp;amp; Söhne&#039;&#039;. Bis Ende 1895 errichtete sie mehrere Häuser für insgesamt 24 Familien (an der [[Mauenheimer Straße]] und an der [[Merheimer Straße]]). Der Zuspruch scheint aber nicht ganz den Erwartungen der Firma entsprochen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wird es im Fall der [[Clouth-Werke|Rheinischen Gummiwarenfabrik Franz Clouth]] gewesen sein, die am 18. Dezember 1895 an den Oberbürgermeister in Köln schrieb, dass das Interesse an den bis 1895 in der Nippeser [[Nordstraße]] erbauten besseren Arbeiter- und Meisterwohnungen nicht groß genug sei und man deshalb gezwungen sei, Bauplätze dort wieder zu verkaufen. Selbst einige Meister und besser gestellte Arbeiter hätten bald wieder die Wohnungen verlassen und seien in engere und primitivere Wohnungen gezogen. Bei den Arbeitern sei ein Gefühl für Häuslichkeit, Behaglichkeit und Wohnkomfort eben doch nicht vorhanden, deshalb seien die engen Wohnungen in der Innenstadt vorgezogen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anzunehmen, dass andere Gründe wichtiger waren: die fehlende Verkehrsverbindung und Infrastruktur (Kaufläden, kleine Handwerksbetriebe), dazu teure Mieten und die Schwierigkeit, so weit weg von der übrigen Industrie Kost- und Schlafgänger zu finden, die die Mieten erträglich gemacht hätten - all das bewog die Familien, zurückzuziehen in die Innenstadt. Die mögliche soziale Kontrolle durch den Unternehmer tat ein Übriges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Eisenbahnwerkstätte]] war die Situation anders. Hier entstand das typische Nebeneinander von Arbeitsstätte und Wohngebiet; es gab eine Verkehrsanbindung und die Möglichkeit, nach den neuen hygienischen und medizinischen Erkenntnissen zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zeiten der Auseinandersetzung um die Eingemeindung von [[Nippes]] nach Köln (bis 1888) hatte es heftige Diskussionen zwischen Gegnern und Befürwortern gegeben. Jetzt, da es in der eingemeindeten Vorstadt Nippes einen raschen Anstieg von Industrieansiedlungen und Wohnbedarf gab, erwies es sich als positiv, dass der Bürgermeister [[Wilhelm Eich]] sehr weitsichtig bei den Eingemeindungsverhandlungen lange Kanalisationswege durchgesetzt hatte. Sie erleichterten den Bau besserer Wohnungen in Nippes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bedarf stieg enorm. Der Bau der [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Zentralwerkstätten]] ab 1860 brachte bis 1877 über 500 Beamte und Angestellte nach Nippes, für die kaum genügend Wohnraum beschafft werden konnte. Die Bevölkerung wuchs von 1871 - 1880 von 4.621 auf 9.930. Die private Bautätigkeit konnte damit nicht Schritt halten, zumal die Unternehmer, die einzigen, die für großen Wohnungsbau ausreichend Kapital hätten aufbringen können, dies in die Neu- und Erweiterungsbauten ihrer Anlagen investierten und nur in begrenztem Maß Werkswohnungen betrieben. Die Lücke zu schließen, bemühten sich vielerorts gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaften und Bauvereine, die vor allem den Bau von Arbeiterwohnungen betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine katholische Initiative gegen die Wohnungsnot in Nippes==&lt;br /&gt;
In [[Nippes]] war dies die &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft e.G.m.b.H.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, die erste [[Köln]]er Genossenschaft dieser Art. Sie wurde eine wegweisende Institution für Gesamt-Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiatoren waren nicht selbst Arbeiter, sondern Angehörige der Mittelschicht: Intellektuelle, Kaufleute, Pfarrer und Unternehmer, die einerseits die ökonomische Notwendigkeit und Realisierbarkeit einer derartigen Genossenschaft einschätzen konnten, deren Kenntnisse und Erfahrungen aus den Lebensumständen der Arbeiter sie andererseits antrieben, bestimmte kulturelle, soziale und medizinische Vorstellungen in die Arbeit einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Gründer der Nippeser Genossenschaft war der Präses des &#039;&#039;&amp;quot;Christlichen Arbeitervereins&amp;quot;&#039;&#039;, Kaplan &#039;&#039;Heinrich Enshoff&#039;&#039; (später Pfarrer von [http://de.wikipedia.org/wiki/St._Paul_%28K%C3%B6ln%29 St. Paul], [[Köln]]), der 1894 auf der &#039;&#039;Kölner Katholikenversammlung&#039;&#039; die Arbeiterwohnungsfrage in den Mittelpunkt des Interesses gerückt hatte. Er suchte sich die Bündnisgenossen für das Projekt in seinem Einflusskreis: den Apotheker &#039;&#039;Michael Frank&#039;&#039;, den Pfarrer &#039;&#039;[[Friedrich Adolf Krüth]]&#039;&#039;, den Bauunternehmer &#039;&#039;Johann Fischer&#039;&#039;, den Verlagsbuchhändler &#039;&#039;[http://www.deutsche-biographie.de/sfz50149301.html Fridolin Bachem]&#039;&#039; aus Köln und den Rechtsanwalt und späteren Notar &#039;&#039;Carl Esser&#039;&#039; aus Bensberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufsichtsrat bildeten 1895: &#039;&#039;Fridolin Bachem&#039;&#039; (Verlagsbuchhändler), &#039;&#039;[[Friedrich Adolf Krüth]]&#039;&#039; (Pfarrer), &#039;&#039;Johann Betz&#039;&#039; (Schulrektor), &#039;&#039;Wilhelm Dünner&#039;&#039; (Kaufmann), &#039;&#039;Johann Fischer&#039;&#039; (Bauunternehmer), &#039;&#039;Joseph Koenen&#039;&#039; (Rentner), &#039;&#039;Dr. Christian Cremer&#039;&#039; (Arzt), &#039;&#039;[[Wilhelm Kretzer]]&#039;&#039; (Fabrikant), &#039;&#039;Reiner Meyenburg&#039;&#039; (Kaufmann), &#039;&#039;Heinrich Krings&#039;&#039; (Regierungsbaumeister).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorstand bildeten 1895: &#039;&#039;Michael Frank&#039;&#039; (Apotheker), &#039;&#039;Paul Bolder&#039;&#039; (Rentner), &#039;&#039;Hermann Pitz&#039;&#039; (Kaufmann), &#039;&#039;Ernst Schullin&#039;&#039; (Werksführer) und &#039;&#039;Heinrich Enshoff&#039;&#039; (Kaplan) als Präses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktivitäten===&lt;br /&gt;
Auf dem Hintergrund der Erfahrungen, die sie aus dem Umgang mit der Arbeiterschaft mitbrachten, formulierten sie die Grundsätze ihrer Wohnungsbautätigkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Genossenschaft sollte eine Eigenhaus-Genossenschaft sein.- Die Arbeiterfamilie sollte ein Eigenheim als Zweifamilienhaus bauen. Die Mieteinnahme für die zweite Wohnung durfte nicht höher als 50% der Gesamtbelastung sein. Verboten war die Vermietung an Kost- und Schlafgänger.&lt;br /&gt;
# Die Genossenschaft sollte minderbemittelten Kaufanwärtern helfen.- Niemand, der mehr als 3.000 Mark Eigenkapital hatte, konnte ein Genossenschaftshaus kaufen.&lt;br /&gt;
# Die Genossenschaftsbauten sollten ästhetisch und medizinisch vorbildlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei in Grundriss und Ansicht ganz verschiedenene Baupläne wurden erstellt. Zur besseren Durchlüftung lag zwischen je zwei Häusern 5 m Platz. Die Häuser lagen 5 m von der Straße entfernt, um einen Vorgarten zu ermöglichen. Zu jedem Haus gehörte ein ca. 300 qm großer Garten. Jede Wohnung erhielt ein Zimmer mit 16-20 qm und zwei von 12-15 qm Bodenfläche. Jedes Haus wurde an Kanal- und Wasserleitung angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 1896 begann die Genossenschaft mit den ersten 12 Häusern auf einem 4½ Morgen großen Grundstück an der [[Niehler Straße]] 277 ff., 15 Minuten entfernt von der Niehler Pfarrkirche. Die ersten Kaufanwärter waren sechs Tagelöhner, je 1 Dreher, Lohnschreiber, Müllerknecht, Schlosser, Schriftsetzer und Zeichner. Einer der Tagelöhner zahlte 3.000 Mark, die übrigen zusammen etwa 3.000 Mark. Das Genossenschaftskapital betrug 30.000 Mark, aufgebracht von 74 Mitgliedern mit 300 Anteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1897 zogen die neuen Anwohner in ihre Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häusergruppe [[Niehler Straße]] 277ff. hatte Vorbildcharakter für [[Nippes]], aber auch für andere Stadtteile, wo ähnliche Bauvereine entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil der Häusergruppe war, dass sie wegen der weiten Wege zur Arbeit, zur Schule und zur Kölner Altstadt, etwas abseits lag, bis die &#039;&#039;Cöln-Niehler Straßenbahn&#039;&#039; das Gelände 1907 in den allgemeinen Verkehr einbezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenach04-02.jpg|200px|thumb|right|Häuserfront in der [[Eisenachstraße]], Westseite]]&lt;br /&gt;
Die nächsten Baugebiete lagen näher am [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk]], dem wichtigsten Arbeitgeber im neuen Stadtteil. Im Jahr 1898 erwarb die Genossenschaft ein 4½ Morgen großes Grundstück zwischen &#039;&#039;Geldernstraße&#039;&#039; und &#039;&#039;Escher Straße&#039;&#039;, durch das die &#039;&#039;Nievenheimer Straße&#039;&#039; gelegt wurde. Es entstanden 1898 20 Zweifamilienhäuser, 29 weitere 1899. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Komplexe im Jahr 1903 waren 38 Zweifamilienhäuser an der [[Eisenachstraße]] und weitere 9 am [[Wartburgplatz]] im Jahre 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 hatte die Genossenschaft schon 120 Zweifamilienhäuser mit 240 drei- und vierzimmrigen Wohnungen gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedrig gehaltenen Kosten (die Genossenschaftler arbeiteten alle ehrenamtlich), die geringen Anzahlungen und die Möglichkeit die Zweitwohnung zu vermieten, waren wohl das Erfolgsgeheimnis der Genossenschaft. Nur 14 Mal mussten in den ersten 10 Jahren Kaufanwärter ihr Haus aufgeben, davon 6 aus Umzugsgründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist angesichts der erfolgreichen Arbeit und der Verwurzelung im katholischen Milieu nicht verwunderlich, dass die Genossenschaft von 1895 bis 1936 relativ kontinuierlich arbeiten konnte. 1938 ging sie in dem &#039;&#039;&amp;quot;Genossenschaftlichen Wohnungsverein zu Köln e.G.m.b.H.&amp;quot;&#039;&#039; auf. Dass dabei, wie bei anderen Kölner Baugenossenschaften, politischer Druck seitens der [[Nippes in der NS-Zeit|nationalsozialistischen Verwaltung]] eine Rolle spielte, dem auch die [[Katholische Pfarrgemeinden|katholische Verankerung]] im Stadtteil nicht mehr gewachsen war, ist anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Finanzierung eines Genossenschaftshauses===&lt;br /&gt;
Als Beispiel wird gewählt ein Tagelöhner mit 3,90 Mark Tagesverdienst (ca. 1140 Mark Jahresverdienst) 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6-Zimmer-Zweiwohnungshaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anzahlung: 100 Mark&lt;br /&gt;
*Belastung (jährlich) 5,33% der Kaufsumme = 400,82 Mark&lt;br /&gt;
*Belastung (jährlich) Reparatur, Steuern, Gebühren = 48,00 Mark (mtl. 4,00 Mark)&lt;br /&gt;
*Abzügliche Mieteinnahmen (jährlich) = 228,00 Mark (mtl. 19,00 Mark)&lt;br /&gt;
*Eigenbelastung (jährlich) = 220,82 Mark, davon entfallen auf Tilgung 115,80 Mark, auf Kauf-Miete 105,00 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 105 Mark, d.h. mtl. 8,75 Mark, hätte die Familie keine Wohnung mieten können; auch hätte kein Mieter ihr das Eigentum finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:==&lt;br /&gt;
*Jaspers, Karlbernhard: Der Urbanisierungsprozess dargestellt am Beispiel der Stadt Köln, Köln 1977&lt;br /&gt;
*Jahresbericht der Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft. Geschäftsjahr 1896/97, Köln 1897&lt;br /&gt;
*Bericht über die Entwicklung der ältesten Kölner Baugenossenschaft. Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft e.G.m.b.H. in den ersten 15 Jahren ihres Bestehens, Köln 1910&lt;br /&gt;
*Historisches Archiv der Stadt Köln. Bestand 84/2, Bd. 2, Bl. 27f&lt;br /&gt;
*Statistisches Jahrbuch 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen/Vereine]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:F%C3%BChrungen_durch_Nippes&amp;diff=4469</id>
		<title>NippesWiki:Führungen durch Nippes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:F%C3%BChrungen_durch_Nippes&amp;diff=4469"/>
		<updated>2015-01-19T10:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lossmer.jpg‎|Loss mer jet durch Neppes jon!&lt;br /&gt;
Datei:3Kölsch.jpg|3 Kölsch in Nippes&lt;br /&gt;
Datei:NippOst.jpg|Nippes - sein unbekannter Osten&lt;br /&gt;
Datei:Fahn.jpg|...de Fahn erus!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungen durch [[Nippes]], 2015:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;“Loss mer jet durch Neppes jon...”&#039;&#039;&#039; – bemerkenswerte Gebäude und Plätze von [[Nippes]]. &amp;lt;u&amp;gt;Beginn&amp;lt;/u&amp;gt; an der [[Bahnlinien|U-Bahn]]-Haltestelle “Florastraße”, jeweils 15:00 Uhr. Kostenbeitrag € 9,00 bzw. € 7,00.&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Termine:&#039;&#039;&#039; 22.03.; 31.05.; 30.08.; 25.10. (immer sonntags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Drei Kölsch in Nippes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; – eine historische Kneipenführung durch [[Nippes]]. &amp;lt;u&amp;gt;Beginn&amp;lt;/u&amp;gt;: [[Bahnlinien|U-Bahn]]-Haltestelle &amp;quot;Florastraße&amp;quot;, jeweils 19:00 Uhr. Kostenbeitrag € 9,00 bzw. € 7,00 (ggf. &#039;&#039;zusätzlich&#039;&#039; für drei Kölsch € 5,00).&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Termine:&#039;&#039;&#039; 19.06.; 28.08.; 11.09. (immer freitags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;„Nippes – sein unbekannter Osten“&#039;&#039;&#039; – Führung durch Wohngebiete und Parks östlich der [[Neusser Straße]]: [[Leipziger Platz]], [[Niehler Straße]], [[Clouth-Gelände]], [[Johannes-Giesberts-Park]], „[[Clouth-Siedlung|Kleinste Siedlung]]“.   &amp;lt;u&amp;gt;Beginn&amp;lt;/u&amp;gt;: [[Leipziger Platz]], vor dem Haupteingang des [[Gymnasium]]s, jeweils 15:00 Uhr. Kostenbeitrag € 9,00 bzw. € 7,00.&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Termine:&#039;&#039;&#039; 25.04.; 27.06; 22.08.; 19.09. (immer samstags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Außerdem auf Anfrage ([mailto:info@archiv-koeln-nippes.de info@archiv-koeln-nippes.de]): &#039;&#039;&#039;“De Fahn erus!”&#039;&#039;&#039; - [[Nippes]] in der Zeit des [[Nippes in der NS-Zeit|Nationalsozialismus]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=4468</id>
		<title>NippesWiki:Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=NippesWiki:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=4468"/>
		<updated>2015-01-19T09:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Konzert ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seven Teares - The power of melancholy&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
Werke von Dowland, Marenzio, Lasso und Holborne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführende: &#039;&#039;[http://www.exquisitenoyse.com/ Exquisite Noyse - renaissance violin band]&#039;&#039;  mit &#039;&#039;Hayat Chaoui&#039;&#039;, Sopran&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag, 25. Januar 2015, 17 Uhr  im [[Klangraum Kunigunde]]&lt;br /&gt;
(Kirche [[St. Heinrich und Kunigund]]), [[Schillplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::: - [[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 17:39, 9. Dez. 2014 (MET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flohmärkte == &lt;br /&gt;
auf dem [[Wilhelmplatz]], jeweils &#039;&#039;&#039;11:00-18:00 Uhr:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;2015:&amp;lt;/u&amp;gt; So 18.Jan., So 15.Mrz., So 12.Apr., So 17.Mai, So 28.Jun., So 26.Jul., So 23.Aug., So 20.Sep., So 18.Okt., So 29.Nov.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weblink:===&lt;br /&gt;
http://www.coelln-konzept.de/markt/nippes.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::::::::::::: - [[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 17:44, 9. Dez. 2014 (MET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder aus [[Nippes]]:==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wilhelmpl09.jpg|Markt auf dem [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Gleisdr05.jpg|Sportanlagen des [[ESV Olympia]]&lt;br /&gt;
Datei:Engeln13.JPG|Eiscafé [[Engeln]] &lt;br /&gt;
Datei:Eierpl13-1.jpg|&amp;quot;[[Eierplätzchen]]&amp;quot; in der [[Steinbergerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Post13-2.JPG|Nippeser Post am [[Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Siebach13-01.JPG|[[Siebachstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:NiMa12-2.jpg|Szene vom [[Nikolausmarkt]]&lt;br /&gt;
Datei:Yorkstr07-1.jpg|Venus von der [[Yorckstraße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::--[[Benutzer:ArchivSysop|ArchivSysop]] 11:13, 23. Sep. 2013 (MEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippes_in_der_NS-Zeit&amp;diff=4454</id>
		<title>Nippes in der NS-Zeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippes_in_der_NS-Zeit&amp;diff=4454"/>
		<updated>2015-01-12T10:39:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* NS-Organisationen in Nippes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Geschichte von &#039;&#039;&#039;[[Nippes]] in der NS-Zeit&#039;&#039;&#039; unterscheidet sich nur wenig von der anderer [[Köln]]er Vororte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahlen in den 30er Jahren==&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen bis Ende 1932 weisen die Wahlergebnisse von [[Nippes]], verglichen mit denen von [[Köln]] insgesamt, kleine, aber konstante Unterschiede auf: Die NSDAP und das &#039;&#039;Zentrum&#039;&#039; erzielen in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; leicht höhere Prozentwerte als in Gesamt-Köln, die SPD und die KPD schneiden dagegen etwas schlechter ab. Sowohl bei der Reichstagswahl vom 31. Juli als auch bei der vom 6. November 1932 erzielte (in &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; und in &#039;&#039;Köln&#039;&#039;) das &#039;&#039;Zentrum&#039;&#039; deutlich mehr Stimmen als die NS-Partei. Bei der Reichstagswahl vom 5. März 1933, bei der es von Seiten der NS-Organisationen erheblichen politischen und publizistischen Druck gegeben hatte, war dann allerdings die NSDAP nicht nur im Reich, sondern auch in Köln und in Nippes stärkste Partei, aber im Reich kam sie auf 44%, in Köln „nur“ auf 33%, in Nippes auf 36%&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die Stellen hinter dem Komma sind auf- oder abgerundet.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen in Nippes==&lt;br /&gt;
Auch in Nippes wurden, wie in anderen Kölner Stadtteilen, Straßen und öffentliche Orte nach &amp;quot;Helden&amp;quot; der NS-Bewegung benannt. Besonders auffällig ist in dieser Hinsicht das &amp;quot;[[Afrika-Viertel]]&amp;quot;, dessen Straßen 1938 fertiggestellt wurden. Sie wurden 1939 nach Personen benannt, die sich in den deutschen Kolonien in Afrika (vor 1918) teils sehr zweifelhaften Ruhm erworben hatten&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Einige dieser Straßennamen wurden 1990 geändert&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erzbergerplatz]] wurde 1933 wieder umbenannt in &#039;&#039;[[Königin-Luise-Platz]]&#039;&#039; (so hatte er geheißen bis 1923, war aber dann umbenannt worden). Die NS-Bewegung betrachtete Erzberger als &amp;quot;Verrräter&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NS-Organisationen in Nippes==&lt;br /&gt;
[[Datei:NS-org.jpg|200px|thumb|right|NS-Ortsgruppe: Organisationsschema]]&lt;br /&gt;
In Köln bildete sich bereits 1922 eine Gruppe der NSDAP, zu der der spätere Gauleiter [[#Gauleiter Josef Grohé|Josef Grohé]] gehörte. Ende 1922 wurde die Partei verboten, 1925 wurde sie neu gegründet. Im Rheinland gibt die Partei eine eigene Zeitung heraus, den „[http://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutscher_Beobachter Westdeutschen Beobachter]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früheste Beleg für NS-Aktivitäten (Parteimitglieder oder Sympathisanten) in [[Nippes]] verweist auf das Jahr 1926; es gab damals in Köln eine Ortsgruppe (OG) mit fünf „Sektionen“. Eine eigene OG wurde in Nippes wohl erst 1932 gegründet. Nach 1933 wuchs die Partei auch in Nippes rapide an, und es wurden drei OGen gebildet: „OG Nippes“, „OG Leipziger Platz“ und „OG Sechzig“. Den Partei-OGen zugeordnet waren Ortsgruppen anderer NS-Organisationen wie „Hitlerjugend“, „BDM“ und „NS-Frauenschaft“. „SA“- und „SS“-OGen konnten sich in Nippes organisatorisch nicht etablieren. Unterhalb der Organisationsebene „Ortsgruppe“ gab es noch „Parteizellen“ und „Parteiblocks“;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Nippes im 2. Weltkrieg|Krieges]] bekamen die Partei-OGen zusätzliche organisatorische Aufgaben. Das führte unter anderem dazu, dass ihre Zahl vergrößert wurde. Im Jahre 1939 z.B. gab es im Stadtteil Nippes insgesamt zehn NS-OGen; im Jahre 1944 gab es anscheinend nur noch zwei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gauleiter Josef Grohé==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Josef Grohé&#039;&#039; hat in der und durch die NS-Partei eine rasante Karriere durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren wurde er am 6. 11. 1902 in &#039;&#039;Gemünden&#039;&#039; (Hunsrück), 1919 zieht er um nach [[Köln]]. 1922 tritt er der NSDAP bei und ist Mitgründer der Ortsgruppe Köln. Ein Jahr später übernimmt er die Einkaufsabteilung der [[Nippes]]er Firma [[Hönig]] GmbH. 1924 wird in seiner kleinen Ein-Zimmer-Wohnung in [[Nippes]], [[Kempener Straße]] 42, der „Westdeutsche Beobachter“ gegründet. Schon 1926 ist Grohé dann Hauptschriftleiter bei dieser Zeitung und 1929 Mitglied des Kölner Stadtrats. 1931 ernennt ihn Hitler zum Leiter des „Gaus Köln-Aachen“; 1933 wird er preußischer Staatsrat und Mitglied des Reichstags. In Nippes lebt Grohé nur kurze Zeit. 1931 wohnt er im Haus der Geschäftsstelle der NSDAP, Filzengraben 2-4. 1934 zieht er um nach Braunsfeld, nicht viel später in eine Villa in Lindenthal. Nach dem Ausbruch des [[Nippes im 2. Weltkrieg|Krieges]] steigt er weiter auf: 1942 wird er „Reichskommissar“. In alles seinen Funktionen unterdrückt er politisch Andersdenkende mit harter Hand und sorgt mit Nachdruck für die Deportation von Juden; er hat eine direkte Telefonleitung zum Führerhauptquartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1945 die Aliierten an den Rhein heranrücken, befiehlt er die Sprengung der Kölner Brücken, flieht mit einem Motorboot über den Rhein und setzt sich ins Rechtsrheinische ab. Nach Kriegsende flüchtet er unter falschem Namen, wird aber entdeckt und kommt vor Gericht. Verurteilt wird er zu einer Gefängnisstrafe; da ihm aber eine „Internierungszeit“ von vier Jahren und 28 Tagen angerechnet wird, verlässt er den Gerichtssaal als freier Mann. 1987 stirbt er in Köln-Brück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NS-Terror, Denunziationen und politische Prozesse==&lt;br /&gt;
Schon kurz nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten nahmen gewaltsame Übergriffe von Nationalsozialisten gegen „politische Gegner“ deutlich zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beispiel 1&#039;&#039;: Im Februar 1933 wird in der [[Xantener Straße]] nachts ein mutmaßlicher Kommunist aus einer Gruppe von SA-Männern heraus erschossen. Der Schütze wird zwar vor Gericht gestellt, aber es wird Straffreiheit gewährt, weil das Gericht davon ausgeht, dass er „in dem Bestreben gehandelt hat, der nationalen Erhebung zu dienen“.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beispiel 2&#039;&#039;: Am 24. 2. 1933 werden die SA-Männer Spangenberg und Winterberg von unbekannten Tätern erschossen. Dem daraufhin erfolgten „Rachefeldzug“ fällt unter anderem ein KPD-Mitglied zum Opfer, das gerade in Nippes zu Besuch war. Obwohl der Mann ein Alibi hat und ihm eine Tatbeteiligung nicht nachgewiesen werden kann, wird er zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt.&lt;br /&gt;
Im März 1933 werden dann die „Sondergerichtshöfe“ geschaffen, die speziell für „politische Delikte“ zuständig sind und in deren „Rechtssprechung“ immer mehr Fälle geraten. Die Akten dieser Gerichtshöfe sind erhalten, aber nur unzureichend ausgewertet. In den Jahren 1933 bis 1945 waren nach Aktenlage aus [[Nippes]] 624 Personen, eine Firma und eine Körperschaft von solchen Ermittlungsverfahren betroffen. Es ging um Anzeigen wegen „kommunistischer Umtriebe“, Verstöße gegen das „Heimtückegesetz“ und (ab 1939) Verstöße gegen Kriegsstrafrechts-Verordnungen. Es ist erkennbar, dass nicht wenige Ermittlungsverfahren durch Denunziationen von Nachbarn, Kollegen oder Verwandten zustande gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Juden in Nippes==&lt;br /&gt;
Eine jüdische Kultusgemeinde gab es in [[Nippes]] nicht. Gläubige jüdische Familien suchten sich eine Wohnung in der Nähe einer Synagoge, also in der Innenstadt oder in Ehrenfeld. Die „Juden“, die in Nippes wohnten, dürften keinen besonderen Bezug zur jüdischen Religion gehabt haben, einige waren auch zu einem der christlichen Bekenntnisse konvertiert. Es gab Geschäfte in Nippes, deren Besitzer jüdischer Herkunft waren; das bekannteste war das [[Kaufhof#Entstehung|Kaufhaus Bluhm]] in der [[Neusser Straße]] (heute: [[Kaufhof]]). Für die Bevölkerung spielte aber, nach Aussagen mehrerer Zeitzeugen, die Unterscheidung zwischen „jüdischen“ und „arischen“ Geschäften vor 1938 keine Rolle. In der Reichspogromnacht, der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, wurden jedoch viele „jüdische“ Geschäfte in Nippes verwüstet oder in Brand gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1941 wurden Juden systematisch in bestimmte Häuser, sogenannte „Judenhäuser“, zwangsumgesiedelt. In Nippes dürfte das Haus [[Auguststraße]] 14 ein solches „Judenhaus“ gewesen sein.&lt;br /&gt;
Ab 1941 erfolgten dann systematische Deportationen von Juden in die Vernichtungslager. Insgesamt wurden aus Nippes 109 Personen jüdischer Herkunft deportiert; die meisten von ihnen wurden umgebracht. Vor den Häusern, in denen sie gewohnt haben, erinnern in vielen Fällen [[Stolpersteine]] an die Opfer des Terrors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen besonders bemerkenswerten Fall stellt die Geschichte des evangelischen Kirchenmusikers [[Julio Goslar]] dar, der als Jude verfolgt wurde. Er überlebte den Holocaust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nippeser [[:Kategorie:Kirchen|Kirchengemeinden]] im Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
Bei der Nippeser [[Evangelische Kirchengemeinde|Evangelischen Kirchengemeinde]] zeigt der „Fall [[Julio Goslar]]“ exemplarisch, wie die nationalsozialistische Presse und die „Deutschen Christen“ den Druck auf das Presbyterium so lange erhöhten, bis eine Entscheidung in ihrem Sinne ausfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier [[Katholische Pfarrgemeinden|katholischen Pfarrgemeinden]] von [[Nippes]] glaubten sich zunächst durch das Reichskonkordat einigermaßen geschützt, sahen sich dann aber zunehmend Schikanen ausgesetzt. Sehr oft ging es da um die (kirchliche) Jugendarbeit. Es gab einzelne Persönlichkeiten aus dem Nippeser Klerus, die einen mutigeren Widerstand gegen das NS-Regime gewagt haben, wie etwa [[Heinrich Cürten]], seit 1931 Kaplan von [[St. Bonifatius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abituraufgaben am Nippeser Gymnasium, 1932 – 1946==&lt;br /&gt;
Die Abiturakten des [[Gymnasium|Nippeser Gymnasiums]] sind nahezu vollständig erhalten. Eine Durchsicht der Themenstellungen und der Schülerarbeiten erwies sich als aufschlussreich. Es lässt sich beobachten, wie traditionell „humanistische“ Wert- und Normvorstellungen von nationalsozialistischer Ideologie verdrängt oder überlagert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben für das Abitur 1933 unterscheiden sich nicht wesentlich von denen vorheriger Jahrgänge. Die Formulierung der Aufgaben fand ja bereits Ende 1932 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abitur 1934 gibt es im Fach Deutsch (u.a.) folgende Themen:&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Der Spruch „Blick hinter dich! Denn dorther stammt die Kraft, die im Vergangnen wurzelnd das Zukünft’ge schafft.“ soll im Rahmen des nationalsozialistischen Gedankengutes gewürdigt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Mein Held (nach Dichtung oder Sage oder Geschichte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Einige biologische Grundtatsachen und ihre nationalpolitische Bedeutung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Thema (2) wurde sechs Mal bearbeitet. Folgende „Helden“ wurden von den Abiturienten gewählt: Adolf Hitler (dreimal); Siegfried (als Vorbild für Hitler, einmal); Horst Wessel (einmal); Friedrich Nietzsche (einmal). Bei Thema (3) erscheint erstaunlich, dass es im Fach &#039;&#039;Deutsch&#039;&#039; gestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abitur 1935 (Deutsch) u.a.:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Welchen Sinn hat das Leistungsabzeichen der HJ?**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fach Deutsch werden zunehmend Gliederungen und Nacherzählungen literarischer Werke verlangt – Analysen oder Interpretationen fehlen ganz oder sind stark gelenkt. Auch in den nichtsprachlichen Fächern wirkt sich die Politik deutlich auf die Aufgabenstellungen aus. So gibt es etwa 1936 im Fach Mathematik Aufgaben, die die Berechnung der Flugbahn eines Artilleriegeschosses oder des Volumens eines Luftschutzraumes fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1940 gibt es im Fach Deutsch immer mehr „Kriegsthemen“ wie&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Was berechtigt das deutsche Volk zum Glauben an den Sieg?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der deutsche Rundfunk im gegenwärtigen Kriege&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sogar ein Text von Hitler ist Gegenstand einer Abiturprüfung in Deutsch:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Adolf Hitlers Ausführungen über den geschichtlichen Werdegang des deutschen Volkes auf dem Parteitag 1935 sind in eigener Form darzustellen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Abitur 1943 werden die Themen spärlicher. Für 1944 sind nur zwei Themen für Deutsch dokumentiert, für 1945 keine mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende werden schon 1946 „Sonderlehrgänge“ für ehemalige Flakhelfer eingerichtet. Diese hatten meist nur eine Versetzung in die Klasse 8, und durch einen „Sonderlehrgang“ konnten sie nachträglich das Abitur erwerben. Ein Deutschthema der Abiturprüfung von 1946 lautet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Können Kunst und Dichtung dem deutschen Volk in seiner heutigen Not helfen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwangsarbeiter==&lt;br /&gt;
Belegt ist, dass es im Stadtbezirk [[Nippes]] mindestens 17 [[Zwangsarbeiterlager]] gegeben hat. Die aus ihren Heimatländern deportierten Arbeiter/innen haben bei verschiedenen [[:Kategorie:Betriebe|Betrieben]] gearbeitet, u.a. auch bei [[Clouth]] und beim [[EAW]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Widerstand==&lt;br /&gt;
===KPD und KPD-nahe Organisationen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nippes&#039;&#039; war zwar in den 1930er Jahren nicht gerade eine Hochburg der KPD, aber es gab doch Wohnviertel und Betriebe, in denen die Kommunisten stark waren. Die Gegend um die [[Xantener Straße]] wurde auch „Klein-Moskau“ genannt, und in der Reichstagswahl vom 6. 11. 1932 erreichte die KPD im Stadtteil &#039;&#039;Nippes&#039;&#039; immerhin 23%. Die KPD-nahe „RGO“ („Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition“) war besonders stark in der Gummifabrik [[Plaat]] ([[Niehler Straße]] 312), während sie bei [[Clouth]] nicht Fuß fassen konnte. Im [[EAW|Reichsbahnausbesserungswerk]] dagegen war sie im Betriebsrat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1933 wurde die KPD und die ihr naherstehenden Organisationen zerschlagen. Personen, die als Kommunisten bekannt waren, wurden dann einzeln vor Gericht gestellt, meist wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ oder wegen „Heimtücke“. Insgesamt sind 82 im Stadtteil Nippes wohnende Männer und Frauen im Zusammenhang mit kommunistischen Aktivitäten verhört, inhaftiert oder verurteilt worden.&lt;br /&gt;
1933 und 1934 versuchte die Partei, sich in der Illegalität neu zu formieren. In Köln spielte dabei eine Gruppe um den ehemaligen KPD-Reichstagskandidaten Rudolf [[Safarowsky]] eine Rolle. Die Gruppe wurde aber bald gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1933 unternahm das NS-Regime auch den entscheidenden Schlag gegen die RGO in der Firma [[Plaat]]: Auf die Denunziation eines Belegschaftsmitgliedes hin wurde 32 Arbeiterinnen und Arbeiter (etwa 10% der gesamten Belegschaft) an &#039;&#039;einem&#039;&#039; Tage festgenommen. Dennoch wurden in diesem Betrieb und in seiner Umgebung bis Anfang 1935 Klebezettel mit anti-nazistischen Parolen gefunden, was zu neuen Hochverratsprozessen gegen [[Plaat]]-Arbeiter führte. Sie endeten mit Zuchthausstrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nippeser „Edelweißpiraten“===&lt;br /&gt;
[[Datei:PX-heil.jpg|100px|thumb|right|&amp;quot;XP HEIL&amp;quot;, an eine Mauer gemalt; 1943]]&lt;br /&gt;
1940, kurz nach [[Nippes im 2. Weltkrieg|Kriegsbeginn]], wurde die „Polizeiverordnung zum Schutze der Jugend“ erlassen: Jugendlichen unter 18 Jahren wurde damit verboten, sich nach Einbruch der Dunkelheit auf öffentlichen Orten aufzuhalten. Betroffen sind vor allem parteiferne Jugendgruppen, die sich in Köln seit Herbst 1939 gebildet hatten. Sie werden von staatlicher Seite meist den „[https://de.wikipedia.org/wiki/Edelwei%C3%9Fpiraten Edelweißpiraten]“ zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nippes treffen sich seit Sommer 1942 Jugendliche auf dem [[Leipziger Platz]] und in seiner Umgebung, um ihre Freizeit frei von HJ- und BDM-Reglementierungen zu gestalten. Einige aus dieser Gruppe malen Parolen wie „PX“ oder „Heil Navajo“ nachts an Häuserwände. Im Dezember 1942 findet eine Polizeirazzia gegen diese „Edelweißpiraten“ statt; 15 Jugendliche werden dabei festgenommen und nach Brauweiler verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur:==&lt;br /&gt;
*[[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] (Hrsg.): ...de Fahn erus! Köln-Nippes im Nationalsozialismus. Köln 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]  [[Kategorie:Übersichtsseiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Wilhelmplatz&amp;diff=4453</id>
		<title>Wilhelmplatz</title>
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		<updated>2015-01-12T10:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelmpl11.jpg|200px|thumb|right|Der Wilhelmplatz mit Marktbetrieb und &amp;quot;[[Tadsch Mahal]]&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039;&#039; ist der Marktplatz von [[Nippes]]. [[Märkte|Wochenmarkt]] ist hier an jedem Werktag; [[Flohmarkt]] einmal im Monat, immer sonntags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
Benannt ist der Platz, ebenso wie die [[Wilhelmstraße]], nach dem deutschen Kaiser &#039;&#039;Wilhelm I.&#039;&#039; (Regierungszeit: 1871 bis 1888).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039; ist annähernd quadratisch und nimmt den Raum eines Häuserblocks ein. Umgeben wird er von der [[Wilhelmstraße]], der [[Auguststraße]], der [[Viersener Straße]] und der [[Christinastraße]]. Rings um den Platz herum liegen die Nippeser [[Post]], zwei Apotheken, verschiedene Geschäfte und nicht zuletzt das [[Café Lorca]].&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;Wilhelmplatz auf&#039;&#039; [http://www.openstreetmap.org/?lat=50.9629717469215&amp;amp;lon=6.95203900337219&amp;amp;zoom=18 OpenStreetmap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Noch in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts gehörte das Areal, auf dem der heutige Wilhelmplatz liegt, zu einer Ziegelei und diente u. a. als Sandgrube. Ob es auf diesem Gebiet auch eine Gussstahlhütte gegeben hat, wie gelegentlich behauptet wird, ist nicht sicher. Im Jahre 1898, ein Jahrzehnt nach der Eingemeindung von Nippes nach [[Köln]], erwarb die Stadt Köln das heutige Platzgelände und 1899 wurde dort ein Platz angelegt, auf dem dann ab dem 24. Juli 1900 ein regelmäßiger [[Märkte|Wochenmarkt]] stattfand. Der Markt findet bis heute (abgesehen von der Unterbrechung, s. u.) an &#039;&#039;jedem&#039;&#039; Werktag statt (vormittags) - das ist einmalig für [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren gab es Pläne, auf bzw. unter dem Wilhelmplatz eine &#039;&#039;Tiefgarage&#039;&#039; zu errichten. Das hätte eine mehrjährige Unterbrechung des Marktbetriebs und damit wohl das Aus für den Wochenmarkt bedeutet. Aber es gab Proteste gegen diese Planung, unter anderem durch [[WINK e.V.]] und die [[Nippeser Baggerwehr]]. Das Vorhaben wurde fallen gelassen. Die bisher letzte Renovierung und Umgestaltung des Wilhelmplatzes erfolgte dann im Jahre 1992. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde auch die bis dahin eher unansehnliche Toiletten-, Kiosk- und Trafoanlage auf der Nordseite des Platzes umgebaut zu einem „multifunktionalen Gebäude“, das bald den Namen „[[Tadsch Mahal]]“ erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wilhelmplatz findet schon seit Jahren, immer am Weiberfastnachts-Donnerstag um 9:11 Uhr, die Eröffnung der [[Karneval in Nippes|Straßenkarnevals]] statt. Etwa einmal im Monat, immer sonntags, ist &#039;&#039;Flohmarkt&#039;&#039; auf dem &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale um den Wilhelmplatz herum: ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WiPl.13-08.JPG|200px|thumb|right|&amp;quot;der KaffeeKiosk&amp;quot; am Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
*[[Bazar Kebap]], [[Wilhelmstraße]] 59 / Ecke [[Auguststraße]]&lt;br /&gt;
*[[KaffeeKiosk]], &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039; 1a&lt;br /&gt;
*[[Espresso Bar Centrale]], [[Viersener Straße]] 16 / Ecke [[Auguststraße]]&lt;br /&gt;
*[[Gaziantep]], [[Auguststraße]] 35&lt;br /&gt;
*[[Öz Bir Tat]], [[Wilhelmstraße]] 51 / Ecke [[Christinastraße]]&lt;br /&gt;
*[[Neppeser Maatstüffge]], [[Auguststraße]] 41&lt;br /&gt;
*[[Pizzadream]], [[Viersener Straße]] 8&lt;br /&gt;
*[[Relax]], [[Wilhelmstraße]] 61 / Ecke [[Auguststraße]]&lt;br /&gt;
*[[Zum kleinen Bit]], [[Auguststraße]] 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Reinhold Kruse: Der Wilhelmplatz. Gründungsgeschichte des Marktplatzes in Nippes. in: [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] (Hrsg.): Stände, Stempel, alte Steine. Köln 1994, S. 51-68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
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		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Wilhelmplatz&amp;diff=4452</id>
		<title>Wilhelmplatz</title>
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		<updated>2015-01-12T10:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Geschichte */ Wochzenmarkt an jedem Werktag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelmpl11.jpg|200px|thumb|right|Der Wilhelmplatz mit Marktbetrieb und &amp;quot;[[Tadsch Mahal]]&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039;&#039; ist der Marktplatz von [[Nippes]]. [[Märkte|Wochenmarkt]] ist hier an jedem Werktag; [[Flohmarkt]] einmal im Monat, immer sonntags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
Benannt ist der Platz, ebenso wie die [[Wilhelmstraße]], nach dem deutschen Kaiser &#039;&#039;Wilhelm I.&#039;&#039; (Regierungszeit: 1871 bis 1888).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039; ist annähernd quadratisch und nimmt den Raum eines Häuserblocks ein. Umgeben wird er von der [[Wilhelmstraße]], der [[Auguststraße]], der [[Viersener Straße]] und der [[Christinastraße]]. Rings um den Platz herum liegen die Nippeser [[Post]], zwei Apotheken, verschiedene Geschäfte und nicht zuletzt das [[Café Lorca]].&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;Wilhelmplatz auf&#039;&#039; [http://www.openstreetmap.org/?lat=50.9629717469215&amp;amp;lon=6.95203900337219&amp;amp;zoom=18 OpenStreetmap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Noch in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts gehörte das Areal, auf dem der heutige Wilhelmplatz liegt, zu einer Ziegelei und diente u. a. als Sandgrube. Ob es auf diesem Gebiet auch eine Gussstahlhütte gegeben hat, wie gelegentlich behauptet wird, ist nicht sicher. Im Jahre 1898, ein Jahrzehnt nach der Eingemeindung von Nippes nach [[Köln]], erwarb die Stadt Köln das heutige Platzgelände und 1899 wurde dort ein Platz angelegt, auf dem dann ab dem 24. Juli 1900 ein regelmäßiger [[Märkte|Wochenmarkt]] stattfand. Der Markt findet bis heute an &#039;&#039;jedem&#039;&#039; Werktag statt (vormittags) - das ist einmalig für [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren gab es Pläne, auf bzw. unter dem Wilhelmplatz eine &#039;&#039;Tiefgarage&#039;&#039; zu errichten. Das hätte eine mehrjährige Unterbrechung des Marktbetriebs und damit wohl das Aus für den Wochenmarkt bedeutet. Aber es gab Proteste gegen diese Planung, unter anderem durch [[WINK e.V.]] und die [[Nippeser Baggerwehr]]. Das Vorhaben wurde fallen gelassen. Die bisher letzte Renovierung und Umgestaltung des Wilhelmplatzes erfolgte dann im Jahre 1992. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde auch die bis dahin eher unansehnliche Toiletten-, Kiosk- und Trafoanlage auf der Nordseite des Platzes umgebaut zu einem „multifunktionalen Gebäude“, das bald den Namen „[[Tadsch Mahal]]“ erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wilhelmplatz findet schon seit Jahren, immer am Weiberfastnachts-Donnerstag um 9:11 Uhr, die Eröffnung der [[Karneval in Nippes|Straßenkarnevals]] statt. Etwa einmal im Monat, immer sonntags, ist &#039;&#039;Flohmarkt&#039;&#039; auf dem &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale um den Wilhelmplatz herum: ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WiPl.13-08.JPG|200px|thumb|right|&amp;quot;der KaffeeKiosk&amp;quot; am Wilhelmplatz]]&lt;br /&gt;
*[[Bazar Kebap]], [[Wilhelmstraße]] 59 / Ecke [[Auguststraße]]&lt;br /&gt;
*[[KaffeeKiosk]], &#039;&#039;Wilhelmplatz&#039;&#039; 1a&lt;br /&gt;
*[[Espresso Bar Centrale]], [[Viersener Straße]] 16 / Ecke [[Auguststraße]]&lt;br /&gt;
*[[Gaziantep]], [[Auguststraße]] 35&lt;br /&gt;
*[[Öz Bir Tat]], [[Wilhelmstraße]] 51 / Ecke [[Christinastraße]]&lt;br /&gt;
*[[Neppeser Maatstüffge]], [[Auguststraße]] 41&lt;br /&gt;
*[[Pizzadream]], [[Viersener Straße]] 8&lt;br /&gt;
*[[Relax]], [[Wilhelmstraße]] 61 / Ecke [[Auguststraße]]&lt;br /&gt;
*[[Zum kleinen Bit]], [[Auguststraße]] 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Reinhold Kruse: Der Wilhelmplatz. Gründungsgeschichte des Marktplatzes in Nippes. in: [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] (Hrsg.): Stände, Stempel, alte Steine. Köln 1994, S. 51-68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=B%C3%BCrgerzentrum_Nippes&amp;diff=4451</id>
		<title>Bürgerzentrum Nippes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=B%C3%BCrgerzentrum_Nippes&amp;diff=4451"/>
		<updated>2015-01-12T10:01:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Link &amp;quot;Schulgebäude Steinbergerstraße&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:BüZe11-04.jpg|150px|thumb|right|“Bürgerzentrum Nippes“, Hinweisschild am Standort „[[Altenberger Hof]]“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BüZe11-05.jpg|150px|thumb|right|“Bürgerzentrum Nippes“, [[Schulgebäude Turmstraße]] ]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Bürgerzentrum Nippes&#039;&#039;&#039; ist das Kultur- und Freizeitzentrum von [[Nippes]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zurück auf das Engagement von Initiativen und des &#039;&#039;„Fördervereins Bürger- und Kulturzentrum Nippes e.V.“&#039;&#039; seit 1976. Im Jahre 1989 wurde schließlich das Bürgerzentrum eröffnet – zunächst als städtische Einrichtung im [[Schulgebäude Turmstraße]] (mit einzelnen Räumen im [[Schulen in Nippes#Siebachstraße/Steinbergerstraße/Gymnasium|Schulgebäude Steinbergerstraße]]) und später auch im wieder aufgebauten &amp;quot;[[Altenberger Hof]]&amp;quot; an der [[Mauenheimer Straße]]. Im April 2005 hat der Verein [[Zug um Zug e.V.]] die Trägerschaft übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bürgerzentrum bietet eine breite Palette an Veranstaltungen: Konzerte, Theater, Gesang und Tanz, Diskussionsforen, Kunstausstellungen und vieles mehr - unter anderem auch regelmäßige Auftritte von &#039;&#039;[[Escht Kabarett]]&#039;&#039;. Eltern-Kind-Gruppen, eine Übermittagsbetreuung und Jugendliche nutzen das Bürgerzentrum ebenso wie Senioren. Vereine, Initiativen und Gruppen bieten Beratung, Unterstützung und Kurse zu verschiedensten Themen und Lebenslagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bürgerzentrum Nippes ist auf zwei Standorte verteilt: den &amp;quot;[[Altenberger Hof]]&amp;quot; – dort befinden sich die meisten Räumlichkeiten und auch die Verwaltung – und das [[Schulgebäude Turmstraße|Schulgebäude]] [[Turmstraße]] 3-5. Das Bürgerzentrum hat einen Beirat, der die Interessen der Benutzer und der Bewohner des Stadtbezirks vertritt und die Leitung des Zentrums berät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nippeser &#039;&#039;Bürgerzentrum&#039;&#039; (Standort [[Altenberger Hof]]) hat auch das [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] sein Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weblink:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.buergerzentrum-nippes.de Bürgerzentrum Nippes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen/Vereine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Karl_Eckermann&amp;diff=4450</id>
		<title>Karl Eckermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Karl_Eckermann&amp;diff=4450"/>
		<updated>2015-01-12T09:51:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. &#039;&#039;&#039;Karl Eckermann&#039;&#039;&#039; (*1880, †1958) war von 1931 bis 1945 Schulleiter des [[Nippes]]er [[Gymnasium]]s. Vorher war er als Lehrer am Realgymnasium &#039;&#039;Lindenthal&#039;&#039; tätig. Bekannt wurde &#039;&#039;Eckermann&#039;&#039; als Herausgeber der Neuedition des seinerzeit sehr verbreiteten Unterrichtswerks „Learning English“ (Erstausgabe 1924 bei Teubner/Leipzig; neu herausgegeben 1946 bei Klett). &lt;br /&gt;
Als Schulleiter des Nippeser Gymnasiums leistete &#039;&#039;Eckermann&#039;&#039;, obwohl er NSDAP-Mitglied war, einen gewissen Widerstand gegen die Durchdringung der Schule mit NS-Ideologie. So wurde er 1934 von dem damaligen Kölner Schul-Beigeordneten &#039;&#039;Niemeyer&#039;&#039; bei der Schulaufsichtsbehörde in &#039;&#039;Koblenz&#039;&#039; denunziert: Die „großen Reden des Führers“ seinen am Nippeser Gymnasium „noch nie einwandfrei zu hören“ gewesen; außerdem würden HJ-Mitglieder „schulisch benachteiligt“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;s. Joachim Trapp, Kölner Schulen in der NS-Zeit. Köln 1994; S. 50&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachfolger von &#039;&#039;Dr. Eckermann&#039;&#039; als Schulleiter des Nippeser [[Gymnasium]]s wurde Dr. Friedrich &#039;&#039;Schlupp&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Nippeser_Boule_Club&amp;diff=4440</id>
		<title>Nippeser Boule Club</title>
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		<updated>2014-12-15T11:21:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Die Seite wurde neu angelegt: „Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nippeser Boule Club&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde gegründet im Jahre 1994. Seit 2002 verfügt er über einen eigenen &amp;#039;&amp;#039;Boule-Platz&amp;#039;&amp;#039; (zwischen Mauenheimer Straße und [[Ni…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Nippeser Boule Club&#039;&#039;&#039; wurde gegründet im Jahre 1994. Seit 2002 verfügt er über einen eigenen &#039;&#039;Boule-Platz&#039;&#039; (zwischen [[Mauenheimer Straße]] und [[Niehler Kirchweg]]), der seit Mitte 2014 [[Heinrich-Pachl-Platz]] heißt. An diesem Platz hat der &#039;&#039;Boule Club&#039;&#039; auch sein Clubheim; er richtet unter anderem auch Meisterschaften und Turniere aus. Im Jahre 2014 feierte der Club sein 20-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weblinks:===&lt;br /&gt;
*[http://koeln-nippes-boule.de/ Nippeser Boule Club im Netz]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Boule-Spiel Wikipedia: Boule-Spiel] &lt;br /&gt;
*[http://www.witzhelden-web.de/Vereine/Heimat_Kultur/Forderverein_Alter_Wasserturm/Boule-Geschichte/boule-geschichte.html zur Boule-Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen/Vereine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Heinrich-Pachl-Platz&amp;diff=4439</id>
		<title>Heinrich-Pachl-Platz</title>
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		<updated>2014-12-15T11:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Boule12-01.JPG|250px|thumb|right|Boule-Spiel auf dem Platz]]&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Mai 2014 heißt der vorher namenlose &#039;&#039;Boule-Platz&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Heinrich-Pachl-Platz&#039;&#039;&#039;. Benannt ist er nach dem [[Nippes]]er Kabarettisten, Schauspieler, Filmemacher und Autor [[Heinrich Pachl]]. Der Platz liegt im Winkel zwischen [[Mauenheimer Straße]] und [[Niehler Kirchweg]], gegenüber vom [[Altenberger Hof]], auf dem Gelände des früheren [[Rüsseler Hof]]es. Nördlich von dem Platz schließt sich eine &#039;&#039;Kleingartenanlage&#039;&#039; an, nordöstlich geht es zum „[[Nippeser Tälchen]]“. Seit etwa 2002 ist dieser Platz hergerichtet für das &#039;&#039;Boule-Spiel&#039;&#039;; betreut wird die Anlage vom [[Nippeser Boule Club]]. Sie steht allen offen, die am Boule-Spiel interessiert sind – und es wird hier rege gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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		<title>Heinrich-Pachl-Platz</title>
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		<updated>2014-12-15T11:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Nippeser Boule Club: eigene Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Boule12-01.JPG|250px|thumb|right|Boule-Spiel auf dem Platz]]&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Mai 2014 heißt der vorher namenlose &#039;&#039;Boule-Platz&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Heinrich-Pachl-Platz&#039;&#039;&#039;. Benannt ist er nach dem [[Nippes]]er Kabarettisten, Schauspieler, Filmemacher und Autor [[Heinrich Pachl]]. Der Platz liegt im Winkel zwischen [[Mauenheimer Straße]] und [[Niehler Kirchweg]], gegenüber vom [[Altenberger Hof]], auf dem Gelände des früheren [[Rüsseler Hof]]es. Nördlich von dem Platz schließt sich eine &#039;&#039;Kleingartenanlage&#039;&#039; an, nordöstlich geht es zum „[[Nippeser Tälchen]]“. Seit etwa 2002 ist dieser Platz hergerichtet für das &#039;&#039;Boule-Spiel&#039;&#039;; betreut wird die Anlage vom [[Nippeser Boule Club]]. Sie steht allen offen, die am Boule-Spiel interessiert sind – und es wird hier rege gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks:==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Boule-Spiel Wikipedia: Boule-Spiel] &lt;br /&gt;
*[http://www.witzhelden-web.de/Vereine/Heimat_Kultur/Forderverein_Alter_Wasserturm/Boule-Geschichte/boule-geschichte.html zur Boule-Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen/Plätze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen/Vereine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.archiv-koeln-nippes.de/index.php?title=Zwangsarbeiterlager&amp;diff=4437</id>
		<title>Zwangsarbeiterlager</title>
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		<updated>2014-12-15T10:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: /* Henry-Ford-Straße */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im [[Köln]]er [http://www.koelnwiki.de/wiki/Stadtbezirk_Nippes Stadtbezirk Nippes] gab es in den Jahren des [[Nippes im 2. Weltkrieg|2. Weltkriegs]] mehrere &#039;&#039;&#039;Zwangsarbeiterlager&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzählung der Lager:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich-Karl-Straße / Ecke [[Niehler Kirchweg]]===&lt;br /&gt;
Arbeitslager der Firmen [[Land- und Seekabelwerke]] und [[Clouth-Werke|Clouth]]; russische Zwangsarbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Geldernstraße]] 46===&lt;br /&gt;
Arbeitslager der Firma &#039;&#039;Milchversorgung Köln GmbH&#039;&#039; (Betreiberin des [[Milchhof]]s); Ostarbeiter/innen; Belegstärke: 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Geldernstraße]] 48/50===&lt;br /&gt;
Zivilarbeitslager der Feuerlöschgerätefabrik [[Hönig|August Hönig]]; russische Zwangsarbeiter; Belegstärke: 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geldernstraße 55 ===&lt;br /&gt;
Zivilarbeitslager der Möbelfabrik [[Leopold Mellmann]]; französische, russische und ukrainische Zwangsarbeiter; das Lager wurde beim Luftangriff am 4.7.1943 beschädigt und beim Tagesluftangriff am 27.11.1944 total zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Henry-Ford-Straße===&lt;br /&gt;
Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Nationalität: unbekannt; Belegstärke: Die Angaben schwanken zwischen 50 und 800 Menschen; Bewachung: täglich strenger Rapport; Bemerkung: Am 21.1.1945 wird das Lager zum letzten Mal erwähnt. Auf Wunsch des Oberbürgermeisters wurde die Anzahl der Gefangenen vermindert. Es wurde mit dem Lager &amp;quot;Westwaggon&amp;quot; vereinigt. Ab diesem Zeitpunkt befand es sich auf dem Messegelände in Köln-Deutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hornstraße 86-90===&lt;br /&gt;
Fremdarbeiterinnenlager der Deutschen Reichsbahn; Nationalität: Russen, Polen, Ukrainer, Franzosen; Belegstärke: 300 Menschen; Wachmannschaft: ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kempener Straße]] / Ecke [[Mauenheimer Straße]]=== &lt;br /&gt;
ukrainisches Kriegsgefangenenlager; Belegstärke: 400-500 Menschen; Wachmannschaft: &lt;br /&gt;
Lagerführer Braun. Bemerkung: Die Gefangenen standen dem [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk|Reichsbahn-Ausbesserungswerk Köln-Nippes]] (Lager Roland) zur Verfügung. Beim Luftangriff am 7./8.6.1944 wurden vor einer Baracke an der [[Kempener Straße]] 195 fünf ausländische Arbeiter verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kretzerstraße]] 7=== &lt;br /&gt;
Fremdarbeiterlager im Hilfskrankenhaus der [[Schulen in Nippes#Kretzerstraße|Schule]]; Nationalität: vermutlich Russinnen; Bemerkung: Beim Luftangriff am 3.10.1944 wurden im Luftschutzraum dea Hilfskrankenhauses zwei ausländische Arbeiterinnen verletzt, das Gebäude sehr beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Merheimer Straße]] 318===&lt;br /&gt;
Kriegsgefangenenlager auf dem Gelände der Firma [[Schulze-Berl]]; Nationalität: Russen; Belegstärke: 50-70 Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Neusser Straße]] 338===&lt;br /&gt;
Kriegsgefangenenlager im Wohnhaus der Gaststätte Schneider. Nationalität: Franzosen; Belegstärke: 40-50 Menschen; Bemerkung: Es handelt sich um das Arbeitskommando 635 Stalag (Stammlager) VI b.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Niehler Straße]], gegenüber [[Auerstraße]]===&lt;br /&gt;
Zivilarbeitslager der Deutschen Reichspost: Nationalität: Niederländer; Belegstärke: 30-40 Menschen; Bemerkung: Es handelt sich um Personen, die bei der Deutschen Reichspost als Handwerker beschäftigt waren. Angeblich wurde das Lager 1944 in die Gegend von Kleve verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Niehler Straße]] 100-108===&lt;br /&gt;
Zivilarbeiterlager bei der [[Clouth-Werke|Firma Franz Clouth]]; Nationalität: Franzosen, Ukrainer, Belgier; Belegstärke: 60 Menschen; Bemerkung: Die Lagerinsassen arbeiteten bei Clouth. Beim Luftangriff am 3.10.1944 wurde die Firma total zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Niehler Straße]] 272===&lt;br /&gt;
Kriegsgefangenenlager der Kartoffelgroßhandlung [[Peter Franzen]]; Nationalität: Franzosen; Belegstärke: 40-50 Menschen; Bemerkung: Es handelt sich um das Arbeitskommando 635 Stalag (Stammlager) VI b.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Niehler Straße]] 276===&lt;br /&gt;
Kriegsgefangenenlager der Firma [[Peter Koch Modellwerke GmbH]]; Nationalität: Franzosen, Ukraier; Belegstärke: 40-50 Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Simon-Meister-Straße]]; im [[Schulen in Nippes#Simon-Meister-Straße|Schulgebäude]]=== &lt;br /&gt;
Kriegsgefangenenlager; Nationalität: Franzosen; Bemerkung: Das Lager bestand vermutlich seit Juni 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Turmstraße]] 7===&lt;br /&gt;
Arbeitslager; Nationalität; Belgier, Franzosen; Niederländer; Belegstärke: 80-100 Menschen; Bemerkung: Das [[Schulgebäude Turmstraße|Schulgebäude]] wurde am 18.9.1939 von der Wehrmacht beschlagnahmt und zunächst zu einem Reservelazarett umgerüstet. Mit Schreiben vom 15.3.1944 wurde die Schule dem Kraftfahrpark zugewiesen, und ab dann waren dort 300 Mann eines Kfz-Umschulungslehrgangs untergebracht. 1944 wurde das Lager nach Müngersdorf verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Werkstattstraße]] 13=== &lt;br /&gt;
Kriegsgefangenenlager auf der Gelände der Firma [[Nortag GmbH]]; Nationalität: Franzosen, Belgier; Belegstärke: 290 Menschen. Bemerkung: Das Lager wurde 1943 durch einen Fliegerangriff zersört und anschließend aufgelöst.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersichtsseiten]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
===Zeitzeugen===&lt;br /&gt;
Verschiedentlich sind ehemalige Zwangsarbeiter, die in [[Köln]] unter oft erbärmlichen Bedingungen leben und arbeiten mussten, an den Ort ihrer früheren Wirksamkeit eingeladen worden. Mehrmals waren auch Ukrainer und Russen dabei, die - meist im Kindesalter - Jahre ihres Lebens in einem [[Nippes]]er &#039;&#039;Zwangsarbeiterlager&#039;&#039; verbracht haben. Einige Male hat das [[Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.]] Treffen mit solchen Besuchern und Führungen zu ihren früheren &amp;quot;Einsatzorten&amp;quot; organisiert. Dabei haben die Gäste verschiedene Details über ihr Leben in den Lagern erzählt. So war es etwa Zwangsarbeitern im [[EAW]] verboten, bei Bombardierungen die Luftschutzräume aufzusuchen; sie suchten dann Schutz in Eisenbahntunnels auf dem Gelände. Die [[Nippes]]er Umwohner des EAW-Geländes, so berichtete ein Ukrainer, verhielten sich teilweise menschlich: Kinder, die auch im Zwangsarbeiterlager lebten, konnten manchmal durch den Absperrungszaun schlüpfen und in nahegelegenen Bäckereien Brot bekommen, obwohl das vom [[Nippes in der NS-Zeit|NS-Regime]] verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*Kathi Bücken, Zwangsarbeiterlager in Nippes; in: Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V. (Hrsg), De Fahn erus! Köln-Nippes im Nationalsozialismus. Köln 1997, S. 271-278&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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		<title>Kategorie:Medien</title>
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		<updated>2014-12-15T10:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Die Seite wurde neu angelegt: „Hier finden sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Medien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, soweit sie Nippes betreffen.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier finden sich &#039;&#039;&#039;Medien&#039;&#039;&#039;, soweit sie [[Nippes]] betreffen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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		<updated>2014-12-15T10:48:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eburo: Die Seite wurde neu angelegt: „Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtteilmagazin &amp;quot;Für Nippes&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 2009 vom Bürgerverein Für Nippes e.V. ins Leben gerufen und erscheint seitdem vierteljährlich. Das &amp;#039;&amp;#039;Stadtte…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Stadtteilmagazin &amp;quot;Für Nippes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; wurde 2009 vom Bürgerverein [[Für Nippes e.V.]] ins Leben gerufen und erscheint seitdem vierteljährlich. Das &#039;&#039;Stadtteilmagazin&#039;&#039; bringt Informationen und Neuigkeiten nicht nur aus [[Nippes]], sondern auch aus benachbarten Stadtteilen. Es liegt aus in Lokalen und Läden und ist kostenlos zu haben; finanziert wird es durch Anzeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte 2014 wird das Stadtteilmagazin von dem Verlag &amp;quot;VeedelMedia&amp;quot; herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weblinks:===&lt;br /&gt;
*[http://www.fuer-nippes.de/magazin-fur-nippes/ Stadtteilmagazin &amp;quot;Für Nippes&amp;quot; im Netz]&lt;br /&gt;
*[http://www.veedelmedia.de/ website von &amp;quot;VeedelMedia&amp;quot;] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eburo</name></author>
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